OWV Georgenberg

Vereinsleben 2020

16.10.2020

Die Burgruine Schellenberg ist das Wahrzeichen Nummer eins in der Gemeinde Georgenberg. Das gilt sowohl aufgrund der der Geschichte und der Erzählungen, die sich um die Burg drehen, als auch im Hinblick auf die Tatsache, dass sie der Auslöser für die Partnerschaft mit dem Markt Wirsberg ist.

Die Schellenberger Geschichte geht zurück auf das Jahr 1347, als die Herren von Waldau und Waldthurn – die Waldauer waren um 1308 in den Besitz der Herrschaft Waldthurn gelangt – den Landgrafen von Leuchtenberg mit dem Brief vom 23. August über den Baubeginn unterrichtet haben. „Heute nennt man das ganz einfach ‚Baubeginnsanzeige’, weiß Maurer.

Der Wortlaut: „Wir, Ulrich, Cunrad und Heinrich, Gebrüder von Waldau bekennen öffentlich mit diesem Brief, daß wir durch Gnad, Schirm und Fürderung mit dem edlen unsern gnädigen Herrn, Herrn Johannsen, Burggrafen zu Nürnberg, um den Bau den wir tun wollen, übereinkom­men … und daß wir und unsere Erben mit derselben Veste, die wir bauen wollen, bei den Edlen unsern gnädigen Herrn Ulrich und Johannsen, Landgrafen zu Leuchtenberg u. ihren Erben bleiben und damit gewarten und dienen ewiglich.“

Als Erbauer der Burg, die damals den Namen „Lug ins Land“ trug, gilt Kaiser Ludwig der Bayer. Er setzte mit der Unterstützung des Nürnberger Burggrafen Johann II. sowie der Leuchtenberger Landgrafen Ulrich II. und Johann I. das Vorhaben, in dem recht dünn besiedelten Gebiet an der Grenze zu Böhmen eine Burg zu errichten, in die Tat um. Sie sollte vor allem dazu dienen, Ein- und Überfälle aus dem benachbarten Böhmen zu verhindern sowie vor Raubrittern oder Wegelagerern zu schützen.

Nach dem plötzlichen Tod des Kaisers Ludwig der Bayer im Oktober 1347 übernahm dessen Nachfolger Karl IV. die Herrschaft über den Bau der eigentlich gegen ihn gerichteten Festung. 1352 gingen dann viele Besitzungen des Klosters Waldsassen an die Herrschaft Waldthurn. Darunter war auch die Ortschaft Waldkirch unterhalb des Gebiets um den Schellenberg. Im Übrigen war die gesamte Herrschaft Waldthurn einschließlich Haus und Marktstätte Schellenberg inzwischen böhmisches Lehen geworden.

Am 11. Juli 1498 begann die Zerstörung der Burg, die zu diesem Zeitpunkt an Philipp von Guttenberg verpfändet war. Unter der Führung des Hauptmanns Konrad von Wirsberg ging mit schweren Artilleriegeschützen der Sturm auf die Burg los. Zum Einsatz kamen 80 Reiter, 2500 Fuhrknechte und sechs Büchsen. Am Tag darauf gab Philipp von Guttenberg auf. Um den flüchtigen Moritz zu Guttenberg künftig Zugang oder Unterschlupf zu verwehren, wurde die Burg schließlich geschleift. Sie wurde nicht wieder aufgebaut.

1865 verließ der dort 1833 geborene Nikolaus Gschwindler, im Volksmund „Schellenberg-Niggl“ genannt, als letzter Bewohner das Burggelände. Er zog mit seiner Ehefrau nach Gehenhammer, wo er am 9. August 1910 starb.

Auf Anregung des Georgenberger Ehrenbürgers Johann Ermer ist die Gemeinde Georgenberg zur 500. Wiederkehr der Erstürmung im Jahr 1998 die Partnerschaft mit dem Markt Wirsberg eingegangen. Im Rahmen dieser Verbindung haben seit dieser Zeit mehrere Aktionen und Treffen stattgefunden.

Quellen: Kreisheimatpfleger Peter Staniczek, Vohenstrauß; Chronik des OWV Georgenberg (Franz Schacht)

21.09.2020

„Petrus meint es gut mit uns, das Wetter passt.“ Sieglinde Gleißner freute sich wie die weiteren 17 Frauen und Männer über die äußeren Voraussetzungen zur Herbstwanderung des Oberpfälzer Waldvereins am Sonntag. Die 16,5 km lange Tour führte auf dem „Goldsteig“ als zweite Etappe von Friedenfels nach Falkenberg.

Über den antiken Waldfriedhof mit Marienaltar in einer Grotte der Freiherrn von Nothafft, die über 550 Jahre über Weißenstein herrschten, ging es zunächst an einer 350 Jahre alten Buche vorbei in Richtung Haferdeckfelsen und Haferdeckmühle und dann weiter nach Voitenthal und Muckenthal. Nachhaltige Eindrücke hinterließ die mit Enten und Schwänen besetzte Muckenthaler Teichpfanne mit den vielen Teichen und Seen, darunter der Mondsee, Perlsee, der Neuweiher oder die Adamsteiche.

