OWV Georgenberg

Vereinsleben 2018

30.12.2018

Manfred Janker gab die Richtung schon mal vor, als er ankündigte: „Es wird sicher wieder eine ganz schön gruselige Tour“. Recht sollte der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins behalten; denn die Raunacht-Wanderung am Samstag war gespickt mit Überraschungen.

Beste Vorarbeit hatte er im Vorfeld selbst zusammen mit Wanderwartin Sieglinde Gleißner geleistet und eine anspruchsvolle Strecke vom OWV-Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller ausgearbeitet. Auf der rund sechs Kilometer langen Tour über Faislbach, Danzerschleif und der Binsenstock-Kapelle gab es bereits Überraschungen in Form von dunklen Gestalten, denen sich die rund 50 Wanderer – unter ihnen auch Kinder sowie der OWV-Hauptvorsitzende Armin Meßner mit Ehefrau Margit und Freunden aus Weiden – immer wieder ausgesetzt sahen.

Die „Raunacht-Gesellen“ trieben auch beim Krautwinkl-Anwesen von Michaela und Oswald Hamann an deren Lagerfeuer ihr Unwesen. Wie gut, dass da schon Sieglinde Gleißner die Rituale der zwölf Raunächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag geschildert und dabei unter anderem auf die sogenannte „Wilde Jagd“ hingewiesen hatte. Und so tat eine Stärkung in Form von Glühwein und Tee richtig gut. Auch bei der abschließenden Einkehr im „Berggasthof“ gab es dann noch einiges zu erzählen.

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22.12.2018

Liebe Mitstreiter, Freunde und Unterstützer unseres Oberpfälzer Waldvereins,

ein erfolgreiches und arbeitsreiches Jahr geht seinem Ende entgegen.

Gerne schaue ich mit Stolz auf das Geleistete und die entgegengebrachte Kameradschaft und Hilfsbereitschaft zurück.

Besonderer Dank gilt unserem Wirtsehepaar  Ingrid und Thomas Graf für ihre gute und aufopfernde Arbeit auf der Mühle,

ebenso der Gemeinde, dem Pfarramt, der Forstverwaltung, unserer Hedwig und allen Firmen die uns immer bestens unterstützt haben.

Ich danke allen Funktionern, der Vorstandschaft und dem gesamten Ausschuß für die gute und schnelle Unterstützung.

Zum Weihnachtsfest wünsche ich Euch frohe und besinnliche Stunden.

Für das Neue Jahr 2019 viel Gesundheit und Gottes Segen.

Bleibt uns bitte treu mit Eurer Unterstützung und Schaffenskraft.

Es grüßt Euch recht herzlich

Manfred

11.12.2018

Etwas Schnee wäre zwar nicht schlecht gewesen, aber auch ohne die weiße Pracht hat der Oberpfälzer Waldverein am Sonntag eine „Waldweihnacht nach Maß“ gefeiert. Der leichte Nieselregen hatte auch Armin Meßner, den Vorsitzenden des OWV-Hauptvereins, und seine Ehefrau Margit nicht davon abgehalten, nach Gehenhammer zu kommen.

Fackeln wiesen vom Parkplatz aus den Weg zur Kapelle der Familie Reber. Diese hatte ihre Gebetsstätte prächtig geschmückt. „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind“, stimmte Schriftführerin Anja Thalhauser auf die Feierstunde ein und bereicherte sie gemeinsam mit Marianne Meckl mit Geschichten und Adventsliedern. Dazu kam das von Pfarrer Julius Johnrose vorgelesene Lukas-Evangelium zum Fest Mariä Empfängnis.

Am Ende sprach Anja Thalhauser von einer eindrucksvollen Waldweihnacht und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen beigetragen hatten. Darin eingeschlossen waren neben allen Organisatoren und Mitwirkenden auch Barbara und Josef Woppmann, die bei der Mühle wieder für die Bewirtung sorgten.

13.11.2018

Tradition bewahren und sie auch weitergeben: Das hat sich der Oberpfälzer Waldverein unter anderem in die Satzung geschrieben. Dazu gehört auch das Ausbuttern. Und das haben am Freitag im Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller rund 50 Kinder, Frauen und Männer – unter ihnen eine Abordnung des OWV Pleystein – gerne angenommen. „Ich freue mich riesig“, beschrieb Vorsitzender Manfred Janker seine Gefühle und sprach von einer großartigen Resonanz. Gemeinsam mit den Gästen machten sich Janker ans Werk und animierte sie, am Butterfass mit Hand anzulegen. Das Angebot nahmen vor allem Kinder gerne an und waren schon ganz neugierig auf das Werk. „Es schmeckt wieder einmal köstlich“, waren sich alle nach getaner Arbeit einig, als sie die Schmankerln – frische Butter, dampfende Kartoffeln, Quark, Bauernbrot und Buttermilch – genossen.

