OWV Georgenberg

Vereinsleben 2021

04.06.2021

Der Abschluss der jüngsten Aktion von Kinderhaus und Oberpfälzer Waldverein musste wegen Covid-19 ein Jahr warten. „Wir fertigen eine Fahne für das Floß des Oberpfälzer Waldvereins an“, hatten die in der Einrichtung betreuten Hortkinder der Grundschulklassen 1 bis 4 beschlossen. Das Ergebnis der Bastelarbeiten kann sich sehen lassen. OWV-Vorsitzender Manfred Janker und Vogelschutzwart Willibald Gleißner sprachen bei der Übergabe am Sieben-Insel-Weiher von einem wahren Kunstwerk und zollten den Kindern großes Lob. Als Fledermaus-Experte hob Gleißner vor allem die auf die Fahne gemalten sieben Fledermäuse hervor. Begleitet hatten die Kinder bei der Wanderung von Neukirchen zu St. Christoph zum Sieben-Insel-Weiher neben Janker und Gleißner Petra Forster sowie Andrea Linge vom Kinderhaus. Auch sie freuten sich über die gelungene Aktion. Höhepunkt war eine Rundfahrt mit dem Floß, das mit Anni (Bruglachner-Zaschka), Ingo (Giersemehl) und Robert (Götzfried) gleich drei Taufpaten hat. Außerdem ließen sich alle neben selbst gebackenem Kuchen eine Brotzeit schmecken.

Weitere Info siehe Link:

https://www.onetz.de/oberpfalz/neukirchen-st-christoph-georgenberg/georgenberg-kinder-basteln-fahne-fuer-floss-anni-ingo-robert-id3246342.html

03.06.2021

Die Lockerungen in puncto Covid-19 waren ausschlaggebend, dass Pfarrei und OWV die letzte Maiandacht feiern konnten. Singend und betend, mit Schriftführerin Anja Thalhauser als Vorbeterin, zogen die Teilnehmer am 30. Mai von der Christian-Bäumler-Bank gemeinsam mit Pfarrer Julius Johnrose zur Binsenstock-Kapelle.

Weitere Gläubige warteten bereits an der Gebetsstätte, um zusammen mit dem Geistlichen die Andacht zu feiern. In dieser erinnerte Johnrose an das Wirken der Gottesmutter und deren Güte. Eindrucksvoll war dabei auch die gesangliche Umrahmung der Andacht durch Susanne Schieder und Klara Kick.

Am Ende bedankte sich Janker bei allen, die an der Vorbereitung und Gestaltung mitgewirkt hatten. Dem OWV selbst sagte der Pfarrer ein herzliches „Vergelt’s Gott“ für die Organisation.

27.05.2021

Im Juni werden es laut Manfred Janker „schon acht Jahre, dass wir jeden Mittwoch wandern“. Dabei weist der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins hin: „Wir sind bei jedem Wetter unterwegs.“

Nach dem vorübergehenden „Aus“ wegen der Corona-Pandemie kann es aufgrund der inzwischen eingetretenen Lockerungen am kommenden Mittwoch, 2. Juni, wieder losgehen. Treff ist immer um 14 Uhr am Parkplatz bei der Mühle in Gehenhammer. Die sogenannten „Mittwoch-Wanderer“ – ein lockerer Zusammenschluss von Naturfreunden – erkunden zwei bis drei Stunden lang auf Schusters Rappen die Gegend und machen es sich am Ende der Tour unter anderem bei der Mühle gemütlich.

Der OWV-Chef lädt jeden zum Mitwandern ein – „allerdings auf eigene Gefahr“ – und ergänzt: „Wenn noch jemand Süßigkeiten oder eine andere kleine Stärkung mitbringt, wäre das ideal.“

26.05.2021

Mit der Hoffnung auf schönes Wetter steht der Oberpfälzer Waldverein in den Startlöchern für die erste Aktion nach langer Zeit. „Im Freien ist die Feier der letzten Maiandacht auf jeden Fall möglich“, lädt Vorsitzender Manfred Janker für Sonntag, 30. Mai, ein. Abmarsch der Teilnehmer mit Pfarrer Julius Johnrose ist um 20 Uhr bei der Christian-Bäumler-Bank am Ortsausgang von Georgenberg in Richtung Galsterlohe/ Neuenhammer. Von dort aus geht es zur Binsenstock-Kapelle, an der der Geistliche mit den Gläubigen die Maiandacht feiert. Bei Regen ist sie in der Pfarrkirche. Sowohl der OWV als auch die Pfarrei Neukirchen zu St. Christoph weisen darauf hin, dass niemand an der Maiandacht teilnehmen darf, wenn er Fieber oder Atemwegsprobleme hat, infiziert und unter Quarantäne gestellt ist, in den 14 Tagen zuvor Kontakt zu einem an Covid-19 Erkrankten hatte. Die Gläubigen müssen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten und eine FFP2-Maske tragen.

21.05.2021

Das nennt man gemeindeübergreifende Zusammenarbeit: Pleysteins Altbürgermeister Willibald Reil und sein Wanderfreund vom dortigen OWV, Anton Pöpperl, haben in einer Gemeinschaftsaktion den Georgs-Brunnen instandgesetzt.

