OWV Georgenberg

Vereinsleben 2025

29.12.2025

Rauhnachtwanderung

Um die Raunächte rankt sich jede Menge Aberglaube. So durfte etwa das Haus auf keinen Fall unordentlich sein. Das Waschen und Aufhängen von Wäsche war mitunter auch untersagt. Gründe dafür: Wilde Reiter könnten weiße Wäsche stehlen und als Leichentücher verwenden. Oder Geister könnten sich in der Wäsche verfangen und böse reagieren. Dazu kommt die sogenannte „wilde Jagd“, nach der die Wäsche von der Leine gerissen und zerfetzt wird.

Manfred Janker sollte also recht behalten. „Heute wird’s wieder ganz schön gruselig“, hatte der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins am Montag, 29. Dezember, angekündigt. Gespannt warteten die 75 Teilnehmer beim „Berggasthof“ der Familie Schaller, was denn alles bei der Raunacht-Wanderung auf sie zukommen wird.

Zum Start war’s noch ziemlich entspannt und ruhig. Nach und nach stieg aber die Spannung, vor allem natürlich bei den Mädchen und Jungen. Als sich die Gruppe bei der „Christian-Bäumler-Bank“ in den Wald machte, war es so weit: Der erste „Überfall“ war angesagt, „dunkle Gestalten“ trieben ihr Unwesen. Für Schaudern sorgte dabei auch der Grusel-Sound, der viele zusammenzucken ließ.

Nicht anders war es etwas später auf dem sogenannten „Totenweg“ oberhalb des Ortsteils Krautwinkl. „Schon wieder“, hieß es bei den Wanderern, die das Schauspiel aber in vollen Zügen genossen.

Die „Raunacht-Gesellen“ hatten aber längst nicht genug und machten zügig weiter. Nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ sorgten sie schließlich kurz vor dem Ziel – selbstverständlich wieder im Wald – für Gruselschauer. Mit dem Blick auf die nur wenige Meter entfernten Häuser und damit „Licht am Horizont“ war der Spuk nun aber vorbei. Bei der Einkehr im OWV-Vereinslokal gab es auf jeden Fall noch einiges zu erzählen. Ein dickes Lob galt aber vor allem Manfred Janker für die vorzüglich Organisation und Edeltraud Pilfusek. Sie hatte die Gruppe begleitet und einiges über die Raunächte erzählt.

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12.12.2025

Weihnachtsfeier im Berggasthof Schaller

„Es ist schön, dass heute so viele gekommen sind.“ Anja Thalhauser stand die Freude zum Beginn der Weihnachtsfeier des Oberpfälzer Waldvereins im „Berggasthof“ der Familie Schaller ins Gesicht geschrieben. Die Schriftführerin hatte sich schließlich intensiv vorbereitet und ein anspruchsvolles Programm erstellt.

„Es wird scho glei dumpa“, hieß es zum Einstieg gesanglich, bevor Anja Thalhauser mit der „Geschichte der vier Kerzen“ von Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung, die in der Adventszeit symbolisch für wichtige menschliche Werte stehen, erzählte. Bei aller Besinnlichkeit durfte auch Lustiges nicht fehlen. Und da ist man bei Toni Lauerer sehr gut aufgehoben. Mit seinem Werk „Oma wird ausgebremst“ sorgten Anja Thalhauser, Marga Fojtik, Marianne Meckl und Edeltraud Pilfusek immer wieder für Lacher.

Viel Beifall gab es am Ende der Feierstunde auch für Marga Fojtik und Marianne Meckl von der „Georgenberger Stubenmusik“.

