1. Mai 2026
Maibaumaktion
„Wahnsinn!“ Nicht nur Manfred Janker kam aus dem Staunen fast nicht heraus, als er am 1. Mai den Eifer der Kinder sah. Und so strahlte der OWV-Vorsitzende über das ganze Gesicht und freute sich über das Aufstellen des Maibaums bei der Alten Mühle in Gehenhammer.
Natürlich waren die Mädchen und Jungen nicht alleine ans Werk gegangen. Unter der Federführung von Johann Bock und Willibald Gleißner sowie der tatkräftigen Unterstützung mehrerer Väter holten sie das „gute Stück“ mit dem Traktor aus dem Wald. Mit großer Begeisterung gingen sie bereits beim Aufhängen der Bänder und Kränze zur Sache.
Als dann mithilfe von sogenannten „Schwalben“ und natürlich per Muskelkraft das Frühlingssymbol stand, gab es von allen Beteiligten viel Beifall und ein Riesenlob für die Kinder, auch vom stellvertretenden Vorsitzenden des OWV-Hauptvereins, Michael Koller.
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Öffnung der Mühle mit der neuen Pächterin
Der große Ansturm war zu erwarten. Und so strahlte Zlata Reber gemeinsam mit Ehemann Wolfgang und Sohn David über die vielen Gäste bei der Wiederöffnung der Alten Mühle am Freitag, 1. Mai.
Die Freude stand auch dem Vorsitzenden des Oberpfälzer Waldvereins, Manfred Janker ins Gesicht geschrieben. „Wir alle freuen uns, dass ihr die Mühle bewirtschaftet“, sagte Janker und war überzeugt, „dass ihr das alles gut macht“. Dabei hob er schon mal das Erscheinungsbild des OWV-Aushängeschildes mit dem Blumenschmuck hervor. Zum Einstand übergab er Zlata Reber einen Gutschein für Blumen.

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24.4.2026
Wasserrad an der Mühle instand gesetzt
Das Wasserrad an der Alten Mühle ist vor elf Jahren neu eingebaut worden. Doch das stetig fließende Wasser und der feine Sand haben Spuren und zum Teil schwere Schäden hinterlassen. „Eine Generalüberholung war unbedingt notwendig geworden“, erzählt Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins.
„Fünf Wasserschaufeln fehlten ganz, die Bodenbretter wiesen große Abstände auf; und so ging viel Wasser bei der Drehung des Rads verloren. Deshalb blieb das Rad auch recht oft stehen.“
Also machte sich Janker auf die Suche nach „Mitstreitern“ und wurde auch fündig. Johann Bock und Josef Wittmann waren drei Tage am Werk und bauten die Bodenbretter einzeln aus. Außerdem reinigten sie diese und setzten sie mit Silikon wieder ein.
„Mit dieser Instandsetzung wird das Wasserrad bestimmt noch zehn Jahre intakt bleiben“, ist der OWV-Vorsitzende überzeugt. Dabei hebt er die ehrenamtlichen Leistungen von Bock und Wittmann hervor. „Sie haben hervorragende Arbeit geleistet.“ Außerdem freut er sich, „dass die Instandsetzung rechtzeitig zur Wiederöffnung der Mühle mit der neuen Pächterin Zlata Reber am 1. Mai über die Bühne gegangen ist.

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20.4.2026
Zlata Reber ab dem 1. Mai 2026 neue Pächterin der Alten Mühle Gehenhammer
Die im Georgenberger Ortsteil Waldkirch lebende neue Wirtin möchte die Brotzeitstube traditionell weiterführen. Dabei setzt sie auf regionale Produkte.
Wenn es um die Alte Mühle in Gehenhammer geht, ist Manfred Janker mit besonderem Herzblut bei der Sache. „Schließlich ist die Mühle unser Aushängeschild“, weiß der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins. Umso mehr freut er sich, dass die Suche nach neuen Pächtern erfolgreich war.
Die mitunter schlaflosen Nächte gehören für ihn seit wenigen Tagen endlich der Vergangenheit an. Nach der Kündigung von Daniel Siebert, der die Brotzeitstube gemeinsam mit seiner Ehefrau Melanie vom 1. September 2023 an bewirtschaftet hatte – das Pachtverhältnis endete am 28. Februar –, geht es am 1. Mai weiter mit Zlata Reber. Unter die Arme greifen werden ihr dabei Ehemann Wolfgang und Sohn David.
„Der Pachtvertrag ist unterschrieben, wir können wieder zuversichtlich nach vorne schauen“, freut sich Janker, der bei der Unterzeichnung des Dokuments von einem „Vertrauensverhältnis von Anfang an“ spricht. Das gilt auch für die neue Wirtin, die sicher ist: „Wir werden gut zusammenarbeiten.“
Für Zlata Reber gilt: „Wir gehen mit offener Türe und offenem Herzen an die Sache heran.“ Und so freut sie sich schon auf viele Begegnungen.
Bei der Bewirtung wird sie in Bezug auf die langjährige Tradition an Bewährtem festhalten. „Wir werden natürlich weiter Brotzeiten nach Hausmacherart anbieten“, kündigt sie an. „Regionale Produkte aus der näheren Umgebung gehören dazu.“
Öffnungszeiten sind wieder am Mittwoch sowie von Freitag bis Sonntag jeweils von 13 bis mindestens 19 Uhr. Und wenn Gruppen außerhalb dieser Zeiten kommen möchten, ist das für Zlata Reber kein Problem. „Einfach melden, dann werden wir sicher zusammenkommen“, ist sie überzeugt.
Die neue Pächterin stammt aus dem Mährischen Olomouc (früher Olmütz) in der Tschechischen Republik. Die ausgebildete Schneiderin lebt seit ihrer Eheschließung 2015 mit Wolfgang Reber in Deutschland. Beruflich tätig war sie auch als Altenpflegerin und Haushaltshilfe.