Errichtet worden ist dieser nach der im Stein eingemeißelten Jahreszahl 1886, also vor immerhin schon 135 Jahren. Die Anlage befindet sich an der Gemeindeverbindungsstraße von Pleystein in Richtung Leßlohe/Hinterbrünst auf Georgenberger Gemeindegebiet.

„Wir sind mit unserer Wandergruppe gerne in diesem Bereich unterwegs“, erzählt Reil und spricht von einem „idyllischen Fleckchen“. Da am Brunnen so nach und nach der Zahn der Zeit genagt hatte, ist dann zusammen mit Pöpperl die Idee entstanden: „Den päppeln wir auf.“

Gesagt, getan: Reil und Pöpperl machten sich zunächst daran, den Wasserlauf neu zu gestalten. „Wir haben sehr viel Schlamm festgestellt“, blickt der 81-jährige Altbürgermeister zurück. Diesen haben er und sein ein Jahr älterer Wegbegleiter nach und nach beseitigt, dabei auch das von den Bäumen gefallene Laub. Pöpperls weitere Arbeit war die Erneuerung der Wasserführung mit Zementmörtel. Außerdem gestaltete er den Auslauf mit Rinnsteinen neu und war sowohl bei den Vorbereitungs- aus auch Ausführungsarbeiten viel mit seinem Auto unterwegs und hat das Material transportiert.

„Jetzt kann das Wasser wieder plätschern“, freuen sich die Pleysteiner Natur- und Wanderfreude. Dieses läuft mit etwa einem halben Liter pro Sekunde.

Die Instandsetzung der Brunnens war aber längst nicht alles. Pöpperl, seit vielen Jahren ein weit über die Heimatgrenzen hinaus anerkannter und leidenschaftlicher Schnitzer, hat außerdem das verwitterte Bild mit dem heiligen Georg erneuert. Dieses war ursprünglich an einer Fichte angebracht und bei Baumfällarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden.

Bei der Aufstellung am 17. Mai sprach der Vorsitzende des OWV-Zweigvereins Georgenberg, Manfred Janker, von einer großartigen Aktion der Pleysteiner OWV-Freunde. Zusammen säuberten sie noch das Umfeld der Brunnenanlage vom Unrat und zogen damit einen Schlussstrich unter eine erfolgreiche Aktion.

14.05.2021

Das Waldgebiet rund um die Gemeinde Georgenberg ist artenreich. Hier fühlen sich Molche, Eidechsen und Frösche wohl. Damit das so bleib,t hat Rainer Folchmann (55) ein Auge auf die zum Teil bedrohten Tierarten. Der Naturschutz- und Landschaftswart des örtlichen OWV-Zweigvereins kümmerte sich unter anderem viele Jahre um die Amphibienschutzzäune entlang der Staatsstraßen rund um Georgenberg. Immerhin 700 Meter misst der längste Schutzzaun in Richtung Neuenhammer.

An der Strecke liegt auch die Zufahrt zum Grundstück von Familie Bäumler. Wenn die Kröten zwischen Ende Februar und April ihre Laichgewässer aufsuchen, versperrt ein Zaun die drei Meter breite Straße. Die Familienmitglieder müssen, wenn sie zum Haus wollen, die Eisenstäbe entfernen, die Plane zu Boden drücken und nach der Durchfahrt wieder aufrichten.

Die Großfamilie betreibt Schafweidewirtschaft und eine Fischzucht. Nur unregelmäßig werde das Grundstück angefahren. Doch sei der Ab- und Aufbau des Schutzzauns vor allem für den Großvater beschwerlich. „Und in diesem Jahr stand plötzlich eine Warnbake da, die mit rund 50 Kilogramm schweren Betonsockeln gesichert ist“, wundert sich Benedikt Bäumler.

Tausende Kröten wandern

Irritiert war die Familie zudem von einer Aussage Folchmanns in einem Onetz-Bericht. Bei einem Ortstermin Ende April mit Landratsamt und Staatlichen Bauamt (es ging um den Artenschutz im Zuge des geplanten Ausbaus der Staatsstraße nach Neuenhammer) hatte dieser sich über den „vernachlässigten“ Schutzzaun an der Zufahrt geäußert und einen Zusammenhang mit dem Rückgang der Amphibienpopulation im dem Bereich gesehen. Das wollten Bäumlers nicht so stehenlassen und meldeten sich in der Redaktion. „Diese drei Meter sollen Grund für den heftigen Einbruch der Krötenpopulation sein? Die Aussagen sind nicht fundiert, schreibt Benedikt Bäumlers Onkel Matthias Bäumler.

Folchmann versichert auf Nachfrage, dass er mitnichten der Familie Bäumler „etwas Böses will“, schließlich sei er froh über deren Unterstützung beim Tierschutz. Das werde er der Familie auch nochmal persönlich sagen. Den Zustand des Krötenschutzzauns, den die Straßenmeisterei Vohenstrauß jedes Jahr aufbaut, findet er trotzdem nicht optimal. Die Tiere könnten durchschlüpfen und würden überfahren. Als Naturschutzbeirat am Landratsamt habe er dies bereits der Unteren Naturschutzbehörde gemeldet. Doch unternommen wurde bislang nichts. Die kleine Straße sei ein Schwachpunkt. „Gerade hier kommen im Frühjahr über den Berg aus dem Staatswald Tausende Kröten.“ Folchmann könnte sich anstelle des Zauns auch eine Auffangrinne oder unterirdische Röhre am Fuß der Straße vorstellen. „Das ist eine Kostenfrage und kollidiert offenbar mit den Ausbauplänen. Ich habe noch nichts Konkretes vom Bauamt gehört, welche Maßnahmen zum Schutz der Amphibien unternommen werden.“

Bringt Straßenausbau Lösung?

