OWV Georgenberg

Vereinsleben 2022

05.09.2022

Am Sonntag den 04.09.2022 fand die alljährliche Herbstwanderung statt. Angeführt wurde die Wanderung von Johann Bock. Am Programm stand die 5. Etappe des Goldsteigs, mit einer Länge von 14 km und 400 hm. Los ging es für die 12 Wanderer bei Letzau bei angenehmen Wanderwetter.  

Im Anschluss an die Wanderung stärkten sich die Wanderer im Gasthof „Lindenhof“ in Leuchtenberg.

29.07.2022

Bei der für den Sonntag, 4. September, geplanten Herbstwanderung des Oberpfälzer Waldvereins soll die fünfte Etappe des „Goldsteigs“ in Angriff genommen werden. Gemeinsame Abfahrt mit Autos ist um 8 Uhr am Rathaus. Am Ende der etwa 14 Kilometer langen Tour kehren die Wanderer im Gasthof „Lindenhof“ (Familie Maier) in Leuchtenberg ein.

Laut Manfred ist die Tour eine reine Rucksack-Wanderung. „Es sollte also jeder etwas zum Essen und Trinken mitnehmen“, weist der Vorsitzende hin. Anmeldungen sind bis Freitag, 2. September, bei ihm unter Telefon 09658/510 oder 0151/10510510 möglich.

18.07.2022

Johann Ermers Verdienste in der Gemeinde Georgenberg und Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph sprechen Bände und könnten wohl ein Buch füllen. Die höchste Auszeichnung einer Kommune hat er bereits zu seinem 60. Geburtstag erhalten: die Ernennung zum Ehrenbürger. Am Samstag, 16. Juli, ist er nach längerer Krankheit im Weidener Klinikum gestorben.

Ermers herausragendes Engagement hatte sogar deutschlandweit hohe Anerkennung erfahren. Nach der Verleihung der Bundesverdienstmedaille hat er im April 2014 sogar das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland erhalten.

Geschichte geschrieben hat Ermer unter anderem beim Oberpfälzer Waldverein. Er war Hauptinitiator der im März 1971 erfolgten Gründung des Zweigvereins Georgenberg, an dessen Spitze er zunächst bis 1988 und dann nochmals von 1999 bis 2003 stand. Seine großartigen Verdienste, die unter anderem die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied widerspiegeln, aufzuzählen, würden den Rahmen sprengen.

Hervorzuheben sind etwa die erste Sanierung der Burgruine Schellenberg, die Renovierung der unter Denkmalschutz stehenden Mühle Gehenhammer im Rahmen der Flurbereinigung, den Aufbau eines Wanderwegenetzes, die Brauchtumspflege, die Herausgabe der Chronik zum zehnjährigen Bestehen 1981 oder die Pachtung von Naturschutzflächen, zur damaligen Zeit einmalig. „Wir waren der erste OWV, der das gemacht hat“, hatte er einmal gesagt.

Dr. Helmut Leupold, der bereits verstorbene ehemalige Vorsitzende des Hauptvereins, hatte Ermer einmal „Außenminister des Oberpfälzer Waldvereins“ genannt, und das nicht ohne Grund. Der Träger höchster OWV-Auszeichnungen hatte während seiner dienstlichen Tätigkeit in München die „OWV-Sektion München“ des Georgenberger Zweigvereins ins Leben gerufen und viele Jahre geleitet.

In der Landeshauptstadt endete vor fast 25 Jahren die berufliche Karriere des in Weiden geborenen und in Schirmitz aufgewachsenen „Tausendsassas“. Der war am 1. März 1961 als junger Polizist nach Georgenberg gekommen, wo er es zum Leiter der Grenzpolizeistation gebracht hatte. Zum 1. Oktober 1987 kam dann der Ruf nach München. Im Polizeipräsidium übernahm er als Leiter das Sachgebiet „Grenze Nord-Ost“. Im Spitzenamt des Ersten Polizeihauptkommissars im gehobenen Dienst – heute dritte Qualifikationsebene – schied er schließlich zum 31. Dezember 1987 aus.

Als Ermers „Kind“ gilt auch die Dorfkapelle St. Georg, die ihm besonders am Herzen lag. Schließlich hatte er 1985 als Gründungsvorsitzender den Kapellenbauverein, inzwischen umbenannt in „Fördergemeinschaft Dorfkapelle Sankt Georg“, ins Leben gerufen und den Bau der Kapelle federführend initiiert. Zum 75. Geburtstag hatte ihn die Fördergemeinschaft zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Ermers Handschrift trägt auch der Kirchenführer, der zum 300-jährigen Weihejubiläum der Pfarrkirche 2008/2009 unter seiner Regie entstanden ist. Außerdem hatte er eine Reihe von Vereinsjubiläen als Festleiter koordiniert und Festschriften mit herausgegeben.

Auch im kirchlichen und kommunalen Bereich hat Ermer sichtbare Spuren hinterlassen. Akzente setzte er in den 1970er-Jahren als Vorsitzender des Pfarrgemeinderats und als zweiter Bürgermeister. Dabei wirkte er an der freiwilligen Gebietsreform mit der Bildung der Einheitsgemeinde Georgenberg zum 1. Januar 1971 mit.