„Abstand einhalten“ war auch bei der recht lustigen Mittagspause problemlos möglich; denn jeder Wanderer konnte sich in entsprechender Entfernung einen Baumstumpf aussuchen und sich für die restliche Strecke stärken. Diese führte entlang eines Dschungel-, Fitness- und Erlebnispfades über die Ortschaft Seidlersreuth über herrliche Wiesen und Maisfelder bis nach Falkenberg.

„Wir haben heute viel gesehen und erlebt“, fasste der OWV-Vorsitzende Manfred Janker bei der Ankunft zusammen. Dabei galt der Dank vor allem Sieglinde Gleißner, die großen Beifall für die perfekt Organisation erhielt.

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07.09.2020

Bei der für den Sonntag, 20. September, geplanten Herbstwanderung des Oberpfälzer Waldvereins soll nun die zweite Etappe des „Goldsteigs“ in Angriff genommen werden. Die Strecke von Friedenfels nach Falkenberg ist 16 Kilometer lang Abfahrt mit Autos ist um 8 Uhr am Rathaus. Laut Sieglinde Gleißner ist die Tour eine reine Rucksack- Wanderung. Es sollte jeder etwas zum Essen und Trinken mitnehmen“, weist die Wanderwartin hin. Wegen der rechtlichen Vorgaben aufgrund der Corona-Pandemie muss jeder Teilnehmer außerdem eine Mund- und Nasenbedeckung dabeihaben. Sie muss auf jeden Fall während der Fahrt im Pkw getragen werden. Bei der Wanderung selbst können die Abstandsregelungen problemlos eingehalten werden. Anmeldungen bis zum Freitag, 18. September, bei Vorsitzenden Manfred Janker unter Telefon 09658/510 oder 0151/10510510.

13.07.2020

Andreas Meier brachte es auf den Punkt, als er sagte: „Es ist wichtig, dass die Basis passt.“ Und in dieser Hinsicht nimmt für den Landrat der Oberpfälzer Waldverein in der Grenzlandgemeinde eine Vorbildfunktion ein. Auch Bürgermeisterin Marina Hirnet würdigte zum Abschluss der Neubeschilderung der Wanderwege mit der erfolgten Digitalisierung am Montag das ehrenamtliche Engagement des Teams um Vorsitzenden Manfred Janker.

„Ihr habt das alles vorbildlich gestemmt“, würdigte die Rathauschefin die Leistungen der „OWV-Leute als Hauptakteure“. Dabei hob sie das vielseitige Tätigkeitsfeld des Waldvereins hervor, auch im Bereich des Natur- und Umweltschutzes, und freute sich über die gewissenhafte Pflege der Wanderwege. „Die Burgruine Schellenberg hat starken Zulauf“, stellte Hirnet fest und fand: „Corona hat viele Menschen bewegt, wieder mehr die Heimat zu erkunden.“

Laut Janker hat der OWV im Rahmen der gesamten Aktion zehn Wandertafeln, 16 Objekttafeln und 100 Wanderwegweiser errichtet. „Das ist eine ganze Menge Holz“, meinte der Vorsitzende, der auch die grenzüberschreitenden Wanderwege in die Tschechische Republik, den Fernwanderweg „Nurtschweg“ sowie die Einbindung der Nachbargemeinden erwähnte.

Insgesamt betreut der Waldverein nun 163 Kilometer Wanderwege. „Dazu kommen die Wanderparkplätze auf der Planer Höhe und bei der Mühle in Gehenhammer sowie 40 Ruhebänke“, sagte Janker, der vor allem die Leistungen der Markierungs- und Wegewarte hervorhob und in seinem Dank auch von einer vorzüglichen Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald e. V., vertreten durch den Geschäftsführer Stefan Härtl, hervorhob.

Das war am Montag aber längst nicht alles. Matthias Scheinkönig, schon seit längerem Nutzer von sogenannten „Outdoor-Apps“, hatte nämlich die Idee, die Wanderwege zu digitalisieren. Und so sagte er bei der Präsentation im Sitzungssaal des Rathauses: „Der OWV geht Komoot.“ Diese App bezeichnete er als „die richtige Entscheidung“ und sprach dabei „von der wohl besten Wander-App, die es auf dem Markt gibt und die auch weltweit nutzbar ist“. Nach Scheinkönigs Aussagen ist eine Region kostenlos. „Eine weitere kostet 3,99 Euro, ganze Regionen 8,99 Euro und das Weltpaket 29,99 Euro.“

Gemeinsam mit Janker war Scheinkönig von Juni bis Oktober 2019 die 163 Kilometer Wanderwege in der Gemeinde und in der Tschechischen Republik abgegangen und hatte alle Routen digital erfasst. „Diese Wege können nun über Komoot abgerufen werden“, ließ der Internet-Experte wissen. „Ebenso kann man auf unserer Homepage die Datei für andere Navigationsgeräte downloaden.“ Als Beispiel präsentierte er den Rundwanderweg 1.