Auch Tobias Schwab vom Sachgebiet Umweltschutz im Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach kennt den Amphibienzaun bei Georgenberg. Eine kuriose Situation sei das, und einmalig. Aber die Beteiligten hätten sich wohl für die Dauer der Schutzvorrichtung darauf eingestellt. Gleichwohl liege auch dem Bauamt daran, für die Zukunft eine „sinnvolle Lösung zu finden“.

„Wir wollen im Zuge des Straßenausbaus in jedem Fall eine Verbesserung erreichen.“ Es habe bereits mehrere Ortstermine gegeben. Noch stehe die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) aus. Die Ergebnisse dürften bis zum Herbst vorliegen. „Dann muss die technische Machbarkeit geprüft werden“, sagt Schwab. Der Straßenausbau komme frühestens 2022.

Und die ominöse Warnbake? „Die hat jedenfalls nicht das Bauamt aufgestellt“, sagt Schwab und hakt bei der Straßenmeisterei Vohenstrauß nach. Die Lösung: Dort hatte man wohl Bedenken, dass doch einmal – vor allem nachts – Autofahrer den Amphibienzaun in der Zufahrt übersehen könnten. Die Mitarbeiter ließen erstmals deshalb beim Aufbau die drei Meter frei. Nach Hinweisen von Naturschutzwart Folchmann, dass das nicht sinnvoll sei und schon zu viele wandernde Kröten überfahren wurden, wurde der Zaun wieder geschlossen und zusätzlich eine Warnbake mit Blinklicht aufgestellt.

Bake und Zaun haben ihren Zweck erfüllt. Am vergangenen Freitag wurden sie abgebaut. Die Krötenwanderung ist beendet. Zumindest für dieses Jahr.

HINTERGRUND:

Bedrohte Amphibienarten gefunden

  • Rund 1700 Tiere wurden im April 2021 im Gebiet zwischen „Mühle Gehenhammer“ und der Staatsstraße 2396 Georgenberg nach Neuenhammer gezählt.
  • 353 weibliche und 954 männliche Kröten (darunter u.a. die stark gefährdete Kreuzkröte)
  • 371 Molche (u.a. Bergmolche, Teich- und Kammmolche; Arten, die zum Teil bereits auf der „Vorwarnliste“ der bedrohten Arten stehen)
  • Im Jahr 2016 waren es noch 2840 Tiere.
  • Außerdem tummeln sich rund um Georgenberg verschiedene Eidechsenarten wie Zaun- und Waldeidechsen sowie der Grasfrosch (alle „Vorwarnliste“).

Quelle: https://www.onetz.de/oberpfalz/georgenberg/kuriosum-georgenberg-amphibienschutzzaun-versperrt-einfahrt-id3232751.html

Seit fünf Jahren Provisorium

„Alles bisher kein Problem, wir haben uns mit der Situation längst arrangiert“, sagt Benedikt Bäumler auf Anfrage von Oberpfalz-Medien. „Seit vier bis fünf Jahren machen wir das schon so. Eigentlich sollte die Straße in Absprache mit Herrn Folchmann frei bleiben, aber scheinbar ist das technisch nicht machbar.“ Man kenne und unterstütze sich gegenseitig beim Amphibienschutz, sagt Bäumler, der gerade seinen Master in Forstwissenschaften macht.

07.05.2021

„Facebook“, „Instagram“ und „Youtube“ sind für den Oberpfälzer Waldverein längst keine Fremdwörter. „Wir können in diesem Monat auf etwas über eine Million Zugriffe verweisen“, stellt Matthias Scheinkönig fest und vermutet: „Die Dunkelziffer könnte wahrscheinlich bei rund drei Millionen liegen.“ Scheinkönigs Leistungen weiß vor allem Manfred Janker sehr zu schätzen. „Matthias hält unsere Social- Media-Kanäle stets auf dem Laufenden“, freut sich der Vorsitzende. Als aktuelle Beispiele nennt er die im vergangenen Jahr erfolgte Neumarkierung und Digitalisierung des insgesamt 163 Kilometer umfassenden Wanderwegenetzes sowie die Veröffentlichung aller bisher gedrehten Videos und erstellten DVDs auf der Videoplattform Youtube. Dazu hat Scheinkönig für die einzelnen DVDs Playlisten mit insgesamt 59 Filmen erstellt. Und das Engagement zeigt Wirkung. Dass der OWV-Zweigverein schon öfter sowohl im Radio als im Fernsehen präsent war, ist ohnehin kein Geheimnis. Jetzt ist auch der Norddeutsche Rundfunk auf Georgenberg aufmerksam geworden. „Klassik auf Wunsch“ heißt die Sendung in NDR-Kultur und hat Moderator Hans-Jürgen Mende auf den Plan gerufen. In dessen samstäglicher Sendung von 9 bis 12 Uhr können sich Zuhörer unter der kostenlosen Telefonnummer 08000/117 757 ein klassisches Musikstück wünschen und ihre Verbindungen dazu schildern. Eingebunden sind auch besondere Beiträge oder Geschichten, bei denen es sich dieses Mal um den OWV dreht. „Das ist der Hammer“, strahlt Janker und freut sich schon riesig auf die „OWV“-Sendung an einem der kommenden Samstage.