Nicht zuletzt gilt der Ehrenbürger als „Vater der Partnerschaft“ mit dem Markt Wirsberg im Landkreis Kulmbach. Diese geht auf seine Initiative anlässlich der 500. Wiederkehr der Erstürmung der Burgruine Schellenberg im Jahr 1998 zurück.

Am Freitag, 22. Juli, wird um 19 Uhr in der Dorfkapelle St. Georg ein Sterberosenkranz gebetet. Das Requiem beginnt am Donnerstag, 28. Juli, um 10 Uhr in der Pfarrkirche St. Jakobus in Schirmitz. Danach ist die Urnenbeisetzung.

18.07.2022

Marina Hirnet weiß, was die Gemeinde am Oberpfälzer Waldverein hat. So hat die Bürgermeisterin das Jubiläum „50+1 Jahre OWV“ am Anlass genommen, die Vielseitigkeit des Teams um den aktuellen Vorsitzenden Manfred Janker hervorzuheben.

Beim Kommersabend am 16. Juli im „Berggasthof“ Schaller, seit der Gründung am 27. März 1971 das Vereinslokal, verglich sie das Jubiläum mit der Goldenen Hochzeit in einer Ehe. „Und mit Gold assoziiert man ja bekanntlich etwas Seltenes, Beständiges und sehr Wertvolles, aber auch Energie und Stärke“, sagte Hirnet im Hinblick auf die von Schriftführerin Anja Thalhauser gehaltene Rückschau seit 1971, angegangen von den ersten Aktionen „Saubere Landschaft“ über die Instandsetzung der Mühle in Gehenhammer im Rahmen der Flurbereinigung bis hin zur Digitalisierung des gesamten Wanderwegenetzes.

Für die Bürgermeisterin zählt dazu vor allem die Mühle als „Aushängeschild in unserer und für unsere Gemeinde“, aber auch die erfolgten Instandhaltungsprojekte an der Burgruine Schellenberg. Als „absolut beständiges Angebot für unsere Jüngsten“ bezeichnete sie die seit über 50 Jahren organisierten Nikolausdienste und hob die Pflege der Tradition mit den vielen Angeboten und Veranstaltungen – ob etwa Johannisfeuer, das Maibaum-Aufstellen oder das Krauteintreten – hervor.

„Seit über 50 Jahren sorgt und kümmert sich der OWV auch um die Wanderer und Erholungssuchenden“, bedankte sich die Rathauschefin für die Instandhaltung des Wanderwegenetzes sowie die Errichtung und den Unterhalt von Ruhebänken und war sicher: „Ohne euch bliebe vieles an der Gemeinde hängen oder wäre gar nicht umsetzbar.“

Laut Hirnet stecken im OWV jede Menge Energie und eine starke Mannschaft, „die mitarbeitet, bereit ist, Freizeit zu investieren, und etwas bewegen und gestalten möchte“. Und durch diese „goldenen Eigenschaften“ sowie die Qualität des Wirkens trage der OWV dazu bei, Georgenberg nach außen bekannt zu machen.

Das Lob gab Manfred Janker an die Gemeinde zurück, als er sich beim Bauhof „für die schnelle und unbürokratische Umsetzung meiner Wünsche“ bedankte. „Und die haben es manchmal schon in sich“, wusste er. In seinen Dank schloss der Vorsitzende alle, „die uns in irgendeiner Weise immer und ohne viel Aufsehen mit Rat und Tat, aber auch mit Spenden unterstützt haben. Denn ohne deren Hilfe hätten wir in unserer Gemeinde nie das leisten können, was geleistet worden ist.“

Gemeinsam mit der Bürgermeisterin sowie Anja Thalhauser und Hauptkassier Sven Thalhauser zeichnete Janker die Gründungsmitglieder Günter Götz, Ludwig Herrmann, Rupert Herrmann, Albert Kick, Josef Kick, Hermann Pflaum, Michael Plödt, Hedwig Schaller und Karl Weißer aus. Noch 1971 beigetreten sind Richard Bäumler, Erika Bock, Erika Ermer, Helmut Lang und Erwin Völkl.

Seit 1972 Mitglied sind Margarete Baier, Heinz Essler, Willibald Friedl, Erhard Holfelder, Reinhard Janda, Johann Janker, Irmtraud Jessen, Reinhold Kominowski, Paula Lang, Albert Liebl, Holger Osgyan, Franz Prem, Rosa Reber, Günther Riedl, Josef Striegl und Rudolf Völkl.

18.07.2022

Der Zweigverein Georgenberg hat auch bei Monsignore Walter Wenninger nachhaltige Eindrücke hinterlassen. „Was mir aufgefallen ist, sind die herrlichen Wanderwege“, gab es am 17. Juli zum Ende der Andacht am Festgelände beim „Berggasthof“ Schaller das erste dicke Lob.