„Der OWV Georgenberg wäre nicht der OWV Georgenberg, wenn wir nicht noch eine Überraschung hätten“, kündigte Scheinkönig mit seiner Idee, kurze Image-Filme zu erstellen, ein weiteres „Highlight“ an. „Insgesamt wurden es 15 Filme mit circa 65 Minuten“, sagte er dazu. „Zwei Filme fehlen noch; diese werden aber in diesem Jahr noch aufgenommen.“

Filme ohne Musik wären für Scheinkönig aber viel zu langweilig gewesen. Und so bedankte er sich bei Daniel Käsbauer vom Melicus-Musikverlag aus Neunburg vorm Wald für das Einspielen der Hintergrundmusik von den Gruppen „Mission Böhmisch“ und „Rüscherl-Muse“ sowie bei Sabine Pschibl von den „Pfiffigen Knepf“. Dank galt außerdem Hannes Haas von „Gerlosbluat“ für die Komposition des Abspanns und der Waidhauser Sängerin Andrea Marie für das Einsingen.

„Die Filme sind in YouTube über unseren Kanal zu sehen“, informierte Scheinkönig, der auch die Arbeit aller Markierungs-, Wege- und Bänkewarte hervorhob und sicher war: „Wir können mit Stolz sagen, dass wir den Landkreis Neustadt/WN von seiner besten Seite präsentieren.“ Dabei animierte er alle OWV-Zweigvereine, ihre Wanderwege in Komoot zu hinterlegen. Außerdem machte er Werbung für den Instagram-Account. „Hier wird täglich ein Bild aus unserer Gegend gepostet.“

Die Präsentation hatte beim Landrat nachhaltige Eindrücke hinterlassen. „Hier wird das Ehrenamt gelebt“, lobte Andreas Meier das Engagement für die Heimat, bedauerte aber: „Leider ist das nicht überall mehr eine Selbstverständlichkeit.“ Zusammenfassend stellte er fest: Bei euch ist das Herz mit dabei.“ Für Bürgermeisterin Marina Hirnet ist der OWV ein „wahres Aushängeschild“. Und so wünschte sie sich: „Macht bitte weiter so!“ Die Instandhaltung des Wanderwegenetzes würdigte auch Sigmund Wild, der Hauptwegewart des OWV-Hauptvereins, als er sagte: „Hier ist alles 100 Prozent in Ordnung.“

18.06.2020

Die am Fronleichnamstag vor allem am Aufgang zur Burgruine Schellenberg festgestellten Luftballon-Reste sind inzwischen beseitigt. Das freut vor allem Manfred Janker. Der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins hatte für die Feststellung der Verursacher eine persönliche Belohnung von 100 Euro ausgesetzt, ist jetzt allerdings froh, dass es jetzt dort wieder sauber aussieht.

Dabei hofft Janker, „dass das natürlich auch in Zukunft so bleiben wird“. Schließlich genieße die Gegend um die Burgruine Schellenberg einen ausgezeichneten Ruf.

11.06.2020

„Seit vielen Jahren hat sich hier zu Hase, Rehbock, Rotwild-Tier in unsere schöne Welt ein neues Säugetier gesellt. Es wird von unserem Wild gemieden. ‚Brehms Tierbuch‘ hat es nicht beschrieben, und doch ist es kein Jagdlatein. Es gibt hier das Bergwaldschwein.

Es kommt bepackt mit Picknick-Sachen, um sich’s im Wald bequem zu machen; packt’s Essen aus aus vielen Hüllen, um sich dann den Bauch zu füllen. Zieht es weiter vollgefressen, sieht man genau, wo es gesessen. Plastiktüten, Dosen, Flaschen hat es einfach liegen lassen.

Es trägt zum Wald gern voll und schwer. Nach Haus‘ wär’s leichter, weil’s ja leer. So liegt der Mist im Wald herum. Man sieht, das Bergwaldschwein ist dumm. Denn es geht dem Zwei-Bein-Schwein nicht in den blöden Schädel rein, dass es demnächst am selben Fleck setzt sich in den eigenen Dreck.“

So steht es auf einer vom Oberpfälzer Waldverein am Aufgang zur Burgruine Schellenberg angebrachten Tafel mit dem Titel „Warnung vor dem Bergwaldschwein“. „Leider gibt’s halt immer wieder Unbelehrbare“, bedauert Manfred Janker. Mehr noch: Der OWV-Vorsitzende ist stinksauer, nachdem er am Fronleichnamstag erfahren hat, dass jemand am Aufgang zum Aussichtsturm gefeiert haben muss. Reste eines Helium-Luftballons, die zum Teil bis zum Aufgang verstreut sind, weisen darauf hin. „Das ist eine Riesensauerei“, empört sich Janker.