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6.12.2025

Kinderwaldweihnacht an der Alten Mühle

„Wir treffen uns zu einer besonderen Familienwanderung“, hatte der Oberpfälzer
Waldverein für den Samstag, 6. Dezember, angekündigt. Der Namenstag des heiligen Nikolaus war
auch der perfekte Tag für die Kinder-Waldweihnacht. Ganz schön kalt war es, und auch etwas Schnee
lag noch auf den Feldern und Wiesen, als sich die Teilnehmer um 16 Uhr auf den Weg von der
Pfarrkirche in Neukirchen zu St. Christoph in Richtung Gehenhammer machten.
Anja Thalhauser hatte nicht zu viel versprochen und Überraschungen für die Mädchen und Jungen
während der Wanderung angekündigt. Kein Wunder, dass diese schon gespannt darauf warteten und
nicht enttäuscht wurden.

Der Höhepunkt stand aber noch bevor. An der Alten Mühle in Gehenhammer stimmte die OWV Schriftführerin
die Kinder mit ihren Eltern, Geschwistern und Großeltern auf Weihnachten ein.
Natürlich durfte der Besuch des heiligen Nikolaus nicht fehlen. Der hatte für jedes Kind ein kleines
Geschenk dabei. Außerdem konnten sich alle mit warmen Getränken und Imbiss stärken.

Bild: Anja Thalhauser

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7.11.2025

Hutaabend im Berggasthof Schaller

Der „Hutzaabend“ des Oberpfälzer Waldvereins ist auf die erwartet gute Resonanz gestoßen. „Schön, dass ihr gekommen seid“, strahlte Manfred Janker, als der die Veranstaltung am Freitag im „Berggasthof“ der Familie Schaller eröffnete. Wie der Vorsitzende freute sich auch Jugendwartin Kathrin Gleißner vor allem über die vielen Kinder.

Der „Startschuss“ für das Ausbuttern konnte also erfolgen. Und das machte vor allem den Mädchen und Jungen sichtlich Spaß. „Richtig stampfen“, animierte sie dabei der OWV-Chef. Das ließen sich die „Nachwuchs-Ausbutterer“ nicht zweimal sagen und machten eine glänzende Figur, sodass ihnen der Beifall der Gäste sicher war. Wie alle ließen sie sich nach getaner Arbeit die frische Butter zu dampfenden Kartoffeln, Bauernbrot, Buttermilch und Quark schmecken.

Foto: Kathrin Gleißner

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29.09.2025

Herbstwanderung auf dem Goldsteig

Am Sonntagmorgen starteten zehn Wanderfreunde des OWV Georgenberg bei idealem Wetter zur achten Etappe des Goldsteigs. Die Tour führte von Hof bei Oberviechtach über Kulz bis nach Thanstein. Geführt wurde die Gruppe von Wanderführer Matthias Scheinkönig.

Ursprünglich umfasst dieser Abschnitt rund 25 Kilometer, für die diesjährige Herbstwanderung wurde die Strecke jedoch auf 19 Kilometer verkürzt. Die verbleibenden Kilometer sollen bei einer späteren Tour fortgesetzt werden.

Nach dem Start in Hof führte die Route zunächst an der Burg Murach vorbei. Über idyllische Wege ging es weiter durch das Kulzer und Prackendorfer Moos, bevor schließlich die Kirche in Thanstein erreicht wurde. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich beeindruckt von der abwechslungsreichen Landschaft entlang des Weges.

Am Ziel angekommen, wurde die Wandergruppe bereits vom 1. Vorsitzenden Manfred Janker erwartet, der die Teilnehmer zurück zu ihren Fahrzeugen nach Hof brachte.

Den gelungenen Wandertag ließen die Teilnehmenden anschließend im Landgasthof „Zur Taverne“ in Lind bei guter Stimmung ausklingen.

Alle waren sich einig: Im nächsten Jahr wird die nächste Etappe des Goldsteigs in Angriff genommen.

14.09.2025

OWV Georgenberg lädt zur Herbstwanderung ein

Am Sonntag, 28. September 2025, lädt der OWV Georgenberg zur diesjährigen Herbstwanderung ein. Ziel ist die achte Etappe des Goldsteigs, die von Hof bei Oberviechtach über Kulz bis nach Thanstein führt.

Ursprünglich umfasst der Abschnitt rund 26 Kilometer, für diese Wanderung wurde die Strecke jedoch auf 19 Kilometer verkürzt. Die verbleibenden Kilometer sollen bei einer späteren Wanderung fortgesetzt werden.