„Das ist schon eindrucksvoll“, fand der Geistliche und nannte fast in einem Atemzug die Ruhebänke. Außerdem blickte er auf die Wanderungen mit dem OWV zurück. „Die waren mitunter ganz schön heftig“, sagte er mit einem Lächeln und versicherte: „Diese Bilder nehme ich mit.“

Zusammenfassend sprach Wenninger von einer wunderschönen Zeit in der Pfarrei und Gemeinde. Dem OWV wünschte er zum Jubiläum „50+1 Jahre“, zum einen in Dankbarkeit zurückzuschauen, aber auch den Blick in die Zukunft zu richten. „Heimat ist, wohin in gehöre“, sagte der Monsignore und wünschte dem Waldverein: „Machen sie weiter so!“

Beim Totengedenken erinnerte Anja Thalhauser vor allem an den am Samstag verstorbenen Gründungs- und Ehrenvorsitzenden Johann Ermer, auch Ehrenmitglied. „Durch seinen Einsatz und großen Willen sowie sein Durchhaltevermögen würde es uns nicht geben“, würdigte die Schriftführerin die immensen Verdienste Ermers. „Mit großem Respekt und Dank nehmen wir von ihm Abschied und werden ihn stets in guter Erinnerung behalten.“

Auf große Resonanz gestoßen ist das anschließende Gartenfest. „Das Wetter ist ideal“ freute sich Vorsitzender Manfred Janker, der eine ganze Reihe von Vereinen, darunter mit dem OWV Pfrentsch der Patenverein, willkommen hieß.

Ob in der im Vereinslokal eingerichteten Kaffeestube oder im Festzelt: Die vielen Gäste genossen die herrliche Atmosphäre. Zu dieser trugen nicht zuletzt Klaus Süß und Klaus Wittmann bei. Sie sorgten für beste Unterhaltung und auch Stimmung. Am Ende sprach Janker von einem „Fest der Superlative“ und bedankte sich bei allen Mitorganisatoren und Helfern.

11.07.2022

Jubiläum für „50+1 Jahre“

„In unserer neuen Großgemeinde brauchen wir als erstes einen Verein, der sich der Ortsverschönerung, Natur-und Heimatpflege annimmt. Wir schaffen damit gleichzeitig die Voraussetzungen für den erwünschten Fremdenverkehr.“ So heißt es in der vom damaligen Bürgermeister Adolf Herold, seinem Stellvertreter Johann Ermer und Pfarrer Willibald Männer unterschriebenen Einladung zur Gründungsversammlung eines Zweigvereins des Oberpfälzer Waldvereins. Diese ist am Samstag, 27. März 1971, im „Berggasthof“ der Familie Schaller mit zahlreichen Ehrengästen über die Bühne gegangen. Somit hätte der OWV-Zweigverein eigentlich im vergangenen Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiern können. Die Corona- Pandemie hatte dem Vorhaben jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. „In diesem Jahr können wir das Jubiläum aber nachholen“, freut sich Vorsitzender Manfred Janker schon auf den 16. und 17. Juli. Das Festwochenende steht dann unter dem Motto „50+1 Jahre OWV Georgenberg“. Der Auftakt ist am Samstag, 16. Juli, mit dem Kommersabend, der um 17 Uhr im Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller beginnt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden folgen die Ansprachen von Ehrengästen, die Ehrungen von langjährigen Mitgliedern sowie ein gemeinsames Essen. Am Tag darauf beginnen die Feierlichkeiten um 14 Uhr mit einer Andacht, der sich die Totenehrung anschließt. Danach steigt im Festzelt beim Vereinslokal ein Gartenfest, bei dem Christian Müller, Klaus Süß und Klaus Wittmann für Unterhaltung sorgen. Außerdem bietet der Jubelverein neben Kaffee und Kuchen kühle Getränke und Grillspeisen an.

22.06.2022

Für Manfred Janker haben markante Steine eine große Bedeutung. „Sie gehören zu unserer Heimat und verraten viel über die Geschichte“, weiß der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins. „Und um sie ranken sich mitunter auch jede Menge Erzählungen.“

Das gilt laut Janker auch für die sogenannten „Herlein-Steine“. Bei diesen handelt es sich um Natursteine zum Gedenken des Erbauers der jeweiligen Straße. Einer von ihnen steht an der Staatsstraße 2154 von Georgenberg in Richtung Waldkirch und trägt die Inschrift „Dem Erbauer dieser Straße, dem k H Forstmeister Herlein“.

Dass die Schrift inzwischen wieder zu erkennen ist, ist Jankers Aussagen zufolge dem ehemaligen OWV-Heimatpfleger Rupert Herrmann zu verdanken. „Er hat den Stein vor einigen Jahre abgeschliffen und gesäubert und dann die Schrift nachgemalt.“

Ein weiterer Stein ist nach Jankers Wissen an der Forststraße von Waldkirch nach Waldthurn – Abzweigung von der Gemeindeverbindungsstraße Danzermühle – Waldkirch – zu entdecken. „Er liegt etwa 200 Meter nach der Einfahrt“, informiert er.

Fast ein wenig ins Schaudern kommt der OWV-Chef, wenn er auf die in der vom OWV herausgegebene Chronik mit den um die „Herlein-Steine“ rankenden Geschichten hinweist. „In denen geht es ganz schön mysteriös zu“, sagt er dazu. „Die Gegend im Umkreis gilt nämlich als nicht recht geheuer. ‚Es geht dort um‘, heißt es. Und deshalb soll man des Nachts nicht allein diese Stellen passieren.“

Als ein Beispiel nennt Janker die Erzählung von der alten Grundler-Hebamme aus Neukirchen zu St. Christoph, die eines Nachts, von einer Geburt in Waldkirch kommend, mutterseelenallein nach Hause stapfte. Es ging schon auf Mitternacht zu, als sie zum „Herlein-Stein“ gelangte. Plötzlich betrat ein altes Weib mit schwarzem Umhängetuch und Holzpantoffeln an den Füßen die Straße. Schlürfendem Schrittes, von einem kleinen Hündchen umsprungen, überquerte sie diese wortlos und verschwand im dunklen Hochwald.