Auch in Facebook hat ein User seinem Unmut über den oder die Umweltsünder freien Lauf gelassen. „Noch romantischer kann man die Umwelt ja nicht zumüllen“, findet der Mann und gratuliert sarkastisch: „Herzlichen Glückwunsch zur Verlobung, zum Jahrestag oder zu was auch immer!“ Der OWV-Chef hofft natürlich, den Übeltätern auf die Spur zu kommen, weiß aber auch: „Das wird schwierig.“

Deshalb setzt Janker für die Feststellung der Verursacher eine persönliche Belohnung von 100 Euro aus und appelliert: „Bitte helfen sie alle mit, derartige oder andere Verunreinigungen zu verhindern. Wir schaffen das jedoch nur gemeinsam. Es will doch sicher niemand, dass der Turm wieder gesperrt werden muss.“ Kontaktdaten: Telefon 09658/510 oder 0151/10510510, E-Mail majanker@t-online.de

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06.06.2020

„Ach du lieber Schwan!“ Vielleicht denken sich das die Wildenten, die auch in diesem Jahr den „Sieben-Insel-Weiher“ beim Georgenberger Ortsteil Galsterlohe bevölkern und die Idylle genießen. Seit wenigen Tagen haben sie nun einen neuen Partner in ihren Reihen. Ein Schwan dreht genüsslich seine Runden auf dem Wasser und hat sich mit den Enten längst angefreundet.

Wie er dorthin gekommen ist, weiß jedenfalls niemand. „Mir ist nicht bekannt, ob hier schon jemals ein Schwan gewesen ist“, sagt auch Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, der immer wieder nach dem Rechten bei dem am Uferrand stehenden OWV-Floß sieht. Er vermutet, dass es sich bei dem Tier um einen jungen Einzelgänger handelt, der von Pleystein gekommen sein könnte. „Dort sind ja seit vielen Jahren Schwäne.“

Beim „Sieben-Insel-Weiher“ handelt es sich um einen künstlich angelegten kleinen Stausee für den bereits Anfang des 14. Jahrhunderts bestehenden Eisenhammer in Neuenhammer. Bei Wassermangel im Zottbach diente der Weiher als Wasserreserve für den Betrieb des Hammerwerks. Später verlandete er und trug Baumbewuchs. In den 1980-er Jahren erfolgte nach einer Abholzung eine Neuanlage des Weihers. Die kleinen Inseln bestehen aus aufgeschichteten Baumstümpfen und Ästen. Nicht umsonst steht auf der Informationstafel „Ein idyllisches Fleckchen Erde“.

Der Parkplatz zum „Sieben-Insel-Weiher“ ist außerdem Start und Ende des 6,9 Kilometer langen Rundwanderwegs Nummer 3. Nach Neuenhammer sind es 2,1 Kilometer Fußweg.

27.05.2020

Der letzte Freitag im Mai steht beim Oberpfälzer Waldverein seit Jahren ganz im Zeichen der Feier der letzten Maiandacht an der Binsenstock-Kapelle. „Die Lage ist trotz der positiven Entwicklung einfach noch zu unsicher“, findet Vorsitzender Manfred Janker. Deshalb hat der OWV die Maiandacht abgesagt.

15.05.2020

Der Weiler Gehenhammer, an der Staatsstraße 2154 etwa zwei Kilometer von Georgenberg entfernt gelegen, ist eine der ältesten Ansiedlungen der Gemeinde Georgenberg und leitet seinen Namen von einem Hammerwerk ab. Der „Hammer zu Gern“, wie er 1352 urkundlich genannt wird, war einer jener zahlreichen eisenverarbeitenden Wirtschaftsbetriebe an den Flüssen und Bächen des Nordgaus, die später zur Bezeichnung der Oberpfalz als „Ruhrgebiet des Mittelalters“ führten.

Zwar gab es in diesem Raum keine schürfbaren Eisenerz-Vorkommen, jedoch Wald in Hülle und Fülle. Holz war das wichtigste Brennmaterial dieser Zeit. Schwere Ochsenkarren und Pferdegespanne brachten das Rohmaterial Eisenerz aus dem Sulzbach-Amberger Raum in die entlegenen Flusstäler der Oberpfalz, wo es in Schmelzöfen – von der Holzkohle der umliegenden Kohlenmeiler beschickt – zu Roheisen geschmolzen wurde. Benachbarte Schmiede- und Blechhämmer verarbeiteten die groben Eisenschienen weiter zu Gebrauchsgegenständen jener Zeit.

Der „Hammer zu Gern“ ist 1387 in den Akten der Hammer-Ainigung Sulzbach, einem wirtschaftlichen Zusammenschluss der eisenverarbeitenden Industrie, als ein solcher Betrieb aufgeführt und gehörte einem Wolfrat Erlböck. Raubende und brennende Soldateska zerstörten den Eisenhammer im Hussitenkrieg in den ersten Jahrzehnten des 15. Jahrhunderts; und nie wurde er als solcher wieder aufgebaut.