Treffpunkt ist um 8 Uhr am Rathaus in Georgenberg oder alternativ um 8.30 Uhr in Hof bei Oberviechtach. Von dort aus geht es gemeinsam auf die abwechslungsreiche Route. Die Wanderung wird von Wanderführer Matthias Scheinkönig geführt und dauert etwa sieben Stunden inklusive Pausen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden gebeten, ausreichend Getränke und eine Brotzeit mitzubringen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Im Anschluss an die Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr geplant.

Mitwandern können nicht nur Vereinsmitglieder. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Treffpunkt Hof bei Oberviechtach: https://maps.app.goo.gl/qji76LHeuFDCQsKL6

21.06.2025

„Mia hom g‘heirat.“ Das können Veronika Zahn und Sven Jokeit sagen. In Tirschenreuth haben sie sich am Samstag, 31. Mai, das standesamtliche Ja-Wort gegeben.

Beide sind in der Gemeinde Georgenberg ehrenamtlich engagiert. Da war es sowohl für die Feuerwehr Brünst als auch für den Oberpfälzer Waldverein klar: „Wir fahren natürlich nach Tirschenreuth.“

Gesagt, getan: Neben den Arbeitskolleginnen und -kollegen der beim Tirschenreuther Notar angestellten Vroni und des bei der Bayernwerk Netz GmbH Kundencenter Weiden beschäftigten Sven gratulierten Vertreter der Brünster Feuerwehr und des OWV-Zweigvereins Georgenberg mit einem lautstarken „Ein Hoch auf das Brautpaar“. Beim OWV übt Vroni das Amt der Hauptkassiererin aus. Sven engagiert sich als Wegewart.

16.06.2025

50 Jahre sind es inzwischen her, dass der bereits verstorbene Ludwig Reber, bekannt auch als „Hebammerer“, das kleine Hammerwerk bei der Alten Mühle Gehenhammer errichtet hat. Laut Manfred Janker hatten es 2005 Wolfgang Gürtler, Bernhard Schaller, Martin Schaller (ebenfalls bereits gestorben) und Peter Schicker schon einmal in mühevoller Kleinarbeit erneuert.

„Ich kann mich noch recht gut an die damalige Aktion erinnert“, erzählt der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins im Gespräch mit Oberpfalz-Medien. „20 Jahre hat das Hammerwerk gehalten, aber der Zahn der Zeit nagt halt nun mal“, weiß Janker. „Es war defekt und hat einfach nicht mehr funktioniert.“ Also machte er sich auf die Suche nach Leuten für die Instandsetzung.

„Wie gut, dass wir in jeder Hinsicht eingespielte Teams haben und uns auf alle verlassen können“, freute er sich über die spontane Zusage von Johann Bock mit dessen Ankündigung: „Wir erneuern das Hammerwerk.“ Und so baute er dieses ab und nahm es mit nach Hause. In seiner Werkstatt baute er vor allem eine neue Welle ein und brachte alles wieder auf Vordermann.

Fleißige Mitstreiter hatte er neben dem Mühlenwart Andreas Gleißner auch in Willibald Gleißner und Robert Götz, die das Hammerwerk wieder an ihrem ursprünglichen Platz zwischen der Mühle und dem Parkplatz einsetzten. „Jetzt läuft es wieder leise“, strahlt Janker, der vor allem das Engagement von Bock hervorhebt.

07.06.2025

Der Verein „Česko-bavorský spolek přátelství a spolupráce“ (Tschechisch-Bayerischer Verein für Freundschaft und Zusammenarbeit) lädt zur dritten Veranstaltung dieses Jahres am Rabenberg „Havran“ ein.

Die Grenzregion lebt vom nachbarschaftlichen Miteinander. Ziel der Projekte ist es, Menschen beiderseits der Grenze – aus unterschiedlichen Gemeinschaften und mit verschiedenen Interessen – zusammenzubringen und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: neue Freundschaften und Erfahrungen zu schaffen.