Der Hebamme stockte vor Schreck der Atem; einige Zeit blieb sie wie angewurzelt stehen, bis sich allmählich der Bann löste und sie zunächst zaudernd, dann eilends wieder den Nachhauseweg aufnahm. Seitdem ging sie nie mehr allein zu einer Geburt und ließ sich stets von einer kräftigen Mannsperson begleiten.

Eine weitere Geschichte erzählt vom alten „Gehenhammer-Bauern“ und vom „Schellenberg-Rais“ (Andreas), die an einem Sonntag auf Vogelfang gingen. Es war in der Nähe des „Herlein-Steins“, als sie ihren Beobachtungsschirm fertiggebaut und die Leimruten ausgelegt hatten.

Plötzlich gab es ein fürchterliches Getöse: Sie vernahmen Wagengerassel, Kettengeklirr, ein wildes Brausen in der Luft – die wilde Jagd zog heran. Blitzschnell ließen sich die Männer zu Boden fallen, duckten ihre Gesichter in die Nadelstreu und erwarteten bebend das Ende des Spuks. Sie verzichteten für dieses Mal auf den Vogelfang und legten künftig ihre Leimruten an sicheren Plätzen aus.

Außerdem berichtet die Chronik vom „Pentner-Heiner“, der mit Vieh handelte. An Allerseelen hatte er in Brünst eine Kuh gekauft und trieb sie am Abend heim nach Waldkirch. Auf der Höhe des „Herlein-Steins“ blieb das Tier plötzlich stehen und war nicht mehr zum Weitergehen zu bewegen.

Der Viehhändler zerrte am Strick und wollte gerade zur Gerte greifen, als ein schwarzer Rabe vom „Herlein-Stein“ her ihn umflatterte. Gleichzeitig raschelte es hörbar neben dem Stein. Von den bösen Vorzeichen erschreckt, aber noch beherzt, sagte er: „Wenn du es bist, hau ich dir eine über die Hörner.“

Kaum hatte er das ausgesprochen, hob ein mächtiger Sturmwind an und zerzauste ihn gehörig, sodass er der der Meinung war, es greife jemand nach ihm. Die Kuh floh auf einmal ächzend davon; und er lief, so schnell er konnte, hinterdrein.

Ein Stück weiter begegnete ihm ein Neukirchner, der ihn fragte, warum er denn so laufe. Auf die Vorhaltungen Heiners, ob ihn denn der tosende Sturm nicht geängstigt habe, beteuerte dieser, auf dem ganzen Weg von Waldkirch her keinerlei Lüftchen gespürt zu haben. Danach beschwor Heiner, nie mehr an Allerseelen auf den Handel zu gehen, was er auch einhielt.

20.06.2022

Albert Füracker weiß die Aufgaben und Herausforderungen kleinerer Gemeinden wie Georgenberg zu schätzen. Und so unterstreicht der Bayerische Staatsminister der Finanzen und für Heimat bei der Einweihung des Spielplatzes auf der Planer Höhe am Samstag, gerne in das Oberpfälzer Grenzland gekommen zu sein, mit seiner Aussage: „Wer zu groß ist für kleine Dinge, ist bald zu klein für große.“

Vor allem freut sich der hohe Gast zunächst über den musikalischen Empfang am Rathaus durch die Blaskapelle Waldkirch und lässt sich dann auch gerne vom Leiter Bernhard Träger informieren. Ganz überrascht zeigt sich Füracker dabei, dass Träger und seine Ehefrau Maria auch Alphorn spielen können.

„In der Natur leben und per Homeoffice arbeiten, ist bei uns aktuell schon möglich“, sagt Marina Hirnet und ergänzt: „Aber um mit der Entwicklung Schritt halten zu können, wird der Breitbandausbau in den nächsten Jahren in unserer Flächengemeinde eine große Aufgabe sein und bleiben.“ Die Worte der Bürgermeisterin nimmt Füracker auf und versichert, dass „Glasfaser für alle Orte“ ganz oben in der Agenda des Freistaats stehe. Nicht zuletzt freut er sich über den Eintrag in das Goldene Buch.