Lange Zeit lag die Markung brach und öd, bis um 1570 die siedlungsfreundliche Waldthurner Herrschaft, derer von Wirsberg ein „Unterthan Häußl“, in Gernhammer bauen ließ. Ein kleines Häuschen aus Bruchsteinen, ein windschiefer Stall für die eine Kuh und die paar Hennen sowie harte Rodungs- und Feldarbeit auf dem dürftigen Ackerboden bestimmten das Leben der Neusiedler.

Unterbrochen durch die Kriegswirren zu Beginn des 30-jährigen Kriegs – Mansfeldische und Tillysche Soldaten beraubten und brandschatzten um 1620 von Waidhaus her die Gegend – setzte sich die Siedlungsarbeit fort. Ackerböden und Wiesen wurden erweitert, und der Weiler nahm allmählich seine heutige Form an. Ausschlaggebend dafür waren dabei die Initiative und der Fleiß seiner Eigentümer. Für 1731 ist als solcher ein „Lorenz Röber ufm Gehenhammer“ nachgewiesen, mit ziemlicher Sicherheit ein Vorfahr der heutigen Eigentümer.

Nachkommen dieses Lorenz Röber werden es wohl gewesen sein, die an Stelle der jetzigen Mühle eine Schneid- und Sägemühle errichtet haben. Mit der Wasserkraft des Drachselbachs getrieben und begünstigt durch den umliegenden Holzreichtum, schnitt sie Bretter und Balken für den Bedarf der ansässigen Bevölkerung.

Die Konkurrenz der später erbauten Krautwinkl-Säge brachten den Gehenhammer-Bauern in arge Bedrängnis. Und so wurden die Aufträge spärlich, sodass das Geschäft zurückging. Dazu kam, dass der Krautwinkl näher bei den Kunden aus den benachbarten Dörfern lag. Außerdem hatte die dortige Säge die modernere technische Ausstattung. Nach einigem Hin- und Her beschloss der Gehenhammer-Bauer schweren Herzens, seine Sägemühle aufzugeben und einen Neubeginn zu wagen: den Bau einer Mahlmühle.

Als Baujahr weist das Geschichtsbuch 1834 aus. Die Jahreszahl ist in den Granit des Querbalkens der Eingangstüre gemeißelt. Gemahlen wurde bis zum 1. September 1969. Danach stand die Mühle einige Zeit still. Nachdem im Herbst 1974 die Flurbereinigung in der drei Jahre zuvor gebildeten „Großgemeinde Georgenberg“ angelaufen war, griffen die Behörden den schon einmal verworfenen Gedanken des im März 1971 gegründeten OWV-Zweigvereins, der die Instandsetzung des kleinen Bauwerks vorgesehen hatte, auf.

Am 22. April 1975 trafen die Eheleute Agnes und Heinrich Reber als die damaligen Eigentümer der Mühle und die Gemeinde, vertreten durch Bürgermeister Adolf Herold, eine Vereinbarung zur Überlassung an den OWV. In dieser ist unter anderem festgehalten, die auf 68000 Mark bezifferten Kosten je zur Hälfte auf die Flurbereinigung und den Waldverein aufzuteilen. Viel Arbeit und Schweiß kostete es, bis schließlich am 26. Juni 1977 die Einweihung über die Bühne gehen konnte. In den Grußworten galten Lob und Anerkennung vor allem dem OWV mit seinem engagierten Vorsitzenden Johann Ermer an der Spitze.

Einmalig ist die vollkommen erhaltene Mühltechnik von der Radstube bis hin zum Dachgebälk. Das gesamte Räder- und Transmissionswerk wird von einem fünf Meter hohen oberschlächtigen Wasserrad mit 58 Kammern angetrieben. So kann die vorhandene Wasserkraft optimal genutzt werden. Durch den Ankauf und Einbau eines kompletten Mahlgangs aus Mühlsteinen für damals 1200 Mark können den Besuchern zwei Generationen der Mühltechnik demonstriert werden.

Später schaffte der OWV für den Platz vor der Mühle Tische und Bänke im Original Oberpfälzer Stil an. Umfangreiche Renovierungsarbeiten gingen auch unter der Regie des von 1991 bis 1999 amtierenden Georg Wolf – er ist bereits verstorben – und des jetzigen „Chefs“ Manfred Janker über die Bühne.

Außerdem ist Gehenhammer immer wieder mal gerne Treffpunkt für Volksmusikanten aus der näheren und weiteren Umgebung. Auch überregional sorgt die Mühle immer wieder für Aufsehen. So haben schon öfter Fernsehteams – darunter der Bayerische Rundfunk oder der Sender OTV – Beiträge gedreht und ausgestrahlt. Ferner stehen im Gästebuch unter anderem Einträge von Besuchern aus den USA oder Japan. Nicht zuletzt ist die Mühle Ausgangspunkt des „Glasschleifererwegs“ mit einer Gesamtlänge von rund 80 Kilometern.

Unvergessen als Wirtsleute sind Anna Kreuzer und ihr bereits verstorbener Ehemann Erwin. Aktuell sorgen Ingrid und Thomas Graf aus Flossenbürg für optimalen Service. Öffnungszeiten sind am Mittwoch sowie von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr. Nach der vorübergehenden Schließung wegen der Corona-Pandemie ist die Mühle inzwischen wieder geöffnet, natürlich unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften mit Einhaltung der Mindestabstände.

