OWV Georgenberg

Vereinsleben 2026

24.1.2026

Jahreshauptversammlung 2026 im Berggasthof Schaller

Der Oberpfälzer Waldverein hat im vergangenen Jahr wieder viele Akzente gesetzt und für positive Schlagzeilen gesorgt. Das haben die Berichte in der Mitglieder-Versammlung am Samstag, 24. Januar, im „Berggasthof“ Schaller gezeigt.

Laut Robert Götz betreut der OWV 148 Kilometer Wanderwege. „Darum kümmern sich acht Warte“, blickte er auf die Kontroll-, Pflege- und Markierungsarbeiten zurück. In seinem Bericht enthalten waren auch die Wanderungen auf dem „Glasschleifererweg“, die Touren im Frühjahr und Herbst sowie die Raunacht- und Krautwanderung.

Viel zu tun hatte Andreas Gleißner als Wart für die Mühle Gehenhammer, darunter bei Instandsetzungsarbeiten oder der Erneuerung des Hammerwerks. „Für 2026 sind Arbeiten am Wasserrad geplant“, kündigt er an.

Für die 38 Ruhebänke zeichnen Johann Bock, Bernhard Schaller und Sven Jokeit verantwortlich. „Wir haben die üblichen Arbeiten ausgeführt“, sagte Bock.

Auf großen Zuspruch waren laut Kathrin Gleißner die vielen Veranstaltungen mit Kindern gestoßen. Das verdeutlichte sie etwa mit der Maibaumaktion, der Teilnahme am Schulfest oder der Waldweihnacht.

„Wir betreuen 64 eigene Vogelkästen und 79 der Bayerischen Staatsforsten“, informierte Willibald Gleißner. Dazu kommen nach den Worten des Vogelschutzwartes 89 Fledermauskästen, darunter 35 der Staatsforsten, Eulen-, Bilch- und Schleiereulenkästen sowie vier Fledermauskeller. Als „Vogel des Jahres 2026“ nannte Gleißner das Rebhuhn und als „Fledermaus des Jahres“ den Kleinen Abendsegler.

Die Rückschau von Anja Thalhauser beinhaltete neben den vielen Aktionen und Veranstaltungen auch die gemeinsamen Wanderungen mit Mädchen und Jungen des Kinderhauses. „Dabei können die Kinder viel lernen“, war die Schriftführerin überzeugt.

Beifall gab es auch für Veronika Zahn. Die Hauptkassiererin, die auch für Social Media verantwortlich zeichnet, bedankte sich vor allem für die Zuwendungen und Spenden und erhielt ein großes Lob von Robert Götz.

Das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre erhielten Jochen Eickelkamp, Roswitha Herzog, Barbara Knecht, Marie Knecht, Patricia Knecht, Peter Pregel und Rainer Sachs. Silber für 25 Jahre ging an Birgit Bäumler, Markus Fritsch, Willibald Gleißner, Christian Käs, Matthias Reber und Rainer Wenzl. Über Gold für 40 Jahre freuten sich Roland Hansl, Siegfried Hunsperger, Hannelore Maurer, Johann Maurer, Stefanie Mühlbach, Manfred Voit und Elke Wild. 50 Jahre dabei sind Christine Bock, Angelika Karl und Richard Säckl.

Das Ehrenzeichen in Silber des Hauptvereins übergab der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Michael Koller, an Georg Sauer. Gold ging an Rita Bock. Träger des Ehrenbriefs des Hauptvereins ist Josef Woppmann.

„Ihr seid ein toller Verein“, würdigte Koller die Leistungen und freute sich, „dass ihr auch die Frauenquote hochhaltet“. Die vorzügliche Zusammenarbeit mit der Gemeinde würdigte Bürgermeister Wolfgang Bock, der unter anderem den „Eric-Frenzel-Trail“ hervorhob und von einer großen Aufwertung für die Region sprach.

Zuversichtlich war Vorsitzender Manfred Janker, für die Mühle Gehenhammer einen neuen Pächter zu finden. „Es haben sich schon Interessenten gemeldet“, ließ er wissen.

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10.1.2026

Krautwanderung

Die „Krautwanderung“ des Oberpfälzer Waldvereins ist wieder auf große Resonanz gestoßen. „Es ist schön, dass so viele gekommen sind“, freute sich Vorsitzender Manfred Janker, bevor sich die 18 Wanderer vom „Berggasthof“ der Familie Schaller aus auf den Weg machten.

Dieser führte die Gruppe, angeführt von Johann Bock, zunächst über den Ortsteil Waffenschmiede und den „Diebsweg“ zur sogenannten „Kannerskurve“. Weiter ging es bei herrlichem Winterwetter über verschneite und verwehte Wiesen über den „Nurtschweg“ und einer Kuhweide nach Gehenhammer, dann weiter über den Forstweg nach Neukirchen zu St. Christoph. Von der dortigen Pfarrkirche waren es dann über das Baugebiet „Sandfeld“ nur noch wenige Meter bis zum Ausgangspunkt.

Zusammen mit „Nichtwanderern“ genossen dann alle das von der Vereinswirtin Hedwig Schaller mit dem Küchenteam zubereitete Schlachtschüssel-Essen mit Dotsch und Kraut. Dank sagte Janker auch der „OWV-Krautabteilung“ der Familie Helgert in Hinterbrünst sowie Metzger Josef Woppmann, der Wurst und Fleisch geliefert hatte.

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Einladung zur Krautwanderung

Das Kraut ist längst eingetreten und fertig zum Verzehr. Beim Oberpfälzer Waldverein heißt es aber: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Mit der „Arbeit“ meint Vorsitzender Manfred Janker die schon traditionelle „Krautwanderung“, die am Samstag, 10. Januar, um 14 Uhr beim OWV-Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller startet.

Nach der Rückkehr gegen 16 Uhr serviert Wirtin Hedwig Schaller den Wanderern neben Schlachtschüssel das wieder von der Familie Helgert, Hinterbrünst, eingetretene Kraut. „Es sind nicht nur OWV-Mitglieder willkommen“, lädt Janker ein. Wegen des Essens sind bei ihm bis Mittwoch, 6. Januar, Anmeldungen unter der Telefonnummer 0151/10510510 erforderlich.