10.11.2018

Die Aufschrift „Nachhaltig wirtschaften“ auf den Jacken der Bediensteten ist bei den Bayerischen Staatsforsten keine leere Floskel. Und so wird der Schutz von Flora und Fauna großgeschrieben. Unter dem Motto „Wo Eulen und Käuze sich gute Nacht sagen“ haben die Mitarbeiter rund um den Forstbetrieb Flossenbürg verschiedene Eulenkästen aufgehängt.

Bereits im Frühjahr hatte Erwin Wöhrlein vom Landesbund für Vogelschutz (LbV) den Revierleiter Christoph Arbeiter bei der Bestätigung verschiedener Eulenarten im Revier Plößberg tatkräftig unterstützt. „Durch seine Fachkenntnis konnte er auch wertvolle Hinweise zur vorhandenen Lebensraumstruktur und deren Verbesserungsmöglichkeiten geben“, freut sich der Forstbeamte.

Mit der fachkundiger Einweisung durch Willibald Gleißner, Vogelschutzwart des OWV-Zweigvereins Georgenberg, hatte im Forstrevier Neuenhammer Leiterin Anna Bruglachner-Zaschka weitere Standorte für Eulennistkästen ausgewählt. Das Ergebnis: Seit Mittwoch hängen 20 Nistkästen für Waldkauz, Raufußkauz und Schleiereule. Forstwirtschaftsmeister Anton Plödt stieg zusammen mit den Auszubildenden Daniel Bauer, Quirin Sax und Michael Tanner in rund vier Meter Höhe, um die Unterkünfte für die Tiere an starken Bäumen zu befestigen.

„Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Weiden fördert diese Leistung der Bayerischen Staatsforsten“, wies Arbeiter dabei hin. Die Förster hoffen nun auf Eulennachwuchs und werden die Entwicklung an und in den Nisthilfen in den kommenden Jahren genau beobachten, um eventuell weiter Quartiere auszubringen. Für den OWV würdigte Vorsitzender Manfred Janker das Engagement der Bayerischen Staatsforsten.

14.10.2018

Hier ein schöner Bericht über unsere Alte Mühle:

http://blickwinkel-zeitung.com/wp2/2018-04/mobile/index.html#p=1

30.08.2018

Das Aushängeschild des Oberpfälzer Waldvereins, die Mühle Gehenhammer, strahlt wieder in neuem Glanz – und Manfred Janker über das ganze Gesicht. Der Chef des Georgenberger Zweigvereins kann auf fleißige Helfer bauen.

„Auf unsereMannschaft ist halt Verlass“, weiß Janker das Engagement der „Mühlenmannschaft“ zu schätzen. Das Team hat am Montag und Dienstag den Erker an dem historischen Gebäude neu verschlagen, das Dach mit 500 Biberschwänzen neu eingedeckt, dabei beschädigte Dachziegel ausgewechselt und den First neu gemauert. „Damit ist unsere Mühle nun rundum auf Vordermann gebracht“, freut sich der OWV-Chef. „Das Wasserrad ist neu gemacht, der Wurm ist bekämpft, die Steinmauer ist erstellt und die Giebel sind neu verschlagen“, sagt Janker. Für das aktuelle Projekt hatte Karlheinz Kleber das Gerüst zur Verfügung gestellt und das Hagendorfer SägewerkWolf die Lärchenbretter gespendet. „Alle haben wieder mit großer Begeisterung gearbeitet“, ist Janker voll des Lobes. „Ich bin wirklich stolz auf unsere Leute.“ Das gilt auch für Hildegard Frauenreuther. „Sie hat für uns an beiden Tagen auf das Beste bekocht.“

26.08.2018

Zu ihrem 90. Geburtstag hatte Maria Reber noch keinen Wert auf großes Aufsehen gelegt, jedoch einen Wunsch geäußert: „Es wäre schön, wenn bei uns wieder eine Ruhebank stünde.“ Bei Manfred Janker war der „dezente Hinweis“ des langjährigen und verdienten OWV-Mitglieds gleich auf offene Ohren gestoßen. Der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins machte schließlich in Zusammenarbeit mit der Gemeinde und dem Bauhof sowie mit Ludwig Frauenreuther Nägel mit Köpfen und löste bei der „Binner-Maria“ helle Freude aus. „Ich bin begeistert“, strahlte Maria Reber ebenso wie Tochter Mathilde Wenzl am Donnerstag, als zur Einweihung des „Binner-Bankerls“ Volksmusikant Konrad Träger zusammen mit Tochter Petra Walter aufspielte. Im Nu waren ein Tisch und Stühle aufgestellt, und es wurde ein richtig kleines Fest.