Alte Mühle Gehenhammer 1940
Alte Mühle Gehenhammer 2020

12.05.2020

Was hatte man sich beim Oberpfälzer Waldverein schon auf die Frühjahrswanderung gefreut. Trotz der Lockerungen in puncto Corona-Pandemie ist Manfred Janker zu dem Entschluss gekommen, die für Sonntag, 24. Mai, geplante Tour abzusagen. „Die Lage ist einfach noch zu unsicher“, findet der Vorsitzende.

Das gilt auch für die letzte Maiandacht, die am Freitag, 29. Mai, an der Binsenstock-Kapelle gefeiert werden sollte. Sie entfällt ebenso wie der bereits gestrichene „Tag des Wanderns“ mit der Kindertagesstätte am Donnerstag dieser Woche, 14. Mai.

Umso mehr freut sich der Vorsitzende, „dass wir die Mühle in Gehenhammer wieder öffnen können“. Start ist an Christi Himmelfahrt, 21. Mai, um 13 Uhr. Ab diesem Zeitpunkt werden in dem OWV-Aushängeschild wieder am Mittwoch sowie von Freitag bis Sonntag jeweils ab 13 Uhr Gäste bewirtet, laut Janker allerdings nur im Außenbereich sowie unter Einhaltung der einschlägigen Vorschriften und Mindestabstände.

09.05.2020

Was hatte man sich beim Oberpfälzer Waldverein schon auf die Frühjahrswanderung gefreut. Trotz der Lockerungen in puncto Corona-Pandemie ist Manfred Janker zu dem Entschluss gekommen, die für Sonntag, 24. Mai, geplante Tour abzusagen. „Die Lage ist einfach noch zu unsicher“, findet der Vorsitzende.

Das gilt auch für die letzte Maiandacht, die am Freitag, 29. Mai, an der Binsenstock-Kapelle gefeiert werden sollte. Sie entfällt ebenso wie der bereits gestrichene „Tag des Wanderns“ mit der Kindertagesstätte am Donnerstag dieser Woche, 14. Mai.

29.04.2020

„Sechs Jahre lang habe ich es getrieben“, blickt Manfred Janker zurück. Umso mehr freut sich der Vorsitzende des Zweigvereins Georgenberg, dass auf dem Aussichtsturm der Burgruine Schellenberg (826 m ü.d.M.) endlich das Panoramabild mit Blick zum Osser und Arber im Bayerischen Wald angebracht ist. „Was lange währt, wird endlich gut“, zieht er nun einen Schlussstrich.

„Was habe ich nicht alles angestellt“, blickt Janker zurück, als er auf mehrere Fototermine hinweist. „Bis wir dann auf dem Aussichtsturm angekommen waren, war’s mit der Herrlichkeit aber meistens vorbei. Entweder hatte das Wetter umgeschlagen, oder die Aussicht in Richtung Bayerischer Wald war dann doch nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte.“

Das sollte sich dann im vergangenen Jahr endlich ändern. „Thomas Würl hat mit seiner Freundin in der Mühle Gehenhammer Brotzeit gemacht“, schildert der OWV-Chef die Begegnung mit dem Tirschenreuther. „Er hat die entsprechende Fotoausrüstung, um mit seinem Teleobjektiv den Arber und Osser so heranzuziehen, sodass beide Berge erkennbar sind.“ Und so hatte sich Würl bei passendem Wetter mit seinem Equipment auf den Weg zur Burgruine gemacht und Jankers Wunsch in die Tat umgesetzt.

Am Samstag, 25. April, hat der Vorsitzende das Panoramabild zusammen mit dem Markierungs- und Wegewart Josef Meckl angebracht. Dabei stellten die OWV-Leute fest, „dass das Bild hervorragend geworden ist und eine Aufwertung bedeutet.“ Für beide ist es nun auch die perfekte Ergänzung zum Holzschild „Osser-, Arberblick“. Außerdem wird das Bild die von Matthias Scheinkönig kreierte neue Ansichtskarte zieren. „Matthias hat davon 500 Stück in Auftrag gegeben und spendet diese unserem Zweigverein“, bedankt sich Janker.

17.04.2020

Das Aufstellen von Maibäumen muss aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr ausfallen. Das gilt nicht nur für die Freiwilligem Feuerwehren, sondern auch für den Oberpfälzer Waldverein. Abgesagt hat der OWV außerdem den für den 14. Mai vorgesehenen „Tag des Wanderns“ mit der Kindertagesstätte. „Für die Frühjahrswanderung warten wir erstmal ab“, meint Vorsitzender Manfred Janker. Sie ist für den 24. Mai geplant. Das gilt auch für die Feier der letzten Maiandacht am 29. Mai.