06.05.2021

Was hatte man sich beim Oberpfälzer Waldverein schon auf den Sonntag, 16. Mai, gefreut. Da sollte nämlich die Frühjahrswanderung mit der dritten Etappe auf dem „Goldsteig“ über die Bühne gehen.

Trotz der sinkenden Inzidenzzahlen und Lockerungen sind sich Vorsitzender Manfred Janker und Wanderwartin Sieglinde Gleißner einig: „Es macht keinen Sinn; wir müssen weiterhin vorsichtig sein und die Tour verschieben.“ Und so setzen beide auf die Herbstwanderung am 19. September.

29.04.2021

Dass Rainer Folchmann der Schutz von Amphibien seit Jahren sehr am Herzen liegt, ist kein Geheimnis. Deshalb hat der Natur- und Landschaftsschutzwart des Oberpfälzer Waldvereins das Landratsamt Neustadt/WN als auch an das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach eingeschaltet, um eine deutliche Verbesserung der Bedingungen zu erreichen.

„Das gehört schließlich zu meinen Aufgaben“, sagte der in Waldkirch lebende Folchmann beim Ortstermin am Dienstagnachmittag. „Und die nehme ich ernst.“

Nach Ansicht des Umweltexperten, in dessen Fußstapfen als Betreuer der Amphibien-Schutzzäune vor vier Jahren Sebastian Nickl aus Neukirchen zu St. Christoph getreten ist, liegt noch einiges im Argen, vor allem bei den Rückwanderungen der Tiere, ob an der Staatsstraße 2154 von Georgenberg nach Waldkirch bei der sogenannten „Kanners-Kurve“ oder an der Staatsstraße 2396 von Georgenberg in Richtung Neuenhammer.

Für diesen Straßenabschnitt plädierte Folchmann, der auf bereits erfolgte Absprachen zurückblickte, für den Einbau von Röhren, die ein ungehindertes Hin- und Herwandern der Amphibien ermöglichen sollen. Die bei der „Kanners-Kurve“ eingebauten Röhren bringen seiner Meinung jedoch gar nichts, „weil sie die Tiere nicht annehmen“.

Außerdem sagte er, seit fünf Jahren der Unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt mit Fotodokumentationen mitgeteilt zu haben, dass die Auffahrt zum Wohnhaus der Familie Bäumler an der Staatsstraße 2396 nicht immer verschlossen sei und somit vernachlässigt werde, sodass immer wieder Kröten überfahren würden.

Diesbezüglich sah er einen Zusammenhang mit dem Rückgang der Tiere von 2840 im Jahr 2016 auf 1700 in diesem Jahr. Und deshalb habe er als Natur- und Landschaftsschutzwart sein Veto eingelegt und um geeignete Artenschutz-Maßnahmen beim geplanten Straßenbau gebeten.

Laut Tobias Schwab vom Sachgebiet Landschaftspflege und Umweltschutz des Staatlichen Bauamts muss wegen des beabsichtigten Ausbaus der Staatsstraße nach Neuenhammer erst die Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) abgewartet werden. Die Planungen dürften seinen Aussagen zufolge bis zum Herbst dieses Jahres vorliegen. „Diese müssen wir abwarten“, sagte dazu Martin Kraus, der stellvertretende Sachgebietsleiter für Umweltschutz, Naturschutz und Landschaftspflege im Landratsamt.

Auf die strikten Vorgaben in Bezug auf den Artenschutz verwies auch Franziska Maier. Die Fachkraft für Naturschutz im Landratsamt betonte dabei, dass diese auch umgesetzt würden. Bei allem Verständnis für Folchmanns Anliegen und Würdigung seines Einsatzes stand für die Behördenvertreter, darunter auch Philipp Thor als Fachberater für Biodiversität, fest: Die Planungen müssen vorliegen, Verbesserungen werden eingeplant, versprochen werden kann aber nichts.

Sebastian Nickl, dessen Engagement von allen Seiten ebenfalls  Anerkennung fand, hat mit der tatkräftigen Unterstützung des Georgenberger Schülers Lukas Helgert im April bisher 353 weibliche und 954 männliche Kröten gezählt. Dazu kommen 371 Molche. Außerdem haben die beiden acht tote Tiere festgestellt.