21.08.2018

„Und was werden wir heute machen?“, fragte Stefan Bösl zunächst in die Runde und sah in die staunenden Gesichter der Kinder. Die wussten aber schon Bescheid und antworteten prompt: „Samen pflanzen.“ Und so konnte der Chef des Forstbetriebs Flossenbürg am Freitagvormittag bald den Startschuss gaben.

Zunächst wies er jedoch darauf hin, „dass die Bayerischen Staatsforsten den Naturschutz stets im Blick haben“. Deshalb sei auch das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen worden. „Die Natur soll schließlich zu ihrem Recht kommen“, sagte der Forstdirektor und freute sich, mit dem Bund Naturschutz und dem OWV-Zweigverein Georgenberg wertvolle Partner mit im Boot zu haben.

Gerade für den Oberpfälzer Waldverein ist Bösls Worten zufolge die Arnika „eine bedeutende Pflanze und das Symbol schlechthin. Sie ist eine Charakterpflanze“. Daher sei eigens das „Programm Arnika“ ins Leben gerufen worden, ergänzte der Forstbetriebsleiter mit der Aussage: „Machen wir ein Artenschutz-Programm für die Arnika!“

Fachliche Unterstützung hatten sich die Bayerischen Staatsforsten bei Toni Wolf geholt. Der Vorsitzende der Ortsgruppe Tännesberg des Bundes Naturschutz hat laut Bösl schließlich jede Menge Erfahrung. Von dieser gab er vor allem den Mädchen und Jungen einiges mit auf den Weg, als er etwa informierte, „dass für die Arnika ein offener Mineralboden wichtig für das Keimen ist“. Für das Einbringen der Samen hatte er nur drei Vorgaben: „Boden aufkratzen, säen, zurechnen.“

Das taten die Kinder dann auch mit Begeisterung gemeinsam mit Bösl, dem stellvertretenden Forstbetriebsleiter Ingo Greim, dem Servicestellen-Leiter Thomas Parton sowie Ausbilder Anton Plödt und Nachwuchsforstleuten. Wertvolle Hilfestellungen gaben außerdem vom OWV-Zweigverein Vorsitzender Manfred Janker und Vogelschutzwart Willibald Gleißner.

„Die Arnika braucht zwei Jahre, bis sie blüht“, war noch ein Hinweis von Toni Wolf. „Nach einem Jahr sieht man noch recht wenig, dafür schießt sie dann im zweiten Jahr voll durch.“ Damit sie dann auch zur vollen Blüte reifen kann, wünschte sich der Naturschutzexperte nur noch Regen. Auf jeden Fall wollen die Kinder im nächsten Jahr schon mal nachschauen, was aus ihren Pflanzen geworden ist.

18.08.2018

Mit einem solchen Andrang hatten weder Manfred Janker noch Willibald Gleißner gerechnet. Umso mehr freuten sich der Vorsitzende und Vogelschutzwart des Oberpfälzer Waldvereins, dass 33 Erwachsene und 27 Kinder gekommen waren, um sich mit Markus Liebl auf Fledermaus-Erkundungstour zu machen. Der Grafenwöhrer ist als Fledermausquartier-Betreuer im Landkreis Neustadt/WN beim Landesbund für Vogelschutz (LBV) ein Experte ersten Ranges.

Für die Mädchen und Jungen hatte Liebl auch einen Tipp für einen späteren Beruf: „Wenn ihr lange aufbleiben möchtet, werdet Fledermaus-Kundler“, riet er ihnen. Das konnten sie am Freitagabend dann auch ausgiebig bis gegen 23 Uhr. Punkt 20.15 Uhr ging es am „Fledermaus-Stodel“ in Neuenhammer los, als der Referent zum Einstieg das Leben der „Jäger der Nacht“ schilderte und als durchschnittliche Lebensdauer drei Jahre nannte.