In ihrem Rückblick erinnert Marina Hirnet an den Oberpfälzer Waldverein als Ideengeber für den Spielplatz und hebt die Leistungen der Bayerischen Staatsforsten mit dem Forstbetrieb Flossenbürg als Grundstückseigentümer hervor. Die Umsetzung sei dann nicht zuletzt möglich gewesen, „weil es das Regionalbudget gibt, in dessen Genuss wir durch die Integrierte Ländliche Entwicklung Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald als Mitgliedsgemeinde gekommen sind.“

Zusammenfassend spricht die Bürgermeisterin von einer Investition für die Familien in der gesamten Region. Die Gesamtkosten beziffert sie auf rund 16500 Euro und die Förderung auf knapp 10000 Euro. Mit dem Hinweis auf Erweiterungspotential kündigt Hirnet an: „Noch in dieser Saison werden wir den Spielplatz durch fleißige Hände und Sponsoren um ein Baumhaus erweitern können.“

Laut Füracker „haben alle etwas davon“. Und so spricht der Staatsminister von einer sinnvollen und gelungenen Initiative in einer wunderschönen Landschaft. Dabei ist er sicher: „Die Lebensqualität steigt.“

Die Familien-Freundlichkeit hebt Dr. Stephan Oetzinger hervor und bezeichnet den Spielplatz als weiteren Glanzpunkt in der Gemeinde. Mit der Aussage „Kinder sind unsere Zukunft“ spricht der Landtagsabgeordnete von einem „Baustein für die Zukunft der Gemeinde“.

Für Andreas Meier ist das Areal ein idealer Ausgangspunkt, um die Natur zu erkunden, etwa durch eine Wanderung zur nahegelegenen Burgruine Schellenberg. „Der Spielplatz ist eine Aufwertung für unsere Heimat“, ist der Landrat überzeugt.

Den Segen Gottes erbitten Pfarrer John Subash und sein evangelischer Kollege aus Flossenbürg, Pfarrer Wilfried Römischer. Im Übrigen lädt Marina Hirnet noch für den Sonntag, 10. Juli, ein. Dann soll das 50-jährige Bestehen der Gemeinde im Rahmen eines Festes auf der Planer Höhe – es musste 2021 wegen der Corona-Pandemie ausfallen – nachgefeiert werden.

21.05.2022

Das Kinderhaus in Neukirchen zu St. Christoph und der Oberpfälzer Waldverein sind am „Tag des Wanderns“ längst zu einem eingeschworenen Team geworden. Nach zwei Jahren Pause freute sich die stellvertretende Kinderhaus-Leiterin Stefanie Ach zusammen mit OWV Vorsitzendem Manfred Janker, wieder etwas unternehmen zu können. Bei einer Wanderung zum Tipidorf im benachbarten Böhmen mit Pfarrer Pater John Subash Vincent gab es für die Kinder viel Anschauungsunterricht. Vogelschutzwart Willibald Gleißner sah bei seinen Schilderungen über Flora und Fauna in strahlende Kinderaugen, die unter anderem eine Kreuzotter, Ringelnatter, Hasen und Spinnennester entdeckten. Außerdem durften sie einen Blick in einen Nistkasten werfen und versuchen, Vögel an ihren Stimmen zu erkennen.

mehr Info unter: https://www.onetz.de/oberpfalz/neukirchen-st-christoph-georgenberg/natur-naechster-naehe-fuer-kinder-neukirchen-st-christoph-id3546004.html

18.05.2022

Besser hätte es der Zweigverein Georgenberg nicht treffen können. „Das Wetter passt, was wollen wir mehr“, freute sich Vorsitzender Manfred Janker, als er am 15. Mai den „Startschuss“ für die Frühjahrswanderung gab.

Der Termin war auch perfekt gewählt. Schließlich ging die Tour einen Tag nach dem „Tag des Wanderns“ über die Bühne. Janker hatte dazu beste Vorarbeit geleistet und für die dritte Etappe auf dem „Goldsteig“ eine anspruchsvolle Strecke – vor allem in puncto Sehenswürdigkeiten – ausgewählt. Diese führte die 15 Wanderfreunde von Neuhaus bei Windischeschenbach unter anderem über Neustadt a. d. Waldnaab und Wilchenreuth nach Theisseil.

Die rund 20 Kilometer hatten es dann nach sechs Stunden auch in sich. Und so zogen sie bei der Einkehr bei der Mühle in Gehenhammer ein positives Resümee über eine herrliche Tour und waren sich einig: „Manfred hat wieder alles vortrefflich organisiert.“

09.05.2022

Beruflich hat Rita Voit, geborene Herrmann, als Beamtin der dritten Qualifikationsebene (gehobener Dienst) eigentlich schon genug um die Ohren. Dennoch kommt ehrenamtliches Engagement nicht zu kurz, und das seit Jahrzehnten.

Die mit Josef Voit verheiratete zweifache Mutter hat als frühere stellvertretende Vorsitzende der Feuerwehr Brünst mit Vereinsgeschichte geschrieben. Das gilt auch für den Pfeifenclub 1978 Brünst, bei dem sie als Schriftführerin nicht wegzudenken ist.

Den 60. Geburtstag am 3. Mai hat auch der OWV-Zweigverein Georgenberg zum Anlass genommen, seinem langjährigen Mitglied Dank auszusprechen. Alles Gute wünschten Vorsitzender Manfred Janker und Ausschuss-Mitglied Katharina Helgert.

06.05.2022

Bei der für den Sonntag, 15. Mai, geplanten Frühjahrswanderung des Oberpfälzer Waldvereins soll nun die vierte Etappe des „Goldsteigs“ in Angriff genommen werden. Die Strecke von Neuhaus nach Mitterhöll ist 22 Kilometer lang. Abfahrt mit Autos ist um 7.30 Uhr am Rathaus.