Am 21. Juni 2025 ab 15 Uhr findet deshalb auf dem „Havran“ ein historischer Rückblick statt. Das Programm umfasst Dokumentarfilme und Vorträge von Zeitzeugen. Zudem wird eine Ausstellung zum Thema „Eiserner Vorhang“ auf dem Gelände der ehemaligen Militärbasis auf dem Gipfel gezeigt – einem Ort, der einst eine Schlüsselrolle beim Abhören des Westens spielte.

Die Bevölkerung ist hierzu herzlich eingeladen.

Die bisherigen Veranstaltungen des Vereins – etwa in „Stará Knížecí Huť“ (Alt Fürstenhütte) zum Thema Todesmärsche oder auf der „Zlatý Potok“ (Goldbachhütte) zur Vertreibung und dem Verschwinden von Dörfern – waren ein voller Erfolg.

Die gemeinsame Wanderung des Oberpfälzer Waldvereins zum „Havran“ startet um 13:00 Uhr am Parkplatz „Planer Höhe“. Die Veranstaltung endet gegen 23:00 Uhr. Für den Rückweg sind die Teilnehmer selbst verantwortlich.

Organisator Matthias Scheinkönig weist darauf hin:

„Bitte Ausweispapiere mitnehmen und Taschenlampen nicht vergessen.“

Alternativ ist auch ein Start am Parkplatz Silberhütte möglich – allerdings auf eigene Verantwortung.

Für Verpflegung vor Ort ist gesorgt. Es kann sowohl in Euro als auch in tschechischen Kronen bezahlt werden.

Weitere Informationen:

🔗 https://cbs-tbv.eu/

🔗 https://www.facebook.com/cbstbv

20.05.2025

Spannende Frühjahrswanderung im Oberpfälzer Wald: Naturerlebnis pur

Ein unvergessliches Naturerlebnis erwartete die 17 begeisterten Frauen und Männer bei der Frühjahrswanderung des Oberpfälzer Waldvereins am Sonntag, 18. Mai. Unter der Leitung von Matthias Scheinkönig starteten die Teilnehmer an der Alten Mühle in Gehenhammer und begaben sich auf eine rund 15 Kilometer lange Tour voller Highlights und atemberaubender Ausblicke.

Der Trail führte die Gruppe zunächst entlang der idyllischen Landesgrenze, vorbei an unberührter Natur und versteckten Schätzen. Das erste Ziel war die beeindruckende Burgruine Schellenberg, die mit ihrer historischen Atmosphäre zum Staunen einlud. Weiter ging es über den Brotfelsen, eine markante Felsformation, die den Wanderern weitere Blicke auf die Schönheit der Region bot.

Der Höhepunkt der Tour war der Aussichtsturm „Havran“, der eine atemberaubende Panorama-Aussicht auf den Böhmischen Wald und den Oberpfälzer Wald freigab. Hier legten die Wanderer eine wohlverdiente Pause ein, bei der sie die frische Luft und die beeindruckende Natur genossen.

Nach der Erkundung des Havran-Turms führte der Weg zur Goldbachhütte „Zlatý Potok“, wo die Gruppe herzlich empfangen wurde. Bei Kaffee, Kuchen und der tschechischer Spezialität „Klobasa“ stärkten sich die Wanderer für den Rückweg. Das Mühlenteam um Chef Daniel Siebert sorgte anschließend für eine köstliche Hausmacherbrotzeit, die den Tag perfekt abrundete.

„Die Frühjahrswanderung hat einmal mehr gezeigt, wie schön und vielfältig die Oberpfälzer Region ist“, fasste Matthias Scheinkönig die Eindrücke zusammen und sprach von einem Erlebnis, „das noch lange in Erinnerung bleiben wird“. Sein Resümee: „Freuen wir uns also schon auf die nächste gemeinsame Tour.“

14.05.2025

🇩🇪Auf der Goldbachhütte werden Erinnerungen lebendig

Die Goldbachhütte (tschechisch: Zlatý Potok) wird am 24. Mai zu einem Ort lebendiger Erinnerung: Besucher erwartet eine eindrucksvolle Veranstaltung, die die Geschichte der Vertreibung und das Verschwinden ganzer Dörfer im Grenzgebiet thematisiert. Die Initiative möchte an Ereignisse erinnern, die tief im kollektiven Gedächtnis des Böhmischen Waldes verborgen liegen.