27.03.2021

OWV Georgenberg mit grenzenlosen AktivitätenAm heutigen Samstag vor 50 Jahren schlug die Geburtsstunde. Das Jubiläum soll mit einem Ehrenabend, einem Gottesdienst und einem Gartenfest gefeiert werden. Voraussetzung ist, dass die Corona-Pandemie derartige Feierlichkeiten zulässt.Georgenberg. (pi) „In unserer neuen Großgemeinde brauchen wir als erstes einen Verein, der sich der Ortsverschönerung, Natur- und Heimatpflege annimmt. Wir schaffen damit gleichzeitig die Voraussetzungen für den erwünschten Fremdenverkehr.“ So heißt es in der vom damaligen Bürgermeister Adolf Herold, seinem Stellvertreter Johann Ermer und Pfarrer Willibald Männer unterschriebenen Einladung zur Gründungsversammlung eines Zweigvereins des Oberpfälzer Waldvereins.Diese ist am Samstag, 27. März 1971, im „Berggasthof“ der Familie Schaller über die Bühne gegangen. Vorausgegangen waren in den Monaten zuvor intensive Gespräche, als Oberforstmeister Willi Nirschl als Chef des Forstamtes Flossenbürg nach Möglichkeiten gesucht hatte, wie der Wald mit seinen Kostbarkeiten den Reisenden, Urlaubern, Erholungssuchenden und Einheimischen zweckmäßig geöffnet werden könnte.Von den 60 anwesenden Frauen und Männern trugen sich schließlich 38 in die Anwesenheitsliste ein, sprachen sich für die Gründung des OWV-Zweigvereins aus und erklärten ihren Beitritt. Ehrengäste bei der Gründungsversammlung waren neben dem OWV-Hauptvorsitzenden Dr. August Lindner auch Landrat Franz Weig vom damals noch existierenden Landkreis Vohenstrauß und der für den Fremdenverkehr zuständige Sachbearbeiter im Landratsamt, Paul Maciejewski.Die Vorstandschaft um Vorsitzenden Johann Ermer, seinem Stellvertreter Christian Bäumler, den Schriftführern Josef Haider und Josef Hammer sowie Kassier Willibald Beer machte dann gleich Nägel mit Köpfen und startete bereits am 23. April 1971 mit der ersten „Aktion saubere Landschaft“. Sie löste auch eine Signalwirkung auf andere Gemeinden im Landkreis aus.Alle Aktionen des Georgenberger Zweigvereins aufzulisten, würde den Rahmen sprengen. Während es am Anfang überwiegend Aktionen in Sachen Naturschutz waren, hatten dann auch Feste und sonstige Veranstaltungen ihren Platz im Vereinsgeschehen. So ging 1973 das erste „Schellenbergfest“ zur Erinnerung an die Erstürmung der Burg Schellenberg am 12. Juli 1498 über die Bühne; und auch das Abbrennen des Johannisfeuers gemeinsam mit den KLJB-Gruppen Neukirchen zu St. Christoph, Neuenhammer und Waldkirch wurde zu einem festen Bestandteil.Ein weiterer großer Meilenstein war die umfassende Restaurierung der Mühle in Gehenhammer im Rahmen der Flurbereinigung mit der Einweihung am 26. Juni 1977. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude im Eigentum der Familie Reber ist längst zum Aushängeschild des Zweigvereins geworden und genießt internationalen Ruf. Nach und nach hat der OWV die Mühle immer wieder auf Vordermann gebracht, ob innen oder im Außenbereich.Das gilt auch für die Burgruine Schellenberg als Wahrzeichen der Grenzlandgemeinde. In Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsforsten und der Gemeinde sind inzwischen einige Instandhaltungsaktionen über die Bühne gegangen.In guter Erinnerung bleiben wird auch das zehnjährige Vereinsjubiläum 1981 mit der Weihe der Standarte und dem Eingehen der Patenschaft mit dem Zweigverein Pfrentsch. Dass die Mitgliederzahl immer weiter stieg, war fast selbstverständlich. Und so konnte Johann Ermer Anfang der 1980-er Jahre Sonja Spandl als 500. und Elfriede Völkl als 550. Mitglied willkommen heißen.Außerhalb der Gemeinde hat sich der OWV immer wieder bei Messen oder Ausstellungen beteiligt und etwa traditionelles Oberpfälzer Bauernhandwerk präsentiert. Dieses ist auch in mehreren Filmen, die inzwischen als CD vorhanden sind, enthalten. Brauchtums-, Heimat- und Volkstumsabende mit eigenen Gruppen durften ebenfalls nicht fehlen, außerdem Vorträge.Mit der Pachtung von Naturschutzflächen in den 1980-er Jahren war der Georgenberger Zweigverein auf diesem Gebiet federführend in der Oberpfalz. Als Großereignis in die Geschichte geht auch das Jubiläum „600 Jahre Hammer zu Gern“ (Gehenhammer) im Juni 1988 ein. Das gilt auch für das Jubiläum „500 Jahre Erstürmung der Burg Schellenberg“ im Juli 1998. Im gleichen Jahr ist die Gemeinde Georgenberg eine kommunale Partnerschaft mit dem Markt Wirsberg eingegangen.Das Jahr 1990 stand unter anderem im Zeichen der Gründung der OWV-Sektion München. Die inzwischen aufgelöste „Zweigstelle“ hat Johann Ermer viele Jahre lang geleitet. Nicht umsonst hatte ihn der bereits verstorbene Hauptvorsitzende Dr. Helmut Leupold deshalb als „Außenminister des Oberpfälzer Waldvereins“ bezeichnet.Einen exzellenten Ruf erworben hat sich der OWV auch beim Vogel- und Fledermausschutz, indem er viele Nistkästen und Quartiere betreut. Ganz oben in der Agenda steht nicht zuletzt das Wanderwegenetz. Sowohl durch die intensive Pflege und Instandsetzung der zum Teil grenzüberschreitenden Routen oder die Herausgabe von Wanderkarten macht der Zweigverein immer wieder positiv auf sich aufmerksam und leistet damit wertvolle Beiträge für die Infrastruktur der Gemeinde und den Tourismus.Jüngstes Beispiel ist die im vergangenen Jahr erfolgte Neumarkierung und Digitalisierung des insgesamt 163 km umfassenden Wanderwegenetzes. Dazu kommen Wanderparkplätze, 8 Wandertafeln, 13 Objekttafeln und 40 Ruhebänke. Pünktlich zum 50. Gründungstag veröffentlicht der Jubelverein alle bisher gedrehten Videos und erstellten DVDs auf „YouTube“. Dazu hat Matthias Scheinkönig für die einzelnen DVDs Playlisten mit insgesamt 59 Filmen erstellt.Die bisherigen Vorsitzenden sind: Johann Ermer (1971 bis 1988), Josef Pilfusek (1988 bis 1991), Georg Wolf (1991 bis 1999), erneut Johann Ermer (1999 bis 2003) und Manfred Janker (seit 2003). Die aktuelle Vorstandschaft besteht noch aus Jankers Stellvertreterin Martina Helgert, Anja Thalhauser (Schriftführerin) und Sven Thalhauser (Hauptkassier). Von den 38 Gründungsmitgliedern leben noch elf.