„Eine Fledermaus kann aber auch bis zu 30 Jahre alt werden“, ergänzte Liebl, dessen Worten zufolge ein Tier pro Saison nur ein Junges bekommt sowie zur Aufzucht geschützte und warme Plätze, etwa einen hohlen Baum, benötigt. Auf diesem Gebiet bekam der OWV ein dickes Lob. Schließlich betreut Willibald Gleißner sowohl Kästen und Keller für die Tiere. Und die mögen es laut Liebl beim Winterschlaf feucht und kühl, aber nicht kalt. „Ein Felsenkeller ist da ideal.“

Während der Tour in Richtung Sieben-Insel-Weiher ließ der Experte unter anderem wissen, dass von den 25 in Bayern nachgewiesenen Arten 18 im Gebiet des Landkreises Neustadt/WN und der Stadt Weiden leben. Dabei halten sich vor allem die Zwergfledermaus oder die Wasserfledermaus, aber auch seltenere Exemplare wie die Fransen- und Mopsfledermaus, der Abendsegler oder das Mausohr auf. Einige Arten konnten die Frauen und Männer, Mädchen und Jungen besonders am Sieben-Insel-Weiher beobachten, auch mit Hilfe der von Liebl ausgeteilten Ultraschall-Messgeräte. Was wahrscheinlich keiner wusste: Die DNA der Fledermaus kommt dem Menschen am nächsten, sogar näher als der Affe.

Dass die Kinder aufmerksam zugehört hatten, freute den Fledermausquartiere-Betreuer am Ende der Aktion noch besonders. Sie konnten nämlich fast alle Fragen beantworten und erhielten als Anerkennung die Ernennung als „Junior-Fledermausexperte“.

29.05.2018

„Maria, breit den Mantel aus“ oder „Wir ziehen zur Mutter der Gnade“ waren unter anderem Lieder, die am Sonntagabend zur Feier der letzten Maiandacht 2018 erklangen. Sie hatte wieder der Oberpfälzer Waldverein organisiert. Von der „Christian-Bäumler-Bank“ aus zogen die Teilnehmer/innen gemeinsam mit Pfarrer Julius Johnrose singend und betend zur „Binsenstock-Kapelle“. Weitere Gläubige warteten bereits an der Gebetsstätte, um zusammen mit dem Pfarrvikar die Andacht zu feiern. In dieser erinnerte Johnrose an das Wirken der Gottesmutter und deren Güte. Am Ende bedankte sich Janker noch bei allen, die an der Vorbereitung und Gestaltung mitgewirkt hatten. Dem OWV selbst sagte der Geistliche „Vergelt’s Gott“ für die Organisation.

29.05.2018

Bei der Frühjahrswanderung am Sonntag, 27. Mai, hat der Oberpfälzer Waldverein den neuen deutsch-tschechischen Rundwanderweg eröffnet. Laut Vorsitzendem Manfred Janker war dieser zusammen mit Touristikern aus Tachov in der Tschechischen Republik geschaffen worden. Die 23 Wanderer aus Schönsee, Vohenstrauß, Weiden und Georgenberg selbst waren hellauf begeistert über die elf Kilometer lange Strecke, die über die Burgruine Schellenberg und den sogenannten „Brotfelsen“ führte, und genossen neben herrlichen Ausblicken – etwa vom Havran (Rabenberg) – auch die Erläuterungen durch den OWV-Chef. Nach der Rückkehr gab es dann in der Alten Mühle in Gehenhammer noch viel zu erzählen.

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28.05.2018

Geschichtsträchtiger Weg
Eine ehemalige Panzersperre ist friedlicher Treffpunkt eines Rundwanderwegs, der über die Grenze führt. Damit werden die Wanderer mit der deutsch-tschechischen Geschichte konfrontiert.