Laut Manfred Janker ist die Tour eine reine Rucksack-Wanderung. „Es sollte also jeder etwas zum Essen und Trinken mitnehmen“, weist der Vorsitzende hin. „Eine Mittagspause machen wir unterwegs.“ Am Ende der Wanderung kehrt die Gruppe am Vierlingsturm ein.

Anmeldungen nimmt Janker bis zum Dienstag, 10. Mai, unter Telefon 09658/510 oder 0151/10510510 entgegen.

19.04.2022

„Ein paar Wege waren sogar mir unbekannt.“ Wenn das Manfred Janker, der Vorsitzende des Georgenberger Zweigvereins, sagt, wird es wohl auch anderen Teilnehmern an der Emmaus-Wanderung so gegangen sein. Jedenfalls hatte Bernhard Schaller für den Ostermontag eine ansprechende Tour ausgearbeitet.

Über Stock und Stein begleitete er die 22 Frauen und Männer und führte sie über die Kapelle auf dem Troidelberg und Gehenhammer zunächst zur Planer Höhe bei Waldkirch. Dort erwartete die Wanderer die erste Überraschung, als der Vorsitzende und Schaller ankündigten: „Es gibt etwas Süßes zur Stärkung.“

Nach einer kurzen Verschnaufpause hieß es dann: „Auf geht’s zum Binsenstock!“ An der dortigen Kapelle angekommen, stimmten alle das Marienlied „Segne Du Maria“ an, bevor sie sich auf die letzte Etappe in Richtung Georgenberg machten. Am Ende waren es zehn Kilometer, die viele bei der Einkehr im OWV-Vereinslokal  „Berggasthof“ Schaller Revue passieren ließen.

Ein dickes Lob sprachen sie vor allem dem Organisator aus. „Bernhard hat eine wunderschöne Strecke ausgesucht und die Wanderung zu einem Erlebnis gemacht“, fasste Vorsitzender Manfred Janker zusammen.

19.04.2022

Wenn der Zweigverein Georgenberg mit der Standarte unterwegs ist, darf Josef Spandl nicht fehlen. Seit dem zehnjährigen Gründungsjubiläum 1981 hütet der aus Tännesberg stammende ausgebildete Maler, der seit 48 Jahren mit Theresia Scheibl verheiratet ist und drei Kinder (Sonja, Lothar und Marco) hat – dazu kommen inzwischen vier Enkel – das „OWV-Aushängeschild“ mit Argusaugen.

In den 41 Jahren hat Spandl kaum gefehlt. „Auf unseren Sepp ist immer Verlass“, würdigte Vorsitzender Manfred Janker die Verdienste des Ehrenmitglieds, als er ihm am 13. April zum 70. Geburtstag gratulierte. „Wenn wir ihn brauchen, ist er zur Stelle.“

Seit Jahrzehnten engagiert sich Spandl, der im Ruhestand ausgiebige Spaziergänge mit seinem Hund genießt, auch bei der Georgenberger Feuerwehr und beim Kleintierzuchtverein Waidhaus. Auch sie wussten die Leistungen ihres vorbildlichen Kameraden und Vereinsmitglieds zu schätzen.

12.04.2022

 Draußen sitzen und entweder Kaffee und Kuchen oder eine Brotzeit mit einem kühlen Getränk genießen: Das ist ab Ostermontag, 18. April, in der vom Oberpfälzer Waldverein betriebenen Mühle in Gehenhammer wieder möglich.

„Die aktuellen Hygieneregeln lassen eine Öffnung zu“, freut sich auch das Pächterehepaar Ingrid und Thomas Grafschon riesig auf das Comeback. Geschlossen war das unter Denkmalschutz stehende OWV-Aushängeschild immerhin schon seit Mitte Oktober vergangenen Jahres und damit ziemlich genau ein halbes Jahr.

Laut Janker können die Gäste endlich wieder sowohl im Innen- als auch Außenbereich bewirtet werden. Dazu wird das OWV-Team noch ein kleines Zelt errichten. Öffnungszeiten sind dann wieder am Mittwoch sowie von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr.

12.04.2022

Nach einem Jahr Pause wegen Covid-19 geht der OWV am Ostermontag, 18. April, wieder auf Emmaus-Wanderung. „Bernhard Schaller hat eine wunderschöne Tour ausgearbeitet“, rührt Vorsitzender Manfred Janker die Werbetrommel für das Mitwandern. Abmarsch ist um 10 Uhr beim Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller. Dort erfolgt nach der Rückkehr auch die Einkehr zum Essen.