Hier finden Sie die einzelnen Playlisten zu den DVD´s.

https://www.youtube.com/channel/UC1xH1ql8_hecujBofoiYcpg/playlists

Werdegang unserer Filmserie: Im Mai 2004 hatte Manfred Janker die spontane Idee, einen Heimatfilm zu drehen.Also nahm er mit Ludwig Prem Kontakt auf und fragte nach, ob er bereit wäre, als Kameramann zu fungieren.Gesagt, getan: Unser „Luk“ war begeistert und sagte sofort zu. Wir konnten das Projekt in Angriff nehmen und mit den Dreharbeiten beginnen.Der erste Film entstand mit dem Titel „Schönste Wanderwege“. Für Beginn und Ende des Films halfen uns aus Funk und Fernsehen bekannte Künstler und Gruppen.Und da alles wie am Schnürchen gelaufen war, suchten wir nun das Gespräch mit verschiedenen Hausfrauen. Auch sie waren sozusagen sofort „Feuer und Flamme“ und bereit, für weitere Aufnahmen den Kochlöffel zu schwingen.„Luk“ und „Mane“ sind in einer Landwirtschaft aufgewachsen und wissen noch ganz genau, wie früher die Ernte mit einfachem Werkzeug eingebracht worden ist. Und so war uns schnell klar: Das muss unbedingt auch gefilmt werden.Als ehemalige Ministranten wussten wir auch Bescheid, wie es um die kirchlichen Bräuche steht. Auch sie hat „Luk“ mit der Filmkamera festgehalten.„Sine musica nulla vita“ heißt ein bekannter Spruch, übersetzt: „Ohne Musik kein Leben“. Davon ist im Oberpfälzer Grenzland Gott sei Dank nichts zu spüren. In unserer Gemeinde Georgenberg und der Umgebung gibt es jede Menge gute Musiker, so dass für uns natürlich klar war: Ein Musikfilm muss her. Als Aufnahmestudio war die Alte Mühle in Gehenhammer ideal.Sehr viel Zeit investieren wir in die Kinder Ferienprogramme. Unter anderem haben wir Floßfahrten oder Fahrradtouren unternommen oder Pilze und Blaubeeren gesammelt und derartige Aktionen festgehalten.Im Dezember 2006 haben wir die Aufnahmen abgeschlossen.Anschließend begann die mühevolle Kleinarbeit mit der Bearbeitung der Filme. Es waren immerhin 57 Hi 8 Videokassetten in Filme umzuwandeln. Das Werk kann sich sehen lassen. Aus dem geplanten Heimatfilm entstanden zwölf Gesamtfilme mit einer Länge von 1.200 Minuten. Der Gesamtaufwand lag bei 1900 Std. (ca 80 TAGE). Es wurde an 86 Tagen gedreht.Übrigens: Diese Filme gibt es auf der ganzen Welt nicht, aber bei uns.

Johann Ermer, längst Ehrenvorsitzender und Ehrenmitglied, hat den OWV als Gründungsvorsitzender geprägt.
Auch der bereits verstorbene Georg Wolf hat als Vorsitzender viel geleistet.
Manfred Janker steht seit 2003 an der Spitze des Jubelvereins und sorgt immer wieder für nachhaltige Projekte.

25.03.2021

Es hat keinen Sinn, und ohnehin wäre eine Umsetzung auch fast nicht möglich“, sind sich Manfred Janker und Sieglinde Gleißner einig. Deshalb haben der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins und die Wanderwartin entschieden, die für den Ostermontag, 5. April, vorgesehene Emmaus-Wanderung abzusagen. Und so setzen beide auf die Frühjahrswanderung am 16. Mai, „wenn es warm ist und die Corona-Fallzahlen gesunken sind“.

16.02.2021

Faschingsveranstaltungen müssen in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie zwar ausfallen, in Erinnerungen schwelgen ist jedoch sicher erlaubt. So hat Johann Weidensteiner, der Großvater von Altbürgermeister Albert Kick, alte Bräuche handschriftlich aufgezeichnet. Weidensteiner (1880 bis 1960) war viele Jahre Bürgermeister der auf tschechischem Gebiet liegenden Gemeinde Waldheim. Von dieser ist längst nichts mehr übrig.