13.01.2020

Unsere alljährliche Krautwanderung am 25.01.2020 mit 17 Teilnehmern durch Rauhreif bedeckter Landschaft und anschließendem Schlachtschüsselessen im Vereinslokal Berggasthof Schaller (bei unserer Hedwig).

Weitere Bilder unter https://www.facebook.com/owvgeorgenberg/

13.01.2020

Die Tätigkeitsberichte des Vorsitzenden, der Schriftführerin und der Warte hatten in der Jahreshauptversammlung des Oberpfälzer Waldvereins am Samstag im „Berggasthof“ Schaller nachhaltige Eindrücke hinterlassen. Bürgermeister Johann Maurer und Armin Meßner, der Vorsitzende des OWV-Hauptvereins, waren nämlich begeistert über die Aktivitäten von Manfred Janker & Co.

„Das vergangene Jahr war geprägt durch das Anbringen von Wanderwegweisern“, fand Egbert Kohl. Nach den Aussagen des Wegewarts hat das Team 100 Wanderwegweiser in Alu-Dibond sowie 1000 Wegweiser mit den entsprechenden Markierungen auf Holz und mit Blech montiert. Laut Janker hat der OWV mit dem Anfertigen und Anbringen von zehn neuen Wandertafeln einen Schlussstrich unter die Erneuerung des gesamten Wanderwegenetzes mit insgesamt 26 Wanderwegen und 160 Kilometern Länge gezogen. Unter der Federführung von Matthias Scheinkönig ist die Digitalisierung erfolgt.

Im Rückblick auf die acht Wanderungen hob Sieglinde Gleißner vor allem den „Tag des Wanderns“ mit der Kindertagesstätte, die Tour auf dem „Goldsteig“, die Herbstwanderung des Hauptvereins mit rund 160 Teilnehmern oder die Raunacht-Wanderung hervor. Bernhard Schaller ist mit Max Reber für 40 Bänke mit Umgriff verantwortlich. „Das Streichen macht viel Arbeit“, wies Reber dabei hin.

Der Bericht des Natur- und Landschaftswarts Rainer Folchmann beinhaltete neben dem Einbau eines neuen Bodens im Schaukasten bei der Mühle in Gehenhammer den Dank an die Familie Bachmann für die Überlassung eines präparierten Maulwurfs. Hildegard und Ludwig Frauenreuther hatten sich wieder um den Bereich der Binsenstock-Kapelle und des „Baumhackl-Brunnens“ gekümmert. „Am Parkplatz bei der Mühle haben wir einen Erinnerungsstein aufgestellt“, war eine der Informationen des Vorsitzenden, der unter anderem auf die neuen Bänke auf der Terrasse hinwies.

„Seit meinem Tätigkeitsbericht 2018 haben sich kaum Änderungen ergeben“, sagte Willibald Gleißner. „Auch die Belegung der Vogel- und Fledermauskästen ist relativ gleichge­blieben. Lediglich die Raufußkauz-Kästen rund um den Schellenberg waren überwie­gend leer.“ Der Vogelschutz- und Fledermauswart betreut insgesamt 311 Objekte und freute sich, „dass die Fledermauskästen im Staatsforst sehr gut angenommen wurden und zum Teil schon im ersten Jahr belegt waren“.

Zusammen mit Franz Striegl hatte Gleißner den kompletten Eingangsbereich des Fleder­mauskellers in Neuenhammer erneuert, künstliche Schwalbennester besorgt und das Glas des Hor­nissenkastens an der Mühle erneuert. Als „Vogel des Jahres 2020“ nannte er die inzwischen auf der „Roten Liste“ stehende Turteltaube.

Anja Thalhausers Rückblick enthielt unter anderem die in gemeinsam mit den Bayerischen Staatsforsten und der Gemeinde über die Bühne gegangene Instandsetzung des Aussichtsturms auf der Burgruine Schellenberg, die Ferienaktion oder die erstmals veranstaltete Kinder-Waldweihnacht. „Die Finanzen sind bei Sven Thalhauser in guten Händen“, würdigte Hermann Pflaum die Arbeit des Hauptkassiers, der kurz davor Rechenschaft abgelegt hatte. Geprüft hatte Pflaum die Unterlagen gemeinsam mit Hans Wloka. Formsache war die Billigung der Satzungsänderung im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit.

„50 Jahre gehören gefeiert“, fand Johann Maurer und freute sich schon auf das 2021 anstehende Jubiläum. Außerdem stellte der Bürgermeister fest: „Der OWV hat wieder viel bewegt.“ Die Aussage bezog er auch auf das Engagement bei der Zertifizierung des „Glasschleifererwegs“ zum „Premiumweg“ oder der Instandsetzung des Aussichtsturms auf der Burgruine Schellenberg. Zusammenfassend bedankte er sich für das gute Miteinander während seiner Amtszeit.