Ein besonderer Höhepunkt des Programms ist die Buchvorstellung von Autorin Sabine Dittrich, die ihr Werk „Goldbach“ präsentiert. Darüber hinaus können sich Gäste auf thematische Vorträge, ein Sommerkino und eine Wanderausstellung mit dem Titel „Das Gedächtnis des Böhmischen Waldes“ freuen.

Die gemeinsame Wanderung zur Goldbachhütte startet um 13:30 Uhr am Parkplatz Alte Mühle Gehenhammer. Die Veranstaltung endet gegen 22:30 Uhr. Für den Rückweg sind die Teilnehmer selbst verantwortlich – Taschenlampen nicht vergessen! Alternativ kann auch vom Parkplatz Silberhütte aus gestartet werden, allerdings in Eigenverantwortung.

Die Verpflegung vor Ort ist organisiert. Bezahlt werden kann sowohl in Euro als auch in tschechischen Kronen.

🇨🇿Vzpomínky ožívají u Zlatého Potoka

Zlatý Potok (německy: Goldbachhütte) ožije 24. května zapomenutými příběhy z pohraničí. Návštěvníky čeká setkání s letním kinem, besedami a doprovodným programem pro rodiny. Jedná se o další díl ze série Paměť Českého lesa, který připomene historii vysídlení obyvatel a zániku osídlení v pohraničí. Cílem je oživit paměť krajiny, které je tiše ukryta v Českém lese.

Speciálním bodem programu bude uvedení knihy spisovatelky Sabine Dittrich, která představí své dílo „Goldbachtal.“ Návštěvníci se dále mohou těšit na tematické přednášky, letní kino a putovní výstavu s názvem „Paměť Českého lesa.“

Společný pochod ke Zlatému Potoku začíná ve 13:30 od parkoviště Alte Mühle Gehenhammer. Akce končí přibližně ve 22:30. Za cestu zpět je každý zodpovědný sám – doporučuje se vzít si s sebou baterku! Alternativní možností je vyrazit od parkoviště Silberhütte, ale zde každý po vlastní ose.

Občerstvení na místě je zajištěno. Platit lze jak v eurech, tak v českých korunách.

03.05.2025

Frühjahrswanderung des Oberpfälzer Waldvereins Georgenberg

Am Sonntag, den 18. Mai, findet die Frühjahrswanderung des Oberpfälzer Waldvereins Georgenberg statt. Geführt wird die Wanderung vom Wanderführer Matthias Scheinkönig. Treffpunkt ist um 9:30 Uhr an der Alten Mühle in Gehenhammer.

Für die rund 14 Kilometer lange Strecke sind inklusive Pausen etwa 4,5 Stunden eingeplant. Die Route verläuft entlang der Grenze auf einem idyllischen Trail zunächst zur Burgruine Schellenberg. Von dort geht es weiter über den Brotfelsen zum Aussichtsturm „Havran“, wo eine Pause eingelegt wird. Anschließend führt die Wanderung zur Goldbachhütte „Zlatý potok“. Nach einer kurzen Pause geht es zurück zur Alten Mühle Gehenhammer.