Nach der in der Chronik des Oberpfälzer Waldvereins enthaltenen Erzählung fand acht Tage vor dem Faschingstag – das muss wohl der Faschingsdienstag gewesen sein – eigens für die älteren Schulkinder in einer größeren Bauerstube der Faschingstanz statt. Zum Faschingsendspurt tanzten die Leute an drei Tagen, und zwar jeweils bis in den Morgen. Eine Sperr- oder Polizeistunde gab es damals nicht.

Maskierte Burschen zogen dann am Vormittag des Rosenmontags mit Musik durch das Dorf, sammelten Essen und Geld und setzten alles gleich im Wirtshaus um. Während am Montag die Verheirateten das Vorrecht auf dem Tanzboden hatten, eröffnete am Faschingsdienstag um 14 Uhr die festliche gekleidete Dorfjugend ihren Tanztag. Gegen 22 Uhr legten die jungen Leute ihre gute Kleidung ab, um mit dem sogenannten „Schöppeln“ (einen Schoppen trinken) zu beginnen.

Nach dem Aufstellen eines Tisches mit vier Stühlen in der Mitte des Saals nahmen vier junge Männer Platz. Einer von ihnen musste Geld einnehmen, der zweite hatte Weißwürste, der dritte Wein und der vierte Bier auszugeben. Der nun beginnende Tanzreigen wurde dann vom „Platzknecht“ und der „Platzmaid“ – beide waren vorher bestimmt worden – eröffnet. Nachdem das Paar dreimal um den Tisch getanzt war, musste die „Platzmaid“ das „Schöppelgeld“ in einer Höhe von fünf bis zehn Gulden bezahlen.

Daraufhin kamen nacheinander die anderen Mädchen, Frauen, Burschen – allen voran der „Platzknecht“ – und schließlich alle anwesenden Männer zu ihrem Recht. Sie zahlten aber weniger als die „Platzmaid“. Ihr „Schöppelgeld“ richtete sich „nach ihrem Geldbeutel“, erzählt Weidensteiner. Die Mütter der jungen Leute saßen auf im Saal aufgestellten Bänken und verfolgten das lustige Treiben. Manche soll dabei mit besonderer Freude die Begehrtheit ihrer Tochter genossen haben.

Beendet war das Tanzspektakel pünktlich um Mitternacht. Das eingenommene „Schöppelgeld“ diente zur Bezahlung der Musiker. Das übriggebliebene Geld war dazu da, es nach der Beerdigung des Faschings am Aschermittwoch auf dem Kopf zu hauen. Dabei wurde unter Musikbegleitung eine Strohpuppe in einem Gewässer ersäuft.

War dann immer noch Geld da, erfolgte in der Fastenzeit die Bezahlung einer Kreuzweg-Andacht, an der die Tanzjugend traditionell geschlossen teilnahm. Und hatte auch die Bezahlung dieser Andacht noch nicht den letzten Heller gefordert, wurde er anschließend im Wirtshaus umgesetzt.

16.02.2021

„Wenn’s läuft, dann läuft’s.“ So oder ähnlich könnte die aktuelle Beschreibung für den „Hammer-Hund-Brunnen“ lauten. Er steht am Wanderweg von Neukirchen zu St. Christoph – Neudorf in Richtung Gehenhammer. Trotz der bitteren Kälte bis locker minus 15 Grad Celsius läuft das Wasser im Kreislauf in den kleinen Brunnen.

Errichtet hat diesen im Jahr 1972 der damalige Leiter der Forstdienststelle Neuenhammer, Josef Hammer, zu Ehren seines Hundes. Dieser war von einem Auto angefahren worden und in Hammers Armen gestorben. An den tierischen Jagdgefährten erinnert dabei die einem Totenbrett ähnelnde Holztafel. Die Anlage war zuletzt Ende 2013 im Rahmen einer Gemeinschaftsaktion durch den Forstbetrieb Flossenbürg und den OWV Georgenberg instandgesetzt worden.