20.03.2022

Für Dieter Aurich ist der bekannte Spruch „Wer rastet, der rostet“ Programm. Und so ist der seit vergangenen Freitag 80-Jährige täglich in Bewegung und hält sich fit.Beruflich Karriere gemacht hat Aurich als Polizeibeamter. Seine 32-jährige Dienstzeit endete als Leiter der inzwischen aufgelösten Georgenberger Grenzpolizeistation.Inzwischen gelten ausgiebige Spaziergänge mit Partnerin Anna oder Wanderungen zur Leidenschaft des Polizeioberkommissars a.D. Auf dem Jakobsweg ist er bereits drei Mal gemeinsam mit Sohn Klaus gewandert. Darunter war eine Strecke von 900 Kilometern.Engagiert hatte sich der dreifache Vater – zu Klaus kommen der weitere Sohn Thomas und Tochter Silvia –, dessen ganzer Stolz längst die Enkel Valentina und Vincent sind, auch in der Kommunalpolitik. Von 1978 bis 1990 hatte er für die Freien Wähler Sitz und Stimme im Gemeinderat und war sowohl wegen seines Fachwissens als auch seiner Geradlinigkeit geschätzt. Ein Blatt vor den Mund genommen hatte er sich nie und seine Meinung konsequent vertreten.Seit 49 Jahren zählt Aurich auch mit zu den Stützen des Oberpfälzer Waldvereins Georgenberg. Für ihn ist der ausgebildete Steinmetz immer gerne auf Achse, ob bei der Instandsetzung von Flurdenkmälern oder Marterln. Für die Leistungen bedankte sich bei der Geburtstagsfeier am Samstag im Landhotel „Kastanienhof“ Vorsitzender Manfred Janker gemeinsam mit Hildegard und Ludwig Frauenreuther.Aurichs Rat und Tat gefragt sind außerdem bei der Feuerwehr Neudorf. Die Verdienste würdigten stellvertretender Kommandant Alexander Pilfusek und Zugführer Christoph Striegl. Glückwünsche kamen auch vom OWV Waldthurn.Gottes Segen wünschte dem gläubigen Katholiken außerdem Pfarrer Pater John Subash Vincent. Dazu kamen die besten Wünsche von Bürgermeisterin Marina Hirnet.

16.03.2022

Biberbaumaktion. Johann Bock, Willibald Gleißner und Manfred Janker haben einen Baum, den ein Biber angeknabbert hat von der Firma Kochendörfer gespendet bekommen. Dieser wurde abgesägt und der Stumpf wurde zur Mühle transportiert. Andreas und Willibald Gleißner haben den Stumpf montiert. Das Ganze wurde unter Argusaugen von Andreas Kinder beobachtet. Vielen Dank an alle Mitwirkenden.

08.02.2022

Dass auch während der kalten Jahreszeit Pilze zu finden sind, hat Manfred Janker bewiesen. Auf einer seiner Touren im Wald entdeckte der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins am Montag im Bereich der Burgruine Schellenberg einen Austern-Seitling (lat. Pleurotus ostreatus). „Das ist ein typischer Winterpilz, der vor allem an Buchen wächst“, weiß der OWV-Chef, der auch ein exzellenter Schwammerl-Kenner ist. „Und den suche ich schon seit 50 Jahren.“ Der Austern-Seitling gilt nicht nur als ein sehr guter Speise-, sondern auch Heilpilz. Unter anderem soll er das Immunsystem stärken oder krebshemmend wirken. Wichtig ist laut Janker nur, dass der Auster-Seitling gut gegart wird. „Roh ist er nämlich giftig.“

25.01.2022

Tätigkeitsbericht 2021 Vogel- und Fledermauswart :

Wie schon die Jahre davor habe ich im Frühjahr alle Vogelkästen nachgereinigt, also Kot und evtl. Bilchhöhlen entfernt und soweit nötig kleinere Ausbesserungen vorgenommen.

Neben den Vogelkästen habe ich auch im Frühjahr alle Fledermauskästen in Stand gesetzt. Im Herbst dann wieder alle Vogelkästen gereinigt und unsere drei Fledermauskeller für den Winterschlaf der Fledermäuse hergerichtet. 

Alles zusammengerechnet betreut der OWV derzeit 327 Einzelobjekte. Angefangen mit den drei Fledermauskellern, 120 eigenen Vogel- und 54 Fledermauskästen und schließlich der 111 Vogel- und 39 Fledermauskästen der Bayerischen Staatsforsten.

Insgesamt ist der Bestand gegenüber 2020 gleich geblieben. Gleiches gilt auch für

die Belegung. Die Vogelkästen werden überwiegend von den verschiedenen Meisenarten für sich beansprucht, gefolgt vom Kleiber. Außerdem sind heuer etwas mehr Kästen leer geblieben. 

Bei den Fledermäusen trifft gleiches zu. Die Keller sind besetzt und auch die Kästen werden gut angenommen. Einige Kästen werden gleichzeitig von verschiedenen Arten belegt. Fällt eher auf, weil jede einen Mindestabstand zu den anderen einhält. So haben wir seit längerem schon die Brandt-, Mops- und auch Zweifarbfledermaus

regelmäßig zu gesicht bekommen. Eine Gruppe hat es letzten Jahres sogar mit einem Foto von mir in ein Merkblatt zum Thema „Artenschutz bei Baumaßnahmen“ der unteren Naturschutzbehörde des LRA Fürth, geschafft. 

      Vogel des Jahres 2022:                Wiedehopf

      Fledermaus des Jahres 2022:        Braunes Langohr 

Willibald Gleißner

Vogel- und Fledermauswart   

Zweifarbfledermaus

24.01.2022

15 Wanderer, davon 2 aus Weiden nahmen an der Krautwanderung 2022 teil.

Die Strecke verlief größtenteils im verschneiten Gelände und war 7,5 km lang.

2 mal wurde ein technischer Halt mit einer kleinen speziellen Stärkung eingelegt.