Bitte feste Schuhe tragen sowie Verpflegung und Ausweispapiere mitbringen.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

01.05.2025

„Das ist ja Wahnsinn!“ Nicht nur Manfred Janker kam aus dem Staunen fast nicht heraus, als er am 1. Mai den Eifer der Kinder sah. Und so strahlte der Vorsitzende des Oberpfälzer Waldvereins über das ganze Gesicht und freute sich über das Aufstellen des Maibaums bei der AltenMühle in Gehenhammer. Natürlich waren die Mädchen und Jungen nicht alleine ans Werk gegangen. Unter der Federführung von Willibald Gleißner und Matthias Kotschenreuther sowie der tatkräftigen Unterstützung mehrerer Väter holten sie das „gute Stück“mit demTraktor aus dem Wald. Mit großer Begeisterung gingen sie bereits beim Aufhänger der Bänder und Kränze zur Sache. Als dann mit Hilfe von sogenannten „Schwalben“ und natürlich per Muskelkraft das Frühlingssymbol stand, gab es von allen Beteiligten viel Beifall und ein Riesenlob für die Kinder. Diese hatten sich schließlich nach der riesigen Anstrengung auch eine Stärkung verdient.

24.04.2025

Zwei Jahre sind es inzwischen her, dass der Deutsche Wanderverband das Kinderhaus Neukirchen zu St. Christoph als „Wander-Kita“ ausgezeichnet hat. Das Bayerische Fernsehen hatte dazu Aufnahmen gemacht und den entsprechenden Beitrag bereits zweimal ausgestrahlt.

Nach dem Motto „Aller guten Dinge sind drei“ sind die Kinder mit den Erzieherinnen und Pflegerinnen sowie dem OWV-Vorsitzenden Manfred Janker am Sonntag, 27. April, erneut zu sehen, und zwar zwischen 17.45 und 18.30 Uhr in der Sendung „Schwaben und Altbayern“.

23.04.2025

Eine „Emmaus-Wanderung“ darf beim Oberpfälzer Waldverein am Ostermontag nicht fehlen. „Das Wetter ist ideal, auf geht’s“, gab Bernhard Schaller pünktlich um 9 Uhr beim „Berggasthof“ Schaller den Start für die Abfahrt nach Hammermühle.

Am Parkplatz beim dortigen Schönwerth-Infopavillon angekommen, machten sich die 14 Frauen und Männer zunächst auf dem Sagen- und Märchenpfad „Auf Schönwerths Spuren im Zottbachtal“ und auf dem „Glasschleifererweg“ in Richtung „Zottbachhaus“. Der „Lerchen-Brunnen“ bei Vöslesrieth war dann etwas später ein guter Platz für einen ersten Stopp und eine willkommene Pause. Wie gut, dass da Vorsitzender Manfred Janker und seine Tochter Sonja Fruth als „Osterhasen“ in Erscheinung traten und die Wanderer mit Oster-Überraschungen versorgten.

Gestärkt ging es so langsam zurück über Steinbach und Rammelsleuten. Wandern macht durstig und auch hungrig. Und so waren die „Osterhasen“ auch bei der zweiten Rast am Waldrand bei der Ortschaft Dimpfl zur Stelle. Von dort war es dann nicht mehr weit zum Ausgangspunkt. Am Ende hatte die Gruppe etwa 11,5 Kilometer bewältigt.

Beim Mittagessen im OWV-Vereinslokal gab es schließlich einiges zu erzählen. Ein Extralob zollten die Teilnehmer dabei Bernhard Schaller. „Er hat wieder eine wunderbare Tour ausgearbeitet“, waren sich alle einig.

19.04.2025

Die Erinnerung an die Todesmärsche zum Ende des Zweiten Weltkriegs, die unter anderem 37 Häftlinge aus dem Konzentrationslager Buchenwald nicht überlebt haben, verbunden mit der 80. Wiederkehr der Befreiung der jetzigen Kreisstadt Tachov, steht im Mittelpunkt der Veranstaltung „Gedächtnis des Böhmischen Waldes“ am Samstag, 26. April (siehe NT-Osterausgabe, Seite 6). Dazu ist die Bevölkerung eingeladen.

Unter der Leitung von Matthias Scheinkönig beteiligt sich auch der Oberpfälzer Waldverein an den Feierlichkeiten. Abmarsch ist um 14.15 Uhr am Grenzübergang Waldheim. Auf dem Hinweg legen die Teilnehmer am Grab der 37 Häftlinge eine Gedenkminute ein. Beginn des Programms in Stará Knížecí Huť (Altfürstenhütte) ist um 15.30 Uhr. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.