Armin Meßner ist selbst bei Aktionen in Georgenberg dabei und sprach von einer hervorragend gestalteten Homepage. „Sie zeigt, was ihr alles leistet“, sagte der Vorsitzende des Hauptvereins und ergänzte: „Der OWV macht in der Region gute Arbeit.“

Im Gottesdienst am Sonntag hatte der OWV vor allem an die 2019 verstorbenen Mitglieder Johann Frauenreuther, Karl-Heinz Heureicher, Willi Ittner, Erwin Kreuzer, Willi Nirschl und Josef Woppmann sowie an die ebenfalls verstorbene Vorsitzende des Patenvereins Pfrentsch, Rosemarie Grötsch, erinnert.

13.01.2020

Für Manfred Janker ist die Ehrung von Mitgliedern „eine der schönsten Aufgaben“. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Hauptvereins, Armin Meßner, und Bürgermeister Johann Maurer zeichnete der OWV-Vorsitzende für 15-jährige Mitgliedschaft Renate Kick mit der Ehrennadel in Bronze aus. Silber für 25 Jahre ging an Siegmund Holfelder, Ute Holfelder, Hans Wloka und Michael Zaschka, Gold für 40 Jahre an Alois Beer, Kerstin Berger, Winfried Geiger, Hans Goclig, Wolfgang Gürtler, Josef Helgert, Katharina Helgert, Albert Mäckl, Johannes Müller, Ulrich, Sollfrank, Theresia Spandl und Friedrich Wasmann.

Die Verdienstnadel in Silber des Hauptvereins ging an Ingo Giersemehl, Hildegard Frauenreuther, Kornelia Reber und Max Reber. Über die Verdienstnadel in Gold freute sich Ludwig Frauenreuther. Die herausragenden Leistungen des Vogelschutz- und Fledermauswarts Willibald Gleißner würdigte der OWV mit der Verleihung des Ehrenbriefs.

09.01.2020

Dafür kümmert sich unser Vogel- und Fledermauswart
Es sind 216 Nistkästen für Vögel, speziell für Meisen und Kleiber ausgebracht.
Diese müssen einmal im Jahr zwischen Kirchweih und Allerheiligen gereinigt werden und auch ausgewertet werden.

Außerdem sind noch 34 Fledermausflachkästen als Sommerquartiere installiert.
Diese müssen immer wieder überprüft werden, damit die Arten festgestellt werden können.

Für den Winterschlaf der Fledermäuse werden 3 Fledermauskeller bereitgehalten und gepflegt.
Auch eine große Wochenstube in der Danzerschleife wird betreut
Für die Fledermausflachkästen können Patenschaften übernommen werden. Ein Kasten kostet 15,00 € für 3 Jahre.

Tätigkeitsbericht 2019:

Insgesamt haben sich seit meinem letzten Tätigkeitsbericht aus 2018 kaum Änderungen ergeben. Auch die Belegung der Vogel- und Fledermauskästen ist relativ gleich geblieben. Lediglich die Raufußkauzkästen rund um den Schellenberg sind überwiegend leer geblieben.

Betreut werden von mir alles in allem 311 Objekte. Vom Vogelkasten bis zum Fledermauskeller, ob OWV- eigen oder Staatsforsten. Hier ist zu erwähnen, dass die Fledermauskästen im Staatsforst sehr gut angenommen und teils bereits im ersten Jahr belegt waren.

Ansonsten erstreckte sich meine Arbeit im Frühjahr hauptsächlich an der Mitarbeit beim Schellenbergturm, der Vogel- und Fledermauskastenreinigung im Frühjahr und Herbst, und der Fledermauskellerreinigung ebenfalls im Herbst.

Mit Hilfe von Franz Striegel habe ich den kompletten Eingangsbereich des Fledermauskellers in Neuenhammer erneuert. Herzlichen Dank an Franz. Finanziert wurde dies über die untere Naturschutzbehörde des LRA Neustadt an der WN, was dann schließlich unserem Verein mit einer Spende zu Gute kam.

Für Interessierte habe ich künstliche Schwalbennester besorgt und das Glas des Hornissenkastens an der Mühle erneuert.

Ansonsten 2019:

      – Arnika ausgetragen und Beiträge kassiert

      – Mühle mit Manfred eingewintert und im Frühjahr umgekehrt

      – mit Manfred und Meckl Josef alle Geländer auf der Mühle neu       

        betoniert und  befestigt

      – Teilnahme an der JHV des Hauptvereines in Stadlern

      –  einem Fledermausstammtisch in Weiden

      – Winterquartierkontrollen der Fledermäuse bei uns und in drei

          Stollen in Flossenbürg mit dem Biologen Markus Liebl

  • zwei Wanderungen mit dem Waidhauser Pfarrer Hartl
  • eine Wanderung mit den Schleierfahndern aus Waidhaus
  • Vogelkastenreinigung in der KiTa
  • Fledermausnachtwanderung mit einer Gruppe der KiTa
  • Waldweihnacht auf der Mühle und einer Station mit dem Eichelhäher

      Vogel des Jahres 2020:           die Turteltaube (mittlerweile rote Liste)

      Fledermaus des Jahres 2020: ist noch nicht bekannt.

Willibald Gleißner
Vogel- und Fledermauswart
OWV Georgenberg

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