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6.4.2026
Emmauswanderung
Der Ostermontag steht beim Oberpfälzer Waldverein seit Jahren im Zeichen der „Emmaus-Wanderung“. „Das Wetter passt, auf geht’s“, gab Bernhard Schaller pünktlich um 8.30 Uhr beim „Berggasthof“ Schaller den Start für die 27 Wanderfreunde.
Diese machten sich zunächst über die Alte Königsstraße auf in Richtung Waldheim zur Landesgrenze. An der Grenze entlang ging es auf dem „Glasschleifererweg“ weiter bis nach Hagenhaus. Leßlohe war da schon in Sichtweite, ebenso das neue Feuerwehrhaus der Feuerwehr Brünst im Ortsteil Hinterbrünst.
„Jetzt wär‘ schon eine kleine Pause recht“, waren sich die Wanderer einig, mussten aber noch etwas warten. Nach Oberbernlohe und Brünst hinter dem Anwesen der Familie Herrmann war es dann so weit. „Der Osterhase ist da“, kündigten Vorsitzender Manfred Janker und seine Tochter Sonja Fruth an.
Die Stärkung tat allen richtig gut, sodass sie gut gelaunt in Richtung Brünst wanderten und auf dem „Panoramaweg“ weiter nach Faislbach. Nach einer erneuten kurzen Pause beim sogenannten „Winterbirn-Heisl“ war es dann nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt.
Nach 13 Kilometern auf Schusters Rappen ließ die Truppe bei der Einkehr im OWV-Vereinslokal die Wanderung Revue passieren. Ein Extralob galt dabei Bernhard Schaller. „Er hat eine wunderbare Tour ausgearbeitet“, waren sich alle einig.
Josef Pilfusek
Foto: Sonja Fruth