31.01.2021

Der Oberpfälzer Waldverein, Zweigverein Georgenberg e. V., möchte sich erneuern, nicht in Bezug auf Aktivitäten, sondern in puncto Mitglieder-Struktur. „Wenn wir in absehbarer Zeit nicht junge Mitglieder bekommen, befürchte ich, dass es uns in ein paar Jahren nicht mehr gibt“, malt Vorsitzender Manfred Janker ein nicht gerade rosiges Bild.Derzeit hat der OWV 389 Mitglieder. Von denen sind 11 bis 18 Jahre alt, 42 Frauen und Männer 19 bis 40 Jahre, 119 41 bis 60 Jahre und 216 ab 61 Jahre. Dazu kommt mit der TSG Dietzenbach ein Verein.Der 73-jährige Vorsitzende denkt dabei nicht nur an sich selbst, sondern auch an das gesamte Team mit Vorstandschaft und Ausschuss einschließlich der Warte. „Viele Funktionäre sind in meinem Alter, und da müssen wir unbedingt auf Erneuerung setzen“, beschreibt Janker die aktuelle Situation. Daher sein dringender Appell: „Es wäre schön, wenn vor allem jüngere Leute bei uns mitarbeiten könnten.“ Hoffnung setzt er dabei auf junge Familien, „die immer wieder in unsere Gemeinde ziehen“.Laut Janker kann sich das OWV-Tätigkeitsfeld sehen lassen. „Wir haben für jede Altersgruppe etwas zu bieten“, weist er etwa auf Aktionen für Kinder hin. Das gilt für ihn nicht nur für Wanderungen, sondern vor allem für den Landschafts-, Natur- und Umweltschutz. „Bei der Betreuung von Fledermaus-Nistkästen gehört unser Zweigverein zu den Aushängeschildern“, sagt er selbstbewusst. Unter anderem hat sich der OWV auch bei der Instandsetzung des Aussichtsturms auf der Burgruine Schellenberg engagiert. Und auch die Ruhebänke werden bestens unterhalten und bei Bedarf instandgesetzt.Eines der Highlights ist für den Vorsitzenden die Herausgabe und Erweiterung der Chronik mit der Geschichte der Gemeinde Georgenberg. Das gilt auch für die DVDs, in dem zum Beispiel altes Oberpfälzer Bauernhandwerk oder Musik präsentiert werden.Auch digital ist der OWV „up to date“, ob mit der Erfassung und Digitalisierung der Wanderwege – zum Teil grenzüberschreitend – oder der Homepage. Nicht zuletzt bezeichnet Janker die historische Alte Mühle in Gehenhammer als „das weit über die Grenzen hinaus bekannte und beliebte Aushängeschild“.Trotz der umfangreichen Aufgaben müsse niemand Angst haben, dass er überfordert wird. „Bei uns ist alles gerichtet, wir sind mit unseren Aktionen fertig“, betont Janker und ergänzt: „Das heißt, dass in den nächsten Jahren nichts Großes anfallen dürfte.“Wer also beim OWV einsteigen und sich engagieren möchte, kann sich bei ihm gerne melden.Kontaktdaten:

Manfred Janker, Schwanhof 24, 92697 Georgenberg, Telefon 09658/510 und 0151/1051510,

E-Mail majanker@t-online.de

http://www.owv-georgenberg.de/verein/mitglieder-antrag/

30.01.2021

Wie gern hätte der Oberpfälzer Waldverein am 23. Januar seine traditionelle Krautwanderung mit anschließendem Schlachtschüssel-Essen veranstaltet. „Die Corona-Pandemie hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauert Vorsitzender Manfred Janker.

Das Kraut war jedoch längst bei der Familie Helgert in Hinterbrünst eingetreten und brauchte jetzt natürlich Abnehmer. „Dann machen wir halt eine Verkaufsaktion“, war man sich beim OWV einig. Diese ist am Samstag, 30. Januar, auf große Resonanz gestoßen. „Ausverkauft“ konnten die Veranstalter nämlich bereits nach kurzer Zeit melden. Janker und die Familie Helgert sprachen deshalb von einem großartigen Erfolg der Aktion.

22.01.2021

Wie gern hätte der Oberpfälzer Waldverein an diesem Samstag seine traditionelle Krautwanderung veranstaltet. „Daraus wird natürlich nichts“, verweist Vorsitzender Manfred Janker auf die Corona-Pandemie.

Das Kraut ist jedoch längst eingetreten und braucht nun Abnehmer. Deshalb veranstaltet der OWV am Samstag, 30. Januar, von 10 bis 12 Uhr bei Katharina und Josef Helgert in Hinterbrünst eine Verkaufsaktion, solange der Vorrat reicht. „Bitte unbedingt Schutzmasken für Mund und Nase tragen“, weist Janker noch hin.

11.01.2021

Ist es ein Scherz oder gar als „Kunst am Stein“ zu bewerten? Jedenfalls ziert schon seit einigen Wochen der nur etwa 250 Meter von der Burgruine Schellenberg (826 m ü.d.M.) entfernte Brotfelsen ein Stuhl. Für ihr Werk müssen sich die „Künstler“ jede Menge Arbeit gemacht haben. Schließlich haben sie den Stuhl mit Ketten befestigt und mit Schlössern gesichert.

Ein derartiges Werk war bis Dezember auch an der Burgruine selbst angebracht. Diesen Stuhl haben Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, und Matthias Scheinkönig jedoch inzwischen abmontiert. „Jetzt steht uns noch eine weitere Arbeit ins Haus“, kündigt Janker den in Absprache mit den Bayerischen Staatsforsten geplanten Abbau am Brotfelsen an. Diese Aktion soll jedoch erst im Frühjahr erfolgen, wenn es die Witterungsverhältnisse zulassen.

„Es wäre schön, wenn uns die Baumeister dann unterstützen könnten“, wünscht sich der OWV-Chef. „Schließlich wissen sie am besten, wie man das handhabt.“ Dazu bietet Janker ein kleines „Zuckerl“ an: „Natürlich gibt’s dann auch eine Brotzeit.“

Zur Information: Derartige bizarre und stark zerklüftete bis über zehn Meter hohe Granitfelsen in den Gipfelbereichen des Oberpfälzer Waldes und Steinwaldes gelten als beeindruckende Zeitzeugen ehemaliger tertiärer Verwitterung, die wegen der dabei entstehenden Formen auch „Wollsack-, Kissen- oder Matratzenverwitterung“ genannt wird.

Der Brotfelsen, genannt auch „Laib Brot“, nördlich der Burgruine Schellenberg ist eines der bekanntesten Naturdenkmäler. Die wie von Riesenhand aufgetürmten Granitblöcke sehen nämlich wie aufgeschichtete Brotlaibe aus.

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