Ist man auf demgrenzüberschreitenden Rundwanderweg von Navran (Rabenberg) bis zur Alten Mühle Gehenhammer auf tschechischer Seite und dann in seiner Fortsetzung über die Tafelbuche und den Aussichtsturm Schellenberg zurück nach Havran (Rabenberg) unterwegs, erlebt nicht nur einen einmaligen Naturgenuss, sondern stößt auch auf Hinweise auf Geschehnisse längst vergangener Zeiten. Nahe der Ortschaft Neukirchen St. Christoph erinnern die Reste einer Panzersperre aus schweren Stahlschranken, der Herstellerfirma nach auch „Ippenschranken“ genannt, an nicht ganz so friedvolle Zeiten zwischen den beiden Ländern. Mit dem Bau dieser Schranke wurde die Bedeutung des Wegs inmitten des nicht überschaubaren Waldgebiets hervorgehoben. Die Sperre ließ eine Durchfahrbreite von 3,5 Metern zu und zeigt auch heute noch ihre massive Konstruktion. Als Bauzeit der Sperre werden die Jahre 1937/1938 vermutet. Anfang der fünfziger Jahre wurde im Bereich vor der Sperre ein tiefer Graben ausgebaggert. Am Freitagvormittag machten sich vom Oberpfälzer Waldverein Georgenberg Vorsitzender Manfred Janker, Wegewart Josef Meckl, Frantisek Koncelik und Jiri Cengery vom Klub Ceskych Turistu, Region Pilsen, Markierungsbereich Tachov, von der Mühle Gehenhammer Richtung ehemalige Panzersperre auf den Weg. Nach zwanzigminütiger Wanderung war dieses Ziel erreicht. Bürgermeister Johann Maurer war zum Treffpunkt per Auto über Neukirchen/St. Christoph gefahren. OWV-Vorsitzender Manfred Janker hatte eine Hinweistafel anfertigen lassen, die zweisprachig die Geschichte der Grenzsperre erzählt und jedem Wanderer auch näherbringt, dass die Tafel gemeinsam vom OWV Georgenberg und dem Klub Tschechischer Touristen, Markierungsbereich Tachov, aufgestellt wurde.

OWV-Vorsitzender Manfred Janker, Wanderwart Josef Meckl (von links) schauen Bürgermeister Johann Maurer und Jiri Cengery, Klub Tschechischer Touristen, Region Pilsen, beim Festschrauben der Hinweistafen mit der Geschichte der dort befindlichen Panzersperre zu.

16.05.2018

Manfred Janker, der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins, freute sich, als er die vielen Mädchen und Jungen sah. Der „Tag des Wanderns“ hatte auch in der Kindertagesstätte Neukirchen zu St. Christoph die Runde gemacht. „Da machen wir gerne mit“, waren sich Personal und Eltern einig. Am „Sieben-Insel-Weiher“ beim Ortsteil Galsterlohe zeigte der OWV-Chef am Montag den Kleinen, was der Biber an dem Gewässer so alles anstellt. Anschauungsunterricht gab es dabei an einer sogenannten „Biberrutsche“; und als Souvenir durften die Kleinen Rindenteile mitnehmen. Bei einer kleinen Wanderung war der OWV-Vogelschutzwart Willibald Gleißner an der Reihe, als er mit den Kindern Fledermausquartiere aufsuchte und das Leben der kleinen Tiere schilderte. Gleißner schlüpfte dann auch in die Rolle als Kapitän und drehte mit den Gästen, darunter Andrea Hughes von den Helfern vor Ort Georgenberg und Edeltraud Pilfusek von der Vohenstraußer Wasserwacht, ein paar Runden auf dem Weiher mit dem Floß. „Das waren erlebnisreiche Stunden“, fasste die stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte, Stefanie Ach, zusammen und sprach von nachhaltigen Eindrücken, die Janker und Gleißner mit ihren Schilderungen hinterlassen hatten.

19.03.2018

Für Manfred Janker (sitzend, rechts) war die Auszeichnung langjähriger Mitglieder „der Höhepunkt unserer Jahreshauptversammlung“. Dabei wusste er: „Auf unsere Leute ist Verlass. Wenn sie gebraucht werden, sind sie zur Stelle.“ Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des OWV-Hauptvereins, Armin Meßner (stehend, rechts), und Bürgermeister Johann Maurer zeichnete der Vorsitzende für 15-jährige Zugehörigkeit aus: Achim Helgert, Jasmin Helgert und Juliane Roland. Seit 25 Jahren dabei ist Andreas Zaschka. Dem OWV verbunden seit bereits 40 Jahren sind Franz Scheibl, Johann Völkl (Hinterbrünst) und Waltraud Zille. Die Verdienstnadel in Silber des OWV-Hauptvereins erhielten Sieglinde Götz, Barbara Woppmann und Edeltraud Pilfusek.

19.03.2018

Der Oberpfälzer Waldverein hat einen Generationswechsel in der Vorstandschaft eingeläutet. Für den nicht mehr kandidierenden Hauptkassier Josef Woppmann wählten die Mitglieder in der Jahreshauptversammlung am Samstag im „Berggasthof“ der Familie Schaller Sven Thalhauser. Nachfolgerin von Schriftführer Josef Pilfusek ist Anja Thalhauser. An der Vereinsspitze stehen weiterhin Manfred Janker als Vorsitzender und Martina Helgert als dessen Stellvertreterin.