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24.1.2026
Jahreshauptversammlung 2026 im Berggasthof Schaller
Der Oberpfälzer Waldverein hat im vergangenen Jahr wieder viele Akzente gesetzt und für positive Schlagzeilen gesorgt. Das haben die Berichte in der Mitglieder-Versammlung am Samstag, 24. Januar, im „Berggasthof“ Schaller gezeigt.
Laut Robert Götz betreut der OWV 148 Kilometer Wanderwege. „Darum kümmern sich acht Warte“, blickte er auf die Kontroll-, Pflege- und Markierungsarbeiten zurück. In seinem Bericht enthalten waren auch die Wanderungen auf dem „Glasschleifererweg“, die Touren im Frühjahr und Herbst sowie die Raunacht- und Krautwanderung.
Viel zu tun hatte Andreas Gleißner als Wart für die Mühle Gehenhammer, darunter bei Instandsetzungsarbeiten oder der Erneuerung des Hammerwerks. „Für 2026 sind Arbeiten am Wasserrad geplant“, kündigt er an.
Für die 38 Ruhebänke zeichnen Johann Bock, Bernhard Schaller und Sven Jokeit verantwortlich. „Wir haben die üblichen Arbeiten ausgeführt“, sagte Bock.
Auf großen Zuspruch waren laut Kathrin Gleißner die vielen Veranstaltungen mit Kindern gestoßen. Das verdeutlichte sie etwa mit der Maibaumaktion, der Teilnahme am Schulfest oder der Waldweihnacht.
„Wir betreuen 64 eigene Vogelkästen und 79 der Bayerischen Staatsforsten“, informierte Willibald Gleißner. Dazu kommen nach den Worten des Vogelschutzwartes 89 Fledermauskästen, darunter 35 der Staatsforsten, Eulen-, Bilch- und Schleiereulenkästen sowie vier Fledermauskeller. Als „Vogel des Jahres 2026“ nannte Gleißner das Rebhuhn und als „Fledermaus des Jahres“ den Kleinen Abendsegler.
Die Rückschau von Anja Thalhauser beinhaltete neben den vielen Aktionen und Veranstaltungen auch die gemeinsamen Wanderungen mit Mädchen und Jungen des Kinderhauses. „Dabei können die Kinder viel lernen“, war die Schriftführerin überzeugt.
Beifall gab es auch für Veronika Zahn. Die Hauptkassiererin, die auch für Social Media verantwortlich zeichnet, bedankte sich vor allem für die Zuwendungen und Spenden und erhielt ein großes Lob von Robert Götz.
Das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre erhielten Jochen Eickelkamp, Roswitha Herzog, Barbara Knecht, Marie Knecht, Patricia Knecht, Peter Pregel und Rainer Sachs. Silber für 25 Jahre ging an Birgit Bäumler, Markus Fritsch, Willibald Gleißner, Christian Käs, Matthias Reber und Rainer Wenzl. Über Gold für 40 Jahre freuten sich Roland Hansl, Siegfried Hunsperger, Hannelore Maurer, Johann Maurer, Stefanie Mühlbach, Manfred Voit und Elke Wild. 50 Jahre dabei sind Christine Bock, Angelika Karl und Richard Säckl.
Das Ehrenzeichen in Silber des Hauptvereins übergab der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Michael Koller, an Georg Sauer. Gold ging an Rita Bock. Träger des Ehrenbriefs des Hauptvereins ist Josef Woppmann.
„Ihr seid ein toller Verein“, würdigte Koller die Leistungen und freute sich, „dass ihr auch die Frauenquote hochhaltet“. Die vorzügliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde würdigte Bürgermeister Wolfgang Bock, der unter anderem den „Eric-Frenzel-Trail“ hervorhob und von einer großen Aufwertung für die Region sprach.
Zuversichtlich war Vorsitzender Manfred Janker, für die Mühle Gehenhammer einen neuen Pächter zu finden. „Es haben sich schon Interessenten gemeldet“, ließ er wissen.

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10.1.2026
Krautwanderung
Die „Krautwanderung“ des Oberpfälzer Waldvereins ist wieder auf große Resonanz gestoßen. „Es ist schön, dass so viele gekommen sind“, freute sich Vorsitzender Manfred Janker, bevor sich die 18 Wanderer vom „Berggasthof“ der Familie Schaller aus auf den Weg machten.
Dieser führte die Gruppe, angeführt von Johann Bock, zunächst über den Ortsteil Waffenschmiede und den „Diebsweg“ zur sogenannten „Kannerskurve“. Weiter ging es bei herrlichem Winterwetter über verschneite und verwehte Wiesen über den „Nurtschweg“ und einer Kuhweide nach Gehenhammer, dann weiter über den Forstweg nach Neukirchen zu St. Christoph. Von der dortigen Pfarrkirche waren es dann über das Baugebiet „Sandfeld“ nur noch wenige Meter bis zum Ausgangspunkt.
Zusammen mit „Nichtwanderern“ genossen dann alle das von der Vereinswirtin Hedwig Schaller mit dem Küchenteam zubereitete Schlachtschüssel-Essen mit Dotsch und Kraut. Dank sagte Janker auch der „OWV-Krautabteilung“ der Familie Helgert in Hinterbrünst sowie Metzger Josef Woppmann, der Wurst und Fleisch geliefert hatte.

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Einladung zur Krautwanderung
Das Kraut ist längst eingetreten und fertig zum Verzehr. Beim Oberpfälzer Waldverein heißt es aber: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Mit der „Arbeit“ meint Vorsitzender Manfred Janker die schon traditionelle „Krautwanderung“, die am Samstag, 10. Januar, um 14 Uhr beim OWV-Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller startet.
Nach der Rückkehr gegen 16 Uhr serviert Wirtin Hedwig Schaller den Wanderern neben Schlachtschüssel das wieder von der Familie Helgert, Hinterbrünst, eingetretene Kraut. „Es sind nicht nur OWV-Mitglieder willkommen“, lädt Janker ein. Wegen des Essens sind bei ihm bis Mittwoch, 6. Januar, Anmeldungen unter der Telefonnummer 0151/10510510 erforderlich.
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