Für Essen und Trinken ist gesorgt. Bezahlt werden kann sowohl in Euros als auch in Kronen. „Für den Rückweg ist jeder selbst verantwortlich“, weist Scheinkönig hin und bittet, neben gültigen Ausweispapieren auch eine Taschenlampe mitzunehmen. Weitere Informationen gibt es bei ihm unter Telefon 0170/3009888.

04.04.2025

Es dauert zwar noch einige Zeit, dennoch rüstet der Oberpfälzer Waldverein Georgenberg schon für die Emmaus-Wanderung. Sie findet traditionell am Ostermontag, 21. April, statt. Treff ist um 9 Uhr beim „Berggasthof“ Schaller.

Laut Manfred Janker sind für die Tour mit Bernhard Schaller als Wanderführer rund drei Stunden eingeplant. „Die Wanderung ist bei jedem Wetter“, weist der Vorsitzende hin. Nach der für circa 12.30 Uhr geplanten Rückkehr essen die Teilnehmer im Vereinslokal zu Mittag.

Anmeldungen sind unbedingt erforderlich. Sie nimmt Janker unter der Telefonnummer 0151/10510510 entgegen.

28.03.2025

 Draußen sitzen und entweder Kaffee und Kuchen oder eine Brotzeit mit einem kühlen Getränk genießen: Das ist ab Mittwoch, 9. April, in der vom Oberpfälzer Waldverein betriebenen Mühle in Gehenhammer wieder möglich.

Auf das Comeback freut sich nicht nur der Pächter Daniel Siebert, sondern auch der OWV. „Der Frühling ist endlich da, es scheint so nach und nach auch wärmer zu werden“, sagt Vorsitzender Manfred Janker zu den Wetterprognosen. „Es wird auch Zeit. Schließlich war die Mühle schon seit Ende November geschlossen.“ Öffnungszeiten sind vorerst am Mittwoch von 14 bis 19 Uhr sowie am Samstag und Sonntag jeweils von 13 bis 19 Uhr.

Öffnungszeiten bei Google bei Öffnungstagen bis 12 Uhr immer aktuell: https://maps.app.goo.gl/wsuQktqhtAVjaApc8?g_st=ic

http://www.owv-georgenberg.de/alte-muehle/ausflugslokal/

29.01.2025

Der Oberpfälzer Waldverein hat auch im vergangenen Jahr jede Menge Akzente gesetzt und für positive Schlagzeilen gesorgt. Das haben die Berichte in der Mitglieder-Versammlung am Samstag, 25. Januar, im „Berggasthof“ Schaller gezeigt.

Viel zu tun hatte Andreas Gleißner als Wart für die Mühle Gehenhammer. Er hatte neben intensiven Pflegemaßnahmen unter anderem das Mühlenrad instandgesetzt.

Auf großen Zuspruch waren laut Kathrin Gleißner die vielen Veranstaltungen mit Kindern gestoßen. Das verdeutlichte sie etwa mit den Maibaum- oder Christbaumaktionen. „Die Kinder sind mit Begeisterung dabei“, freute sie sich.

„2024 haben wir 284 Vogel-, Fledermaus-, Eulen- und Kauzkästen betreut, dazu die drei Fledermauskeller“, informierte Willibald Gleißner. Nach den Worten des Vogelschutzwartes werden alle Unterkünfte sehr gut angenommen.

Für die 38 Ruhebänke zeichnet Bernhard Schaller gemeinsam mit Johann Bock und Sven Jokeit verantwortlich. Als größte Aktion 2024 beschrieb er die Errichtung eines neuen Tisches mit Bankgarnitur am Aufgang zur Burgruine Schellenberg.

Laut Robert Götz betreut der OWV 148 Kilometer Wanderwege. „Dafür kümmern sich acht Warte“, blickte er auf das Begehen und Kontrollieren sowie die Markierungsarbeiten zurück.

