OWV Georgenberg

Vereinsleben 2021

22.01.2021

Wie gern hätte der Oberpfälzer Waldverein an diesem Samstag seine traditionelle Krautwanderung veranstaltet. „Daraus wird natürlich nichts“, verweist Vorsitzender Manfred Janker auf die Corona-Pandemie.

Das Kraut ist jedoch längst eingetreten und braucht nun Abnehmer. Deshalb veranstaltet der OWV am Samstag, 30. Januar, von 10 bis 12 Uhr bei Katharina und Josef Helgert in Hinterbrünst eine Verkaufsaktion, solange der Vorrat reicht. „Bitte unbedingt Schutzmasken für Mund und Nase tragen“, weist Janker noch hin.

11.01.2021

Ist es ein Scherz oder gar als „Kunst am Stein“ zu bewerten? Jedenfalls ziert schon seit einigen Wochen der nur etwa 250 Meter von der Burgruine Schellenberg (826 m ü.d.M.) entfernte Brotfelsen ein Stuhl. Für ihr Werk müssen sich die „Künstler“ jede Menge Arbeit gemacht haben. Schließlich haben sie den Stuhl mit Ketten befestigt und mit Schlössern gesichert.

Ein derartiges Werk war bis Dezember auch an der Burgruine selbst angebracht. Diesen Stuhl haben Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, und Matthias Scheinkönig jedoch inzwischen abmontiert. „Jetzt steht uns noch eine weitere Arbeit ins Haus“, kündigt Janker den in Absprache mit den Bayerischen Staatsforsten geplanten Abbau am Brotfelsen an. Diese Aktion soll jedoch erst im Frühjahr erfolgen, wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen.

„Es wäre schön, wenn uns die Baumeister dann unterstützen könnten“, wünscht sich der OWV-Chef. „Schließlich wissen sie am besten, wie man das handhabt.“ Dazu bietet Janker ein kleines „Zuckerl“ an: „Natürlich gibt’s dann auch eine Brotzeit.“

Zur Information: Derartige bizarre und stark zerklüftete bis über zehn Meter hohe Granitfelsen in den Gipfelbereichen des Oberpfälzer Waldes und Steinwaldes gelten als beeindruckende Zeitzeugen ehemaliger tertiärer Verwitterung, die wegen der dabei entstehenden Formen auch „Wollsack-, Kissen- oder Matratzenverwitterung“ genannt wird.

Der Brotfelsen, genannt auch „Laib Brot“, nördlich der Burgruine Schellenberg ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler. Die wie von Riesenhand aufgetürmten Granitblöcke sehen nämlich wie aufgeschichtete Brotlaibe aus.

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