Anschließend gab es im Berggasthof Schaller wieder Schlachtschüssel mit Dotsch, die sich auch der neue Pfarrer P. John Subash Vincent schmecken ließ.

Um diese Aktion überhaupt durchführen zu können, sagte Manfred Janker einen besonderen Dank an

Kathi und Josef Helgert, die sich wie all die Jahr schon zuvor, wieder um das Kraut, die Wurst und das Fleisch kümmerten.

Ein Dank ging auch an das Personal vom Berggasthof Schaller, mit Ihrer Chefin Hedwig. Sie hatte alles wieder vorzüglich vorbereitet.

13.01.2022

Der Oberpfälzer Waldverein kann auch sportlich unterwegs sein. Unter diesem Zeichen steht demnach die sogenannte „Krautwanderung“ am Samstag, 22. Januar. Start ist um 14 Uhr am Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller. „Wir werden etwa zwei Stunden wandern“, kündigt Manfred Janker an.

Außerdem weist der Vorsitzende darauf hin, dass die Teilnahme nur nach der 2G-Regel (geimpft oder genesen) möglich ist. „Das werden wir auch kontrollieren“, sagt er dazu und bittet, die entsprechenden Nachweise mitzubringen.

10.01.2022

Covid-19 hat beim Oberpfälzer Waldverein zwar vieles ausgebremst, dennoch ist laut Manfred Janker jede Menge über die Bühne gegangen. Besonders freute sich der Vorsitzende in der Jahreshauptversammlung am Samstag im „Berggasthof“ der Familie Schaller über die 20 Neumitglieder, darunter viele junge, und stellte fest: „Wir haben gute Leute; es läuft.“Dass dies so ist, schrieb er unter anderem Schriftführerin Anja Thalhauser und Hauptkassier Sven Thalhauser zu und sagte: „Ich habe eigentlich nichts mehr zu tun.“ Dennoch ist trotz des Ausfalls von Veranstaltungen mit dem OWV-Team auch 2021 einiges geschehen, darunter bei der Mühle in Gehenhammer der Brückenbau oder die Errichtung des Zauns beim Wasserrad. Außerdem hob Janker die Gestaltung der Homepage durch Matthias Scheinkönig hervor.Die gute Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Gemeinde Georgenberg, die auch Bürgermeisterin Marina Hirnet würdigte und dabei von einem „starken OWV“ sprach, verdeutlichte der Vorsitzende mit der Errichtung des Spielplatzes auf der Planer Höhe oder der Markierung der Wanderwege. Für die insgesamt 163 Kilometer kann sich der OWV auf viele Warte verlassen. Einer davon ist Egbert Kohl, der über Mäh- und Markierungsarbeiten berichtete.Die Arbeiten an der Binsenstock-Kapelle und dem Brunnen auf der Planer Höhe schilderte Ludwig Frauenreuther. Ganz oben in Rainer Folchmanns Agenda, auch als Naturschutzbeirat des Landkreises Neustadt/WN, stehen die Amphibien und Reptilien. Bernhard Schaller ist für die 41 Ruhebänke verantwortlich.Insgesamt 327 Einzelobjekte betreut der OWV unter der Federführung von Willibald Gleißner. Nach den Aussagen des Vogelschutzwarts sind darunter die Fledermauskeller oder Vogel- und Fledermauskästen der Bayerischen Staatsforsten. „Der Bestand gegenüber 2020 ist gleichgeblieben“, ließ Gleißner wissen. „Das gilt auch für die Belegung.“Besonders freute er sich, „dass es im vergangenen Jahr eine Gruppe mit einem Foto in ein Merkblatt der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Fürth zum Thema ‚Artenschutz bei Baumaßnahmen‘ geschafft hat“. Als „Vogel des Jahres 2022“ nannte er den Wiedehopf, als „Fledermaus des Jahres“ das Braune Langohr. Beifall erhielt auch Sven Thalhauser, dessen Buchführung Robert Götz würdigte.Der Gottesdienst am Sonntag in der Pfarrkirche stand ganz im Zeichen des Gedenkens an die verstorbenen Mitglieder. Darunter waren die 2021 gestorbenen Carmen Wittmann, Josef Scheinkönig, Franz-Josef Möller, Elisabeth Pentner, Peter Ertl, Gerd Bach, Heinrich Reber, Martin Schaller, Konrad Träger und Lydia Schaller.

10.01.2022

Für Manfred Janker sind Ehrungen immer ein Höhepunkt von Versammlungen. Gemeinsam mit Bürgermeisterin Marina Hirnet zeichnete der OWV-Vorsitzende für 25-jährige Mitgliedschaft mit dem Ehrenzeichen in Silber aus: Gundel Bach, Waltraud Herrmann und Wolfgang Reber.

Bereits 40 Jahre (Ehrenzeichen in Gold) dabei sind Ingeborg Folchmann, Rosa Herold, Winfried Janker, Harald Kreuzer, Marianne Kuschidlo, Agnes Reber, Sabine Striegl, Peter Wüst und Franz Zandovsky.

Die Ehrungen für 50-jährige Mitgliedschaft werden laut Janker beim Kommersabend zur Feier des Gründungsjubiläums erfolgen. Dieses soll nach der Absage im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie 2022 über die Bühne gehen.

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