„Wir haben sechs Wanderungen mit Kindern unternommen“, wies Anja Thalhauser in ihrer Rückschau unter anderem hin und freute sich: „Bei diesen können unsere Jüngsten viel lernen.“ Besonders hob die Schriftführerin den Landkreispreis 2024 für den OWV hervor.

Beifall gab es auch für Veronika Zahn. Die Hauptkassiererin bedankte sich vor allem für die Zuwendungen und Spenden und erhielt ein großes Lob von Robert Götz. Er hatte die Unterlagen gemeinsam mit Hermann Pflaum geprüft.

„Ihr leistet Großartiges“, würdigte Kreisrat und Altbürgermeister Johann Maurer das ehrenamtliche Engagement des Waldvereins. Den vom Vorsitzenden Manfred Janker an die Gemeinde ausgesprochen Dank gab Wolfgang Bock zurück. Das Gemeinderatsmitglied bezeichnete den OWV als „Aktivposten in der Gemeinde“. Von einer stets hohen Qualität sprach der stellvertretende Vorsitzende des Hauptvereins, Michael Koller.

Das Ehrenzeichen in Bronze für 15 Jahre erhielten Prof. Dr. Rudolph Aric Inzenhofer, Andrea Kneißl, Rainer Lang, Gerda Scholz, Sonja Schweigl, Karl Schweigl, Konstantin Völkl, Korbinian Völkl, Marina Völkl, Siegfried Völkl und Ulla Wiesheier.

Silber für 25 Jahre ging an Franz Beer, Johann Bock, Karl Bock, Maria Bock, Rita Bock, Tobias Bock, Rudolf Frischholz, Waltraud Frischholz, Gisela Gerisch, Johannes Gerisch, Robert Götz, Marina Hirnet, Sieglinde Hirnet, Alexandra Holfelder, Edmund Holfelder, Erika Holfelder, Siegmund Holfelder, Felix Kaschny, Josef Kleber, Branko Miletic. Arthur Pflaum, Willibald Schaller, Veronika Scheibl, Albert Scheinkönig, Daniela Scheinkönig, Günther Schönberger und Konrad Wittmann.

Über Gold für 40 Jahre freuten sich Dieter Götz, Angelika Hummel, Waltraud Mühlbach, Gabriella Preißler, Martin Völkl und Siegfried Völkl.

50 Jahre dabei sind Sieglinde Götz, Marietta Jakob, Manfred Janker, Josef Lang, Herbert Säckl und Alice Wüst.

Zu Ehrenmitgliedern ernannte der OWV Willibald Gleißner, Josef Helgert, Josef Meckl, Josef Pilfusek und Bernhard Schaller.

Das Ehrenzeichen in Silber des Hauptvereins übergab Koller an Robert Götz und Willibald Schaller, das Ehrenzeichen in Gold an Sieglinde Götz, Edeltraud Pilfusek und Barbara Woppmann. Träger des Ehrenbriefs des Hauptvereins sind seit Samstag Matthias Scheinkönig und Alice Wüst.

18.01.2025

Krautwanderung am 18.01.2025

03.01.2025

Das Kraut ist längst eingetreten und fertig zum Verzehr. Beim Oberpfälzer Waldverein heißt es aber: „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen!“ Mit der „Arbeit“ meint Vorsitzender Manfred Janker die schon traditionelle „Krautwanderung“, die am Samstag, 18. Januar, um 14 Uhr beim OWV-Vereinslokal „Berggasthof“ Schaller startet.

Nach der Rückkehr gegen 16 Uhr serviert Wirtin Hedwig Schaller den Wanderern neben Schlachtschüssel das wieder von der Familie Helgert, Hinterbrünst,eingetretene Kraut. „Es sind nicht nur OWV-Mitglieder willkommen“, lädt Janker ein. Wegen des Essens sind bei ihm bis 11. Januar Anmeldungen unter der Telefonnummer 0151/10510510 erforderlich.