Dazu kommen: Markierungswarte Werner Gleißner, Manfred Janker, Egbert Kohl, Josef Meckl, Markus Meyer und Siegfried Völkl; Naturschutz- und Landschaftswart Rainer Folchmann; Vogelschutzwart Willibald Gleißner; Wanderwartin Sieglinde Gleißner; Bänkewarte Max Reber, Bernhard Schaller und Willibald Schaller; Pressewart Josef Pilfusek; Ortskassiere/rinnen Rainer Folchmann, Katharina Helgert, Gisela Pieper, Edeltraud Pilfusek und Bernhard Schaller; Kassenprüfer Hermann Pflaum und Hans Wloka; Beisitzer/innen Rita Bock, Rainer Folchmann, Katharina Helgert, Angelika Hirnet und Monika Schaller.

Nicht besetzt sind derzeit die Ämter des Heimatpflegers (bisher Altbürgermeister Albert Kick) und des Mühlenwarts (Josef Scheufler). Auf der Suche ist der OWV weiterhin nach einem Jugendwart.

Für Johann Maurer „ist der OWV ein äußerst wichtiger Verein.“ Dabei wusste der Bürgermeister, „dass ihr viel macht, was sonst die Gemeinde erledigen müsste“. In Bezug auf die Instandsetzung des Aussichtsturms auf der Burgruine Schellenberg sprach er von einer „unkomplizierten Zusammenarbeit mit dem Forstbetrieb Flossenbürg“ und freute sich außerdem über die Förderzusage zum Projekt „Sagen- und Märchenpfad auf Schönwerths Spuren“ mit Mitteln aus dem LEADER-Programm.

„Hier in Georgenberg ist eine eingeschworene Mannschaft“, sagte der Vorsitzende des Hauptvereins, Armin Meßner, und sprach von einer „jungen Truppe“. Zum Thema „Silberhütte“ wies er auf Fehlinterformationen in der Presse hin und ergänzte: „Für mich steht der Entschluss fest: Verkauf der Silberhütte.“ Meßner machte sich noch stark für die „Ressource Boden“, als er zur Teilnahme am bevorstehenden Volksbegehren „Betonflut eindämmen – damit Bayern Heimat bleibt“ aufrief. „Jeden Tag verschwinden in Bayern 13 Hektar unter Asphalt und Beton, das sind 18 Fußballfelder“, war seine Aussage dazu.

Manfred Janker (sitzend, Dritter von rechts) steht mit Martina Helgert (links daneben) weiter an der Spitze der OWV Georgenberg. Neu in der Vorstandsriege sind Sven Thalhauser als Hauptkassier und Anja Thalhauser als Schriftführerin (sitrzend, von links).
Bild: pi

19.03.2018

Der Oberpfälzer Waldverein hat im vergangenen Jahr wieder viel geleistet und steht schon in den Startlöchern für neue Aufgaben. So war der Tätigkeitsbericht von Manfred Janker gespickt mit Aktivitäten. Dabei ist der Vorsitzende selbst fast rund um die Uhr unterwegs für „seinen OWV“.

Neben den Wanderungen – ob in Eigenregie oder unter der Federführung des Hauptvereins – blickte Janker auch auf die vielen Tagungen, Besprechungen und Sitzungen zurück. Als „Erfolg auf der ganzen Linie“ bezeichnete er das erste „Open Air“ bei der Mühle in Gehenhammer. Gut angekommen waren seinen Worten zufolge auch die weiteren Veranstaltungen.

„Bei der Christian-Bäumler-Bank steht eine neue Wandertafel, am Kohlenmeiler eine neue Bank“, sagte der Vorsitzende, bevor er auf die intensiven Arbeiten im Bereich der Burgruine Schellenberg zurückblickte. Dort soll es 2018 weitergehen. „Die Burgruine ist ein Wahrzeichen unserer Gemeinde“, unterstrich Janker deren Bedeutung und machte sich für eine Instandsetzung des Aussichtsturms stark.

„Mit Forstdirektor Stefan Bösl und Bürgermeister Johann Maurer haben wir vereinbart, dass die Bayerischen Staatsforsten das Holz spenden sowie das Sägen und Trocknen übernehmen“, ließ der OWV-Chef wissen. „Die Gemeinde müsste die Kosten für die Zimmererarbeiten übernehmen.“ Die Kosten dafür bezifferte er auf 8760,78 Euro und sicherte zu: „Wir vom OWV werden zur Stelle sein und kräftig mitarbeiten.“

Bei der Mühle soll in diesem Jahr der Erker neu verschlagen werden. „Außerdem möchten wir das Hammerwerk reparieren“, kündigte Janker an. Ins Auge gefasst hat er, für das gesamte Wanderwegenetz neue Wegweiser drucken zu lassen. „Diese Maßnahme soll über den Naturpark Nördlicher Oberpfälzer Wald abgewickelt werden“, ließ er wissen.

Laut Willibald Gleißner „betreuen wir derzeit 55 eigene Fledermauskästen und 40 der Bayerischen Staatsforsten“. Der Vogelschutzwart sprach von einem positiven Fledermaus-Monitoring im Februar mit dem Landkreisbetreuer Markus Liebl. „Da haben wir in Hagenhaus fünf Langohrfledermäuse und in Danzerschleif eine Fransenfledermaus entdeckt“, sagte der OWV-Experte und freute sich auch über das regelmäßige Auftauchen der Zweifarbenfledermaus im November und Dezember 2017.

Dagegen bedauerte er: „Im Gegensatz zu den Fledermäusen hat sich die Vogelwelt eher zum Negativen entwickelt.“ Den Rückgang begründete Gleißner vor allem mit der Industrialisierung der Landwirtschaft, der wirtschaftlichen Nutzung der Wälder oder dem Verschwinden von Hecken und Rainen.

Zuständig ist Gleißner auch für die 179 Vogel-, 16 Mauersegler- und 19 Raufußkauzkästen. „Der Leerstand lag auch im vergangenen Jahr bei nur etwas unter fünf Prozent“, informierte der Wart und ergänzte: „Auch der Besatz mit Meisen, Kleibern und Sperlingen ist nahezu gleichgeblieben.“ Als „Vogel des Jahres 2018“ nannte er den Star, als „Fledermaus dieses Jahres“ die Kleine Hufeisennase.

Rainer Folchmann war 2017 ebenfalls viel auf Achse gewesen. Der Bericht des Naturschutz- und Landschaftswarts beinhaltete neben seinem Einsatz für die Aufnahme von sechs Schildern „Landschaftsschutzgebiet“ in den Beschilderungsplan der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamtes Neustadt/WN vor allem das Engagement in Sachen „Amphibienschutz“. Nachdem Folchmann nicht mehr als Betreuer der Amphibienzäune bestellt ist, bittet er die Bevölkerung, ihm Vorfälle bei einer Gefährdung des Straßenverkehrs umgehend zu melden.

Außerdem macht er sich stark für die Präparation eines Maulwurfs – die Kosten liegen bei 150 Euro – und weiß, „dass es derzeit der einzige Maulwurf ist, der im Landkreis ausgestellt werden kann“. Für Folchmann wäre es dabei lehrreich, wenn Kinder diesen mal anschauen könnten.

Intensiv beschäftigt war Egbert Kohl mit der Instandsetzung des Wanderwegs bei Waldheim. Umso mehr bedauerte der Markierungswart, „dass der Weg durch Pferde wieder beschädigt worden ist“. Für seinen Kollegen Josef Meckl „sollte der Zeitaufwand bei Markierungen durch Förderungen honoriert werden“. Laut Werner Gleißner „hat der Kreiselmäher schon wertvolle Dienste geleistet“.

„Wir betreuen aktuell 40 Bänke“, ließ Bernhard Schaller wissen. Das macht der Bänkewart zusammen mit Max Reber. Laut Albert Kick ist Hammermühle der älteste Ortsteil in der Gemeinde. „Dann kommt Waldkirch“, informierte der Heimatpfleger, der den „Tag des Denkmals 2018“ für den 10. September ankündigte.

„22 Jahre reichen“, fand Hauptkassier Josef Woppmann, als er seinen letzten Kassenbericht vorstellte und von Hermann Pflaum ein dickes Lob für die vorzügliche Arbeit erhielt. Dieser hatte die Unterlagen zusammen mit Robert Götz geprüft. Mit einer Gegenstimme beschloss die Versammlung noch die Anhebung des Jahresbeitrags ab 2019 von acht auf zehn Euro.

Im Gottesdienst am Sonntag galt das Gedenken den im abgelaufenen Vereinsjahr verstorbenen Josef Roland, Dr. Hermann Hauke, Hubert Bock, Rolf Wiluda, Christa Bäumler, Hildegard Helgert, Wilhelm Schefler, Anna Bock, Viola Becker und Erna Essler.

07.02.2018

Für Manfred Janker (rechts) sind Ingrid und Thomas Graf „ein wahrer Glücksgriff“. Deshalb galt der Dank des OWV-Vorsitzenden am Sonntag dem Pächterehepaar der historischen Alten Mühle in Gehenhammer dafür, „dass ihr uns vor fünf Jahren nach der langen Suche aus der Patsche geholfen habt“. Die Flossenbürger bewirtschaften seit 1. Februar 2013 die Brotzeitstube in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude und sind laut Janker nicht mehr wegzudenken. Den Dank für die vorzügliche Zusammenarbeit, den Janker mit Blumen an Ingrid Graf ausgedrückt hatte, gab Thomas Graf gerne zurück, als er versicherte, „dass wir gerne hier in Gehenhammer sind“. Und das soll noch lange so bleiben.

29.01.2018

Die „Krautwanderung“ des Oberpfälzer Waldvereins ist wieder auf große Resonanz gestoßen. „Es ist schön, dass so viele gekommen sind“, freute sich Vorsitzender Manfred Janker, der sich mit den weiteren 32 Wanderfreunden – darunter der OWV-Hauptvorsitzende Armin Meßner und seine Ehefrau Margit, die Geschäftsführerin des Hauptvereins – und Gästen aus Weiden auf die Tour machte.

Diese führte zunächst über die Alte Königsstraße in Richtung Schwanhof. Dort hatte der OWV-Chef schon vorgesorgt und kredenzte den Frauen und Männern ein Stamperl Schnaps als „Aufputschmittel“. Und so machten sie sich „gedopt“ weiter in Richtung Waldheim und über den sogenannten „Nurtschweg“ (Premiumweg) entlang der Landesgrenze zur Tschechischen Republik nach Neudorf.

„Am Ertlplatzl beginnt der neue tschechische Wanderweg zum Havran“, ließ Janker wissen und wanderte mit der Gruppe an der Grenze vorbei am mittleren Schüsselstein mit zum dritten Schüsselstein, auf dem der Grenzhauptstein Nr. 18 steht. Nach 100 Metern sahen die Wanderer das Islamoos und dann vor der Abzweigung das „Haareis“. Über die Mühle in Gehenhammer, den „Glasschleifererweg“ und über den Ortsteil Waffenschmiede ging es weiter nach Schweizerhof, bis wenige Meter darauf das OWV-Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller in Sicht war.

Zusammen mit den 16 „Nichtwanderern“, unter ihnen auch Vertreterinnen des Patenvereins Pfrentsch, genossen dann alle das von der Vereinswirtin Hedwig Schaller mit dem Küchenteam zubereitete Schlachtschüssel-Essen mit Reiberdotsch und Kraut. Dank sagte Janker auch der „OWV-Krautabteilung“ der Familie Helgert in Hinterbrünst sowie Metzger Josef Woppmann, der Wurst und Fleisch geliefert hatte.

26.01.2018

Für Hedwig Schaller gilt auch mit 75 Jahren: „Der Ruhestand kann warten.“ Dafür ist die Chefin des „Berggasthofs“ Schaller viel zu agil und hat Ideen am laufenden Band.
Die Georgenbergerin hat aus der Gaststätte ein Lokal gemacht, das sich nicht nur in der Gemeinde, sondern weit über deren Grenzen hinaus größter Wertschätzung erfreut. Die Qualität wissen sowohl die Gäste als auch Urlauber zu schätzen. Dabei kann die Inhaberin auch auf die Unterstützung von Ehemann Erhard, mit dem sie seit über 55 Jahre durch dick und dünn geht, sowie der Töchter Marietta und Alice und Sohn Martin einschließlich deren Partner und Kinder zählen.
Auch die Vereine fühlen sich im Lokal seit Jahrzehnten wohl und genießen das Ambiente. 1971 schlug dort die Geburtsstunde unseres Zweigvereins, für den Vorsitzender Manfred Janker am 21. Januar zusammen mit Hauptkassier Josef Woppmann die großartigen Verdienste der Fahnenmutter beim zehnjährigen Gründungsjubiläum 1981, die seit 2004 Ehrenmitglied ist, würdigte.

21.01.2018

Schneeschuhwanderung
Los ging’s am Parkplatz der Mühle . Am Rundwanderweg 6. tschechische Grenze entlang am Grenzstein 17/9.  Manfred zeigte uns die Wegsperre. Am tschechischen Wanderweg weis-blau-weis , entlang der Schneise eiserner Vorhang ging’s ins Indianerdorf . In der Küche im Indianerdorf stärkten wir uns mit selbstgemachten Eierlikör. Und entdeckten die EIERLIKÖRZUNGE !
Zurück dann Richtung Neudorf WW 6 . Einkehr auf der Mühle zur Stärkung.
Strecke ca. 5 km .Dauer 2 